Souveräne Auswärtssiege
PSV Bork – Westfalia Wethmar 0:8 (0:3). 8:0 gewonnen, drei Punkte eingefahren, die Vorgaben gut umgesetzt: Völlig ungefährdet fuhr die 1. Mannschaft den nächsten Sieg beim Schlusslicht ein.
Auch dass seine Elf die Null in der Defensive gehalten hatte, machte Trainer Dominik Ciernioch froh. „Wir waren gut in den Umschaltbewegungen und haben gegen den Ball stark agiert!“, meinte der Coach, der schon nach zwanzig Minuten nach drei Mal jubeln konnte, nachdem seine Elf jeweils nach gutem Pressing und letztlich durch Stüwe, Pella und Hennes erfolgreich gewesen war.
Nach holprigem Start in der zweiten Halbzeit kam dann die Tormaschinerie der Gäste besonders in der Schlussphase aber mal komplett auf Touren, wobei sich zunächst Stauch und zudem Hennes mit seinen Treffern zwei bis fünf in der Torjägerliste verewigen konnten.
„Jetzt gilt der Fokus der Endphase der Saison und den letzten sieben Partien“, sagt Ciermioch, der mit Blick auf die Hinrunde noch einige Rechnungen zu begleichen hat. „Damals haben wir fünf Mal verloren und nur ein Mal gewonnen – das wollen wir unbedingt besser machen!“
TuRa Bergkamen II – Westfalia Wethmar 0:1 (0:5). Nach einer ziemlich zähen und unter dem Strich schwachen ersten Hälfte schaltete der TuS nach dem Wechsel drei Gänge nach oben und gewann am Ende deutlich beim Tabellenvorletzten.
„Wir haben uns vor der Pause richtig schwergetan“, räumte Spielertrainer Dustin Kampmann ehrlich ein. „Es fehlte vor allem an Intensität, der eine oder andere schien zudem mit seinen Gedanken noch nicht zu hindert Prozent auf dem Platz!“
So musste sich die Westfalia gleich zu Beginn bei Keeper Flo Fischer bedanken, dass das Kellerkind nicht schon früh in Front ging. Stattdessen setzte der TuS dann den ersten Big Point und ging nach einem Elfmeter bzw. dessen Nachschuss durch Möller mit 1:0 in Führung.
Danach spielten sich die Grün-Weißen etwas frei, doch erst nach dem Wechsel münzte der TuS seine nun immer deutlicher werdende Überlegenheit auch in Zählbares um. „Die Jungs hatten wirklich Bock auf Fußball“, freute sich Kampmann, denn Fabian Kowalski, Löhrke und noch zwei Mal „Oldie“ Robin Möller schraubten das Konto auf Fünf, sodass der Klassenerhalt nunmehr so gut wie sicher sein dürfte.