Ordentlicher Auftritt, schlechtes Ergebnis

FC Roj – Westfalia Wethmar 4:1 (2:0). Über weite Strecken ging der Matchplan der Westfalia auf: Gegen den traditionell spielstarken und mit zahlreichen überragenden Individualisten gespickten Gegner hatten sich die Grün-Weißen vorgenommen, tief zu stehen, kompakt zu verteidigen und vor allem das Zentrum dichtzumachen. „Das ist uns meist gelungen“, erinnerte sich der Sportliche Leiter Benjamin Fasse, der das Team an der Linie unterstützte, weil Chef-Coach Paul Mantei krankheitsbedingt passen musste. „Allerdings hat Roj mit seiner Qualität dann doch die entscheidenden Momente genutzt!“

So führte ein fantastischer Schuss aus knapp 25 Metern zum 1:0, auch beim zweiten Treffer bewies der Gastgeber und zog einen unnötigen Elfmeter (35.). In der Kabine appellierte Fasse zusammen mit Co-Trainer Lutz Radojewski an seine Mannen mutiger aufzutreten und die gegnerische Defensive energischer anzulaufen. Dies zahlte sich aus – und Radojewski höchstselbst verkürzte per Elfmeter zum 1:2.

Dass es nicht zu mehr reichte, lag an der Reaktion der Hausherren. „Wir haben dann das 1:3 viel zu schnell kassiert“, meinte Fasse, denn nur zwei Minuten später hatte der FCR den alten Abstand wieder hergestellt. „Das hat uns ein bisschen den Stecker gezogen!“ Zudem spielte Roj nun seine Klasse souverän, ließ Ball und Gegner laufen und zog so der Westfalia zermürbend den Zahn.

Dennoch gewann Fasse der Partie deutlich Positives ab. „Das war heute wieder ein Schritt in die richtige Richtung gegen einen einmal mehr favorisierten Kontrahenten! Nun freuen wir uns auf das Derby am kommenden Freitag gegen Alstedde!“

RW Unna – Westfalia Wethmar U23 0:0. Nach Ablauf der spanennden, aber torlosen neunzig Minuten zog Trainer Dominik Ciernioch ein faires Fazit. „Es ist einfach ein gerechtes Unentschieden! In der ersten Halbzeit waren wir das bessere Team, die zweite Hälfte ging an Unna!“

Dabei hätten sich die Zuschauer durchaus auch über den einen oder anderen Treffer freuen könne, da beide Mannschaften mehrfach gefährlich vor des Gegners Gehäuse  aufgetaucht waren: So köpfte Mats lange in der Anfangsviertelstunde nach einer Ecke am leeren Gehäuse vorbei, im Gegenzug entschärfte Dvorak eine Hundertprozentige der Rot-Weißen. Wenig später hatten in regelmäßigen Abständen Richter, Allefeld und Möller die Führung auf dem Fuß. Allerdings: „Wir treffen immer die falsche Entscheidung und wollen nochmal ablegen oder den Balls Tor tragen, anstatt einfach mal abzuziehen!“, monierter Ciernioch.

Leider mussten Tittelbach und Lange dann verletzt runter, später musste auch noch Suzano passen. „Die Diagnosen stehen noch aus“, meint der Coach. „Wir alle hoffen, dass es erstmal nichts Schlimmeres ist, damit sie im Derby gegen Niederaden dabei sein können.“

Nach dem Wechsel verlagerte sich das Spiel mehr und mehr in die Wethmarer Hälfte. Der TuS verteidigte jedoch konzentriert und hatte mit Keeper Dvorak einen überragenden Rückhalt zwischen den Pfosten („Er hat tolle Paraden gezeigt und war ein ständiger Kommunikator für seine Vorderleute!“ – Ciernioch), zudem stellte sich der Gastgeber ebenfalls nicht allzu clever bei der Verwertung seiner Chancen an.

Die Schlussphase gehörte dann urplötzlich wieder der Westfalia, die mit der Hereinnahme von Böllhoff gehörig Feuer machte und drei Riesenmöglichkeiten einmal mehr nicht unterbrachte, sodass es beim 0:0 blieb.

Westfalia Wethmar III – PSV Bork 1:5 (0:0). Die grün-weiße Dritte kassierte gegen den formstarken Ortsnachbarn die dritte Niederlage in Serie. Spielertrainer Dustin Kampmann, der diesmal im Tor aushelfen musste, hatte im Vorfeld ein schweres Spiel befürchtet, und er sollte recht behalten. „Wie erwartet war der PSV eine ganz harte Nuss, der uns das Leben sehr schwer gemacht hat.“

Zwar waren die Hausherren über das ganze Spiel hinweg bemüht, die Kontrolle über das Geschehen zu erlangen, doch vor allem mit Ball kaum etwas Produktives und somit Zählbares heraus. „Ähnlich wie in der letzten Woche haben wir nicht wirklich von unserem Ballbesitz profitiert“, kritisierte der Ersatzkeeper. „Außerdem bauen wir dann leider immer wieder schwerwiegende Fehler ein, die uns dann direkt um die Ohren fliegen.“

Nach einer über weite Strecken meist ausgeglichenen ersten Halbzeit brannte es nach dem Wechsel lichterloh in beiden Strafräumen, vor allem die Gäste unterstrichen mit dem 1:0 (47.) und dem 2:1 (52.) ihre offensiven Qualitäten, Rabes zwischenzeitlicher Ausgleich war letztlich nur Makulatur, da Bork unerbittlich seine Chancen nutzte und das Ergebnis auf 5:1 schraubte. „Letztlich fiel das Ergebnis sicher zu hoch aus, aber die Niederlage ist leider verdient“, meinte Kampmann ehrlich.

von | Mrz 13, 2023 | Allgemein, News

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