Serie nach zwölf Siegen gerissen

Westfalia Wethmar – SV SW Frömern 2:5 (1:2). Nach zwölf Siegen hintereinander hat es die 1. Mannschaft mal wieder erwischt.

Die Gäste standen wie erwartet zunächst tief lauerten auf Konter, die Hausherren hatten zwar mehr Ballbesitz, konnten daraus aber nur wenig Kapital schlagen. Stattdessen erwies sich Frömern als eiskalter Gegner: Nach einem Einwurf traf ein schwarz-weißer Kicker per Dropkick und Sonntagsschuss gleichermaßen ins kurze Eck – und nur wenig später landete ein weiterer satter Abschluss im Wethmarer Netz.

Der TuS schüttelte sich kurz und versuchte zurückzuschlagen: Stüwe und die Kowalski-Brüder ließen allerdings beste Gelegenheiten aus, ehe Neutzner mit einem Distanzschuss kurz vor dem Wechsel doch noch der vermeintlich wichtige Anschluss gelang.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Westfalia deutlich am Drücker, Frömern hingegen blieb trotz der Hitze auffällig cool und schaffte durch zwei erfolgreiche Konter die Vorentscheidung zum 1:4. Den verdienten Auswärtsdreier konnte auch Schmitts Elfmeter nicht mehr in Gefahr bringen, zumal der SVF quasi im Gegenzug in der Schlussminute den Endstand herstellte.

„Wir hatten uns viel mehr vorgenommen, allerdings sollte es an diesem Tag einfach nicht sein“, fasste Co-Trainer Jonas Osterholz den gebrauchten Tag zusammen. „Bei Frömern war gefühlt jeder Schuss drin, auch wenn Panzer noch zwei Mal richtig gut hält.“ Offensiv habe ein bisschen die Idee gefehlt. „Außerdem hat das Wetter unserer intensiven Spielweise nicht wirklich in die Karten gespielt!“, sagte Osterholz.

TuS Niederaden – Westfalia Wethmar II 6:1 (1:0). Spielertrainer Dustin Kampmann fasste die enttäuschende Begegnung am Ende so zusammen: „Der Unterschied war, dass für den Gegner um alles, bei uns hingegen um nichts mehr ging. Zumindest erkläre ich mir so die zweite Hälfte.“

Nach dem Wechsel nämlich brachen bei der Westfalia alle Dämme, in Hälfte eins lief die Partie noch weitestgehend ausgeglichen. „Der Ball lief ganz gut in unseren Reihen“, erinnerte sich Kampmann. „Nur die große spielerische Idee sprang nicht dabei raus.“

Auch in der Defensive agierte der TuS meist souverän und ließ bis zum 0:1 (43.) nach langen Bällen der Gastgeber nur wenige, am Ende ungefährliche Abschlüsse zu. Doch dann folgte der totale Spannungsabfall. „In der Pause haben wir noch ein paar Dinge angesprochen“, meinte Kampmann, dessen Team allerdings mit dem frühen zweiten Gegentor komplett den Faden und die ausgegebene Marschroute verlor, was allerdings auch dem Wetter und der einmal mehr spärlich besetzten Bank geschuldet war.

Niederaden nutzte die Gunst der Stunde, übte mächtig Druck aus und gewann schließlich auch in der Höhe verdient mit 6:1. Wethmars Ehrentreffer ging nach 88 Minuten auf das Konto von Stankowski.

von | Mai 27, 2026 | Allgemein, News

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