Schon wieder ein Last-Minute-Tor – diesmal auf der falschen Seite

Der Hochstimmung folgte der Katzenjammer: Nach dem Last-Minute-Sieg gegen Alstedde erlebte die 1. Mannschaft des TuS Wesetfalia Wethmar nun hautnah, wie es ist, im letzten Moment auf verlorenem Posten zu stehen.

Denn mit der buchstäblich letzten Aktion setzte Gastgeber Geisecker SV den entscheidenden Wirkungstreffer zum 2:1-Endstand, was Trainer Steven Koch unglaublich ärgerte. „Wir müssen einfach nur den Ball konsequent klären, die Möglichkeit hatten wir mehr als nur ein Mal!“, kritisierte der Coach, der damit mit leeren Händen dastand.

Dies war gleichbedeutend mit der Quittung für eine miserable erste Halbzeit, die mit einem frühen Elfmeter-Gegentor begann und auch im Verlauf kaum Anlass zur Freude bot. „Wir haben es bis zur Pause nicht verstanden, uns auf die eintönige Spielweise des Gegners einzustellen“, haderte Koch weiter. Seine Defensiv-Formation geriet nämlich durch ständige lange Bälle immer wieder in die Bredouille. Einziger Lichtblick war kurz vor dem Seitenwechsel der Ausgleich, den Nico Sonnen mit einem platzierten Schuss herstellte.

Im zweiten Durchgang schien die Westfalia nun endlich aufzuwachen und fuhr regelmäßige Angriffe in Richtung GSV-Tor, allerdings verpassten Voß, Wehner und Wagner trotz bester Einschussgelegenheiten die erlösende Führung. „Eigentlich müsste es Mitte der zweiten Halbzeit 4:1 für uns stehen“, klagte Koch, der den Einschlag stattdessen irreparabel spät auf der anderen verzeichnete. „Es ist einfach ärgerlich! Möglicherweise ist das aber ein Dämpfer zur rechten Zeit, damit jeder versteht, dass man in jedem Spiel an und über seine Grenzen hinaus gehen muss, um erfolgreich zu sein.“

von | Sep 13, 2021 | Allgemein, News