Trauer um “Kalla” Schulze
Der TuS Westfalia Wethmar trauert um Karl-Heinz Schulze, der am 5. März im Alter von 82 Jahren verstorben ist.
„Kalla“, wie ihn seine sportlichen Weggefährten eigentlich immer riefen, prägte dabei nicht nur den Fußball rund um den Cappenberger See, sondern weit darüber hinaus im Altkreis Lüdinghausen und in der Stadt Lünen.

Ein Meilenstein war dann die Schiedsrichterprüfung im Jahre 1974: Nachdem er sogar Spiele in der Oberliga leiten durfte, übernahm er den Posten des Schiri-Obmanns des Kreises, ehe er zudem stellvertretender Kreisvorsitzender und Vorsitzender des Kreis-Fußball-Ausschusses wurde. Auch im Verband hinterließ er insbesondere durch die Entwicklung des „DFB.net“ seine Spuren.
Im Jahre 1992 wählten die Fußballer der Fachschaft im Stadtsportverband „Kalla“ zu ihrem Chef. Der leidenschaftliche BVB-Fan etablierte daraufhin die Lüner Stadtmeisterschaft, die Junioren und Senioren noch heute in der Rundsporthalle Jahr für Jahr austragen.
Für sein jahrzehntelanges Engagement und seine Verdiente wurde Schulze mehrfach ausgezeichnet und unter anderem im Jahre 2011 zum Ehren-Schiedsrichter des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) ernannt. Stephan Polplatz, Vorsitzender des TuS Westfalia und selbst seit Jahzehnten Referee, erinnert sich an seinen Sportkameraden. „Über die Schiedsrichterei und die Arbeit im Kreis kannte ich Kalla schon lange, beim TuS haben sich dann unsere Wege noch häufiger gekreuzt“, erinnert sich Polplatz, der Schulze respektvoll als „direkten Charakter“ und „Typ mit Reibungspunkten und Ecken und Kanten“ beschreibt. „Seine Leistungen und Verdienste sind unbestritten. Der TuS, die Stadt und der Fußball-Kreis werden ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren!“