Politische Rolle rückwärts lässt Training wieder zu

„Unverhofft kommt oft“ sagt das bekannte Sprichwort – und dies lässt sich zurzeit auch auf die Corona-Politik der Bundes- und Landesregierung übertragen. Und diesmal wirkt es sich glücklicherweise zunächst einmal positiv für den Fußball im Allgemeinen und somit auch für den TuS Westfalia Wethmar aus.

Denn das Training bis zum Alter von 14 Jahren ist laut aktueller Corona-Schutzverordnung des Landes NRW nun nach wie vor mit einer Gruppe von bis zu 20 Kindern erlaubt. Selbst bei einem Inzidenzwert über 100 – der Kreis Unna liegt zurzeit noch unter dieser Grenze – wäre das Training unter freiem Himmel weiterhin noch möglich, dann jedoch nur in eingeschränkter Form in Kleingruppen von nur noch zehn Kindern.

Dementsprechend wird der Vorstand des TuS Westfalia Wethmar ab Montag, 29. März, das Training wieder freigegeben. Der 1. Vorsitzende und Hygienebeauftragte Stephan Polplatz freut sich natürlich über die Rolle rückwärts, gibt sich aber nur verhalten optimistisch: „Ob dies alles sinnvoll ist, muss man vermutlich mit einem großen Fragezeichen versehen! Da die Kinder aber nun in den Osterferien nicht in den Urlaub können und andere Freizeitaktivitäten ebenfalls nicht oder kaum möglich sind, möchten wir das Training unter den bekannten Rahmenbedingungen anbieten!“

Weiter zum Einsatz kommt die FLVW-App für die Kontaktnachverfolgung bei der Westfalia. Eltern ist es nach wie vor leider nicht gestattet, dass Training auf dem Sportplatzgelände zu verfolgen. „Auch hier bitten wir um Verständnis, dass Verordnung und Genehmigung uns keine andere Chance lassen“, erläutert der Vereinsboss seinen rund 930 grün-weißen Mitgliedern.

von | Mrz 27, 2021 | Allgemein, News