Vier Derby-Punkte

Westfalia Wethmar – GS Cappenberg 2:2 (1:1). In der ersten Halbzeit gab es in einem ausgeglichenen Derby insgesamt wenig Torchancen: Der TuS hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte sich daraus aber keine nennenswerten Möglichkeiten erarbeiten. Cappenberg beschränkte sich zunächst auf die Defensive, war durch Konter aber immer gefährlich.

In der Schlussphase der ersten Hälfte wurde es dann turbulent: Wethmar ging nach 39 Minuten durch ein listiges Hackentor von Oskar Koert in Führung, beinahe postwendend schlossen die Cappenberger einen ihrer Konter mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel zum 1:1 ab (43.).

Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer in der „TWW Aurubis Arena“ weiterhin einen offenen Schlagabtausch mit nun deutlich mehr Betrieb in den Strafräumen: Oskar Koert markierte direkt nach Wiederanpfiff seinen zweiten Treffer, die Gäste konnten aber nach 58 Minuten erneut ausgleichen.

Rund zwölf Minuten vor dem Ende bekamen die Grün-Schwarzen einen Strafstoß zugesprochen, den Keeper Marceau Adamski jedoch gekonnt parieren konnte; fast im Gegenzug scheiterte Oskar Koert am Pfosten und verpasste damit den wohl siegbringenden Dreierpack nur knapp, ehe Cappenberg mit einem weiteren Hochkaräter seinerseits den Auswärtstriumph verpasste.

Insgesamt sprach der Sportliche Leiter Andreas Hermes von einem gerechten Ergebnis. „Wir sind froh, dass es in die Winterpause geht und hoffen, dass nun bald einige der Langzeitverletzten zurückkommen!“ Mit Lennart Cirkel und Tillmann Siebert konnten bereits zwei dieser Rekonvaleszenten am Sonntag die ersten Spielminuten in dieser Saison sammeln.

Westfalia Wethmar II – TuS Niederaden II 2:1 (2:0). „Wir sind sehr zufrieden mit den drei Punkten“, meinte Spielertrainer Dustin Kampmann nach dem Schlusspfiff. „Allerdings war es knapper als nötig!“

Der TuS dominierte die erste Hälfte komplett, hätte sogar deutlich höher führen müssen als lediglich mit 2:0, denn nur Stannies (29.) und Brinkmann (42.) brachten die Kugel im Netz der klar unterlegenen Gäste unter.

In der Halbzeit warnte Kampmann vor dem angeschlagenen Gegner. „Ich wusste, dass Niederaden nicht aufgeben wird! Deshalb sollten die Jungs nach dem Wechsel schnell den Deckel endgültig draufmachen!“ Doch es kam anders: Wethmar kam sehr schlecht aus der Pause, während das Schlusslicht von Minute zu Minute stärker wurde.

Folgerichtig gelang den Kickern von der Kreisstraße nach 73 Minuten der Anschluss, der eine spannende Endphase einleitete. „Da müssen wir uns an die eigene Nase packen, dass wir einen vermeintlichen geschlagenen Gegner wieder stark gemacht haben“, ärgerte sich der TuS-Coach. „Dennoch war es insgesamt ein verdienter Erfolg, der uns sehr zufrieden stimmt.“

von | Dez. 2, 2025 | Allgemein, News

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