Zwei Top-Spiele am See
Vor dem Top-Spiel gegen den Tabellenzweiten TuRa Bergkamen am morgigen Sonntag (Anstoß 15.15 Uhr) zeigt sich der Trainer etwas verschnupft.
„Unsere Trainingswoche war durchaus ausbaufähig“, mahnte Dominik Ciernioch. „Damit können wir als Team nicht zufrieden sein!“ Dementsprechend hofft der Übungsleiter, dass sich seine Mannschaft im Wettkampf um Punkte nun deutlich fokussierter zeigen wird.
Denn die Aufgabe am aktuellen Spieltag hat es in sich. „Tura hat in den letzten Wochen gezeigt, warum sie auf dem zweiten Platz stehen. Wir spielen gegen eine sehr gute, langjährig eingespielte Mannschaft, die zudem einen sehr guten Trainer hat“, weiß Ciernioch. Für den TuS beginnt indes die heiße Phase. „Für uns geht es darum, den letzten Teil der Serie besser zu gestalten als in der Hinrunde“ Damals kassierte die Westfalia einige Schlappen und rutschte in der Tabelle weit ab.
Also soll eine erste Rechnung im Top-Spiel gegen Bergkamen beglichen werden, dabei werden Kösling (Knie), Meyer (Schambein), Siebert (Prellung), Richter, Pella und Grohs (Fuß), Möller und Beling (Urlaub) nicht mitwirken können. „Trotzdem werden wir alles reinwerfen, was wir haben“, verspricht Wethmars Coach, der vor der Partie eine Verabschiedung vornehmen wird: Physiotherapeut Meik Schäfers wird seine Truppe nach über zehn Jahren berufsbedingt verlassen, sein Nachfolger wird Lars Falkenberg.
Auch die 2. Mannschaft hat im Vorspiel um 13 Uhr einen starken Gegner vor der Brust, zu Gast ist der Tabellenvierte SuS Rünthe.
„Das ist ein viel größeres Kaliber als in den letzten Wochen“, weiß Spielertrainer Dustin Kampmann, dessen Team allerdings ebenfalls einen guten Lauf hat und am fünften Sieg in Serie schnuppert.
Wichtig werde sein, Rünthe nicht ins Spiel kommen zu lassen, denn: „Die haben ein paar Jungs, die den Ball sehr gut laufen lassen können“, sagt der Coach. „Also wollen wir möglichst früh stören und selbst den Ball erobern!“ So soll die bisher wenig rosige Bilanz gegen den zuletzt nicht immer stabilen SuS aufgebessert werden, auch wenn mindestens zwei wichtige Akteure ausfallen werden.