Neun Punkte am See

Besser geht’s nicht: Die drei Senioren-Teams des TuS Westfalia Wethmar feierten am Sonntag die perfekte Ausbeute und holten aus drei Heimspielen insgesamt alle neun möglichen Punkte.

Westfalia Wethmar – TuS Hannibal 1:0 (0:0). Er hat’s schon wieder getan: Zwei Wochen nach seinem goldenen Tor gegen den Lokalrivalen BW Alstedde avancierte Frederic Fischer auch gegen den TuS Hannibal letztlich zum Matchwinner, denn durch seinen Treffer in der 64. Minute sicherte der Youngster seiner Elf wichtige drei Punkte. Nach einer Ecke hatte Fischer genau richtig gestanden. „Man kann schon sagen, dass wir das so einstudiert haben. Wir haben abgesprochen, dass sich Fred bei einer Ecke am langen Pfosten absetzen und auf den zweiten Ball lauern soll. Das hat dann super geklappt“, erklärte TuS-Trainer Steven Koch nach dem Spiel, das von vielen hitzigen Situationen geprägt war. Der umsichtig leitende Schiedsrichter hatte jedoch alles im Griff und sorgte dafür, dass die Partie nicht aus den Fugen geriet.

Schon in der ersten Halbzeit hielt die Begegnung eher viele Fouls als ansehnliche Spielzüge bereit. Beide Teams agierten aus einer verstärkten Defensive, sodass Torraumszenen eher Mangelware lieben. Erst nach der Pause schafften es die Gäste, sich ein leichtes Übergewicht zu erspielen, ehe Fischer mit seinem tollen Direktschuss für die Wethmarer Führung sorgte.

Anschließend drückte Hannibal auf den Ausgleich, scheiterte aber entweder an TWW-Schlussmann Florian Fischer oder am Aluminium. Die Westfalia stemmte sich mit aller Vehemenz gegen die Schlussoffensive und brachte das Resultat nach Hause, sodass nunmehr neun Punkte auf der Habenseite der Grün-Weißen stehen – allerdings wird der Sieg in Körne bekanntlich noch von der Spruchkammer untersucht werden.

Westfalia Wethmar U23 – SSV Mühlhausen II 5:2 (3:1). Die Wiedergutmachung ist komplett gelungen: Nach dem 0:6 in Oberaden feierte die Westfalia durch ein 5:2 gegen den SSV Mühlhausen II einen klaren Erfolg und gab auf diese Weise eine unmissverständliche sportliche Antwort.

Dabei ging es in der Anfangsviertelstunde hoch her: Der frühen Führung durch Justin Schulze Weiling folgte postwendend der Ausgleich (8.). Erst nach einer halben Stunde rückten die Gastgeber die Kräfteverhältnisse wieder zurecht: Tom Stüwe erzielte das 2:1, kurz darauf sorgte Laurin Stauch sogar für ein komfortables 3:1 zur Pause. Allerdings kamen die Gäste unmittelbar nach Wiederanpfiff doch noch einmal heran und verkürzten auf 2:3. Stauch mit seinem zweiten Treffer (66.) und Niklas Rogge (90.) machten in der zweiten Halbzeit dann allerdings alles klar.

„Mit dem Sieg können wir natürlich zufrieden sein, gerade auch, weil wir im Moment verletzungsbedingt nicht alle Spieler zur Verfügung haben. Obwohl wir zwar fünf Tore geschossen haben, hätten wir am Ende aber eigentlich noch deutlicher gewinnen müssen“, erklärte Ciernioch abschließend, zumal Mühlhausen am Ende nur noch zu neunt auf dem Feld stand, da das Auswechsel-Kontingent erschöpft war. „Wir haben eine gute Partie abgeliefert, aber Mühlhausen hat uns auch nicht sonderlich gefordert. Wir hätten letztlich noch deutlich mehr Tore schießen müssen“, so Ciernioch.

Westfalia Wethmar III – PSV Bork II 5:3 (3:1). Viertes Spiel, vierter Sieg: Die 3. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar gibt sich auch weiterhin keine Blöße und besiegte den PSV Bork II souverän mit 5:3 und bleibt damit Spitzenreiter der Kreisliga C.

„Für meinen Geschmack haben wir zwei Gegentore zu viel bekommen“, monierte Trainer Andree Neuhaus nach der Partie. „Der Gegner hat nur drei Mal aufs Tor geschossen und dabei zwei Mal den Innenpfosten genutzt.“ Dies war allerdings auch schon der einzige Kritikpunkt des Coaches, der ansonsten sehr zufrieden war. „Die Jungs haben erneut durch mannschaftliche Geschlossenheit, Kampfgeist und spielerische Elemente überzeugt, das war ein nie gefährdeter Erfolg!“

Basti Zurstraßen machte mit seinem 1:0 früh deutlich, dass der TuS seine Weste auch am vierten Spieltag behalten wollte. Robin Jaszmann legt nach 32 Minuten nach, ehe Zurstraßen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das Gegentor des PSV korrigierte.
Nach dem Wechsel fiel den Gästen weiterhin nicht viel ein, um die Wethmarer Defensive in Gefahr zu bringen. „Bork hat es immer wieder mit langen Bällen auf den schnellen Stürmer versucht“, analysierte Neuhaus. „Darauf haben wir uns aber ziemlich zeitig gut eingestellt.“ Nach dem 2:3-Anschluss drückte die Westfalia entscheidend aufs Tempo und setzte durch Fabian Fusten und Maurice Adamsky die beiden entscheidenden Treffer zum vierten Saisonsieg.

von | Sep 21, 2021 | Allgemein, News