Souveräne Auftritte
SuS Kaiserau II – Westfalia Wethmar 1:5 (1:2). Eine zerfahrene Partie hatte letztlich ein gutes Ende: Nach einem frühen Rückstand gewann die Westfalia sicher mit 5:1.
„Wir sind sehr schlecht ins Spiel gekommen“, erinnerte sich Trainer Dominik Ciernioch, dessen Team in der Anfangsphase anscheinend gar nicht auf dem Platz war und folgerichtig einen Konter zum 0:1 kassierte – ein Treffer der kuriosen Sorte: Keeper Adamsky versuchte zu retten und köpfte dabei seinem Gegenspieler in den Rücken, der Abpraller wurde dann zum lockeren Abstauber.
Der Rückstand war gleichbedeutend mit dem Weckruf zu besseren sportlichen Zeiten: Viele Flanke segelten in den Kaiserauer Strafraum, die allesamt nochwenig Gefahr brachten. Erst ein Abspielfehler in Nähe des Sechzehners führte dank Stüwe zum Ausgleich. Nur zwei Minuten später drehte Möller nach starker Hereingabe von Neuhäuser die Partie zum 2:1.
Die Hausherren wehrten sich über Standards und verpassten kurz vor der Pause einen weiteren Torerfolg. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Grün-Weißen mehr und mehr das Kommando, während auf der Gegenseite die Kräfte merklich schwanden. Der TuS wechselte zudem personell, die frischen Kräfte sorgten demnach für das klare Resultat: Hennes per Doppelpack und „Joker“ Rogge kurz vor dem Abpfiff erzielten die Wethmarer Treffer.
Nach nunmehr fünf Siegen aus fünf Duellen will der TuS nun den März perfekt abschließen. „Nun wartet das Derby gegen Oberaden! Zuhause wollen wir die nächsten drei Punkte einfahren“, sagt Ciernioch.
SV Afferde – Westfalia Wethmar II 1:3 (0:2). Mission erledigt! „Es war das erwartete schwere Kampfspiel!“, resümierte Spielertrainer Dustin Kampmann, der nach dem Erfolg beim Tabellenschlusslicht mit seiner Truppe nun dreizehn Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz rangiert.
Das spielerische Niveau ließ vor allem auf Seiten der Gastgeber sehr zu wünschen übrig, denn das einzig offensive Mittel bestand aus unzähligen langen Schlägen. „Im Prinzip wurde jeder Ball in Richtung der Stürmer gejagt“, sagte Kampmann, der seiner Hintermannschaft ein Kompliment aussprach, da sie absolut aufmerksam agierte und nichts anbrennen ließ.
Der TuS selbst probierte sich in spielerischen Lösungen und war das klar bessere Team, das kurioserweise bei allen drei Treffern von katastrophalen Abwehrschnitzern des SVA profitierte. „Wir waren auf Kontrolle bemüht, was uns auch sehr gut gelungen ist“, beschrieb der Coach die Wethmarer Dominanz, die auf der Anzeigetafel deutlicher höher ausgefallen wäre, wenn der Schiedsrichter weniger Probleme mit der korrekten Anwendung der Abseitsregel gehabt hätte.
„Unter dem Strich bin ich natürlich dennoch zufrieden“, meinte Kampmann. „Auch das Anschlusstor konnten wir kurz vor dem Ende dann gut verkraften.“