Starke Schlussphase bringt den dritten Saisonsieg
Westfalia Wethmar – SG Massen II 2:0 (0:0). Spät, aber nicht zu spät brachte die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar den dritten Saisonsieg unter Dach und Fach.
Letztlich war es ein echter Arbeitssieg, denn nach zähem Ringen sorgten die beiden „Joker“ Möller und Meyer in der Schlussphase für die umjubelten und entscheidenden Treffer. „Wir mussten heute gegen eine Mannschaft spielen, die sich nur auf das Verteidigen konzentriert hat!“, analysierte Trainer Dominik Ciernioch, der das Bild elf Massener Spielern vor dem eigenen Strafraum auch nach der Partie noch in Dauerschleife vor Augen hatte.
Der Coach zollte seinem Team dennoch ein Kompliment und haderte lediglich lange Zeit mit dem Spielglück, denn schon in den ersten Minuten hätten Allefeld, Koert und Kowalski schon früh die Weichen auf Sieg stellen können, doch der gegnerische Keeper hielt überragend und verzeichnete über neunzig Minuten vier Alu-Treffer an seinem Gehäuse. „Wenn da einfach mal ein Ball über Linie gegangen wäre, hätten wir sicherlich leichteres Spiel gehabt“, meinte der TuS-Coach.
Am Ende war dann einfach Schwerstarbeit, die gerechterweise spät belohnt wurde. „Jetzt schauen wir gleich wieder nach vorne und wollen auch beim TSC Kamen am Sonntag wieder unser wahres Gesicht zeigen“, so Ciernioch.
Westfalia Wethmar II – SV Langschede 0:0. Nach einer Partie auf spielerisch nicht allerhöchstem Niveau sprach Spielertrainer Dustin Kampmann von einer gerechten Punkteteilung. „Beide Teams haben offensiv nicht viel zustande gebracht“, meinte der Coach, der seine Kritik erweiterte. “Über die volle Distanz haben wir es viel zu selten geschafft, im letzten Drittel die Bälle an den Mann zu bringen und so in Schusspositionen zu gelangen.“
Der Gegner hatte dabei eigentlich genügend Raum und Möglichkeiten gelassen, doch zu oft verzettelten sich die Gastgeber in unnötigen Einzelaktionen. „Da müssen wir einfach cleverer agieren und viel gefährlicher sein! Wir müssen da noch an den richtigen Stellschrauben drehen!“
Dennoch gab es in Unterzahl – Kevin Berka sah nach 74 Minuten wegen angeblicher Tätlichkeit die rote Karte – in der Schlussphase noch die Riesenchance zum Sieg, doch Goalgetter Rogge scheiterte per Foulelfmeter am gegnerischen Keeper, der sich kurz vor der Ausführung des Strafstoßes mit einer außerordentlichen Unsportlichkeit im Rücken des Schiedsrichters noch selbst diskreditiert hatte.
„Immerhin steht die Null, das war das Ziel der Vorbereitung“, tröstete sich Kampmann mit einem Zähler. „Letztes Jahr hätten wir das Spiel vermutlich verloren. Also nehme ich als Teilerfolg mit!“