Abschlussschwäche kostet den Sieg

Eine am Ende deutlich zu hohe Niederlage musste am Sonntag die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar im Spiel gegen den DJK TuS Körne einstecken. Trotz einiger guter Chancen stand am Ende ein 0:3 zu Buche.

Die erste Halbzeit brachte für die Zuschauer auf der Anlage am Cappenberger See einige Highlights zu Tage. Körne hatte in dieser mehr Ballbesitz, wusste mit diesem aber nicht viel anzufangen. Ungefährliche Abschlüsse kamen zumeist nur aus der zweiten Reihe. Die erste Großchance des Spiels hatte Dennis Wagner, der diese aber alleinstehend vor dem Körner Schlussmann nicht nutzen konnte. Das Highlight des Spiels folgte dann nur kurz darauf, als eine missratene Klärungsaktion bei einem DJK-Akteur landete, der den Ball dann per Volleyschuss unhaltbar für TuS-Schlussmann Özdemir in die Maschen hämmerte (12.). Nach dem Körner Führungstreffer hatte wiederum Wagner die Gelegenheiten, den Ausgleich zu erzielen. Dabei scheiterte er aber gleich zwei Mal am erneut gut reagierenden DJK-Keeper. Auch die Gäste kamen noch zu einigen Möglichkeiten, spielten diese am Ende aber entweder nicht gut aus oder hatten Pech bei ihren Abschlüssen.

In der zweiten Halbzeit machte die Koch-Elf dann mehr Druck und brachte den Gegner damit an den Rand der Unzufriedenheit. Die dickste Chance zum Ausgleich hatte dann Kai Schinck. Schinck: Er wurde in der Box von Nico Voigt freigespielt und schloss dann unbedrängt ab. Ein DJK-Verteidiger rettete dann aber für seinen bereits geschlagenen Torwart noch auf der Linie. Eine weitere bittere Pille mussten die Grün-Weißen dann schlucken, als Arne Wilberg Mitte der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt vom Feld musste. In der Schlussviertelstunde schmiss die Westfalia dann alles nach vorn, um zumindest noch den Ausgleichstreffer zu erzielen. Körne verteidigte das dann aber auch routiniert, sodass sich den Mannen vom Cappenberger See nicht mehr viele Räume und Möglichkeiten boten. Das Spiel entschieden die Gäste dann mit zwei Treffern nach dem gleichen Muster innerhalb von zwei Minuten. Die Räume im Rücken der hochstehenden Wethmarer Abwehr bespielte Körne mit langen Bällen, sodass der Angreifer frei aufs Tor zugehen konnte. Beim zweiten Treffer nutzte der Angreifer die Möglichkeit selbst, während er beim dritten Treffer auf seinen mitgelaufenen Mitspieler querlegte, der den Ball nur noch einzuschieben brauchte. „Das Ergebnis ist eindeutig zu hoch. Wir machen wieder hundertprozentige Möglichkeiten nicht. Unsere Angriffsreihe ist einfach nicht gefährlich genug“, analysierte Trainer Steven Koch.

von | Okt 6, 2020 | Allgemein, News