Vier Punkte zur Heimspiel-Premiere

Westfalia Wethmar – TIU Rünthe 5:1 (0:0). Revanche geglückt: Gegen einen im Vorfeld stark eingeschätzten Gegner rehabilitierte sich der TuS für das 1:4 im Hinspiel und holte den zweiten Sieg im zweiten Spiel im neuen Fußballjahr.

„5:1 ist schon ein beindruckendes Ergebnis“, sagte Trainer Dominik Ciernioch nach der Partie. „Die Jungs haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt.“ Die Hausherren zeigten sich von Beginn an griffig und mutig, aber auch geduldig. So stand es zum Seitenwechsel nach einer zweikampf-intensiven ersten Halbzeit noch 0:0, wobei die Westfalia zwei vielversprechende Chancen ausgelassen hatte.

In der Pause schärfte Ciernioch nochmal die Sinne seiner Truppe, die zunächst allerdings einen Tiefschlag kassierte und nach wenigen Sekunden das 0:1 kassierte. „Kompliment an die Mannschaft, wir haben uns davon nicht beirren lassen“, lobte der Coach, der kurz darauf schon den Ausgleich von Fabian Kowalski bejubeln konnte.

Dies war der Auftakt eines beeindruckenden offensiven Spektakels: Der TuS stand nun pausenlos auf dem Gaspedal und schnürte den Gegner in dessen eigenen Hälfte ein. Koert und Neutzner – nach einem formidablen Spielzug mit den Kowalski-Brüdern – drehten die Partie zu Gunsten der Gastgeber. Gegen Ende einer einseitigen zweiten Halbzeit stellte Doppelpacker Stüwe den 5:1-Endstand her. „Jetzt gilt es wie immer, nicht übermütig zu werden, sondern zu zeigen, dass wir auch gegen die unteren Teams wieder punkten können und wollen“, blickte Ciernoch voraus, denn: „Das war in der Hinrunde leider nicht immer so.“

Westfalia Wethmar II – VfK Weddinghofen 0:0. Am Ende eines abwechslungsreichen Duells stand ein gerechtes torloses Remis. „Wir haben gestern einen wichtigen Punkt geholt“, konstatierte Spielertrainer Dustin Kampmann, der ein Spiel auf Messers Schneide sah. „Es hätte sowohl in die eine, als auch die andere Richtung kippen können. Weddinghofen ist ein gefährlicher Gegner und hatte zudem einen Strafstoß, den sie kläglich vergeben haben.“

Zu Beginn war die Westfalia vor allem darauf bedacht, den Laden hinten dicht zu halten und so die Geduld des Gegners auf die Probe zu stellen. Bis auf einen Distanzschuss ließen die Hausherren nichts zu, vorne sorgten die Offensivkräfte hingegen hin und wieder für Unruhe. „Wir wollten aber nicht wie gegen Cappenberg im falschen Moment aufmachen und uns dann ein Gegentor fangen“, meinte Kampmann.

In seiner Pausenansprache waren sich Coach und Team sicher, weitere Chancen zu bekommen. Gleichzeitig sollte das Augenmerk aber auch weiterhin auf die Defensive gelegt werden. „Diese zweite Hälfte geht klar an uns“, bewertete Kampmann, wobei das erlösende Tor trotz einiger hochkarätiger Möglichkeiten nicht fallen wollte. Weddinghofen, das über weite Strecken nur mit langen Bällen operierte, verpasste ebenfalls den Lucky Punch und verschoss einen fragwürdigen Elfmeter.

Zum Ende wurde es nochmal hitzig, die Gäste wollten unbedingt einen Auswärtsdreier mitnehmen, doch der TuS hielt erfolgreich dagegen.

von | März 3, 2026 | Allgemein, News

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