Tristesse nach zwei Niederlagen
SV SW Frömern – Westfalia Wethmar 3:2 (1:2). Die Krise der 1. Mannschaft nimmt mehr und mehr Konturen an: Trotz einer guten ersten Halbzeit samt Pausenführung kassierten die Gäste nun die fünfte Pleite aus den letzten sechs Duellen.
Auch das frühe Gegentor konnte die Grün-Weißen zunächst nicht schocken, denn Wethmar trumpfte vor allem offensiv stark auf und kam durch Stüwes Kopfball relativ zeitig zum Ausgleich, dem wie so oft einige Hochkaräter folgen sollten. „Leider fehlt uns da die Konsequenz und wahrscheinlich auch das Selbstbewusstsein in der momentanen Situation“, mutmaßte Trainer Dominik Ciernioch im Nachhinein.
Dennoch reichte es noch vor dem Wechsel zum 2:1, als erneut Stüwe eine tolle Vorarbeit von Fabian Kowalski aufnahm und endlich einmal beherzt und kompromisslos zur Führung einschoss.
In der Pause fruchteten die Instruktionen des Trainerteams scheinbar nicht, denn die Partie kippte nun komplett in die andere Richtung. Frömern war griffiger und präsenter im Zweikampf und kam durch einen Freistoß von der Strafraumgrenze zum Ausgleich. Zu allem Überfluss führte ein echtes Pingpong-Tor dann auch noch zur Niederlage: Ein SVF-Stürmer schoss TuS-Keeper Panzer an, der Abpraller segelte – abgefälscht vom selben Offensivakteur – über Wethmas Schlussmann hinweg, der Abstauber war nur noch Formsache.
„Wir konzentrieren uns jetzt nur noch auf das Derby!“, gab sich Ciernioch kämpferisch. „Manchmal sind solch brisanten Duelle ja eine Art Brustlöser, die den Trendpfeil wieder umkehren können.“
Westfalia Wethmar II – Romania Unita 2:5 (1:4). Die im Vorfeld erwartete schwere Aufgabe erwies sich letztlich als nicht lösbar, denn die Gäste zeigten sich eiskalt und entschieden durch ihre Kaltschnäuzigkeit die Partie schon vor der Pause.
„Romania war eiskalt“, erinnert sich Co-Trainer Marco Busche nach dem Abpfiff. „In der ersten Halbzeit haben sie jede sich bietende Chance genutzt und uns vier Treffer eingeschenkt.“ Das zwischenzeitliche 1:2 durch Stannies (23.) fiel daher nicht ins Gewicht.
Der Drei-Tore-Rückstand stellte letztlich eine zu hohe Hypothek dar, auch wenn Stannies für seine Elf, die nun deutlich besser und dominanter auftrat, ein weiteres Mal per Elfmeter verkürzte (67.). Denn wenige Minuten später machte Romania mit dem fünften Treffer alles klar. „Die Jungs haben den Kampf am Ende zu spät angenommen!“, ärgerte sich Busche, dessen Team nun auf dem ersten Nichtabstiegsplatz der Tabelle festhängt.