Neue Entwicklungen im Fußball-Kreis
Eine neue Aktualität erhält zurzeit auch die Fußballkreis-Diskussion: Nachdem zuletzt der Wechsel der Lüner Vereine aus dem Kreis Dortmund in den Kreis Unna-Hamm im Vordergrund stand, werden aktuell auch große Lösungen diskutiert; dies auch vor dem Hintergrund von Kostenstrukturen – der Verband hatte die Verbandslumlage in knapp 18 Monaten verdoppelt – und möglichen Einsparpotentialen.
Aber auch die sportlichen Entwicklungen sind durchaus zu beachten: So kooperiert der Kreis Beckum (Ahlen/Westfalen) bereits seit Jahren mit dem Kreis Münster im A- und B-Junioren- Bereich, um genug Spiele anbieten zu können, und die Kreisliga A Herne spielt im Herrenbereich lediglich noch mit 13 Teams – diese kleinen Fußballkreise sollen mit größeren fusionieren, die Zahl soll von 27 auf im Idealfall 20 reduziert werden.
Was bedeutet das für den TuS? Gemäß dem Szenario einer großen Tageszeitung wäre der Kreis Unna-Hamm ohne Zuwachs dann der kleinste Kreis und der lang ersehnte zweite direkte Aufstiegsplatz in die Bezirksliga, zumindest näher gerückt bei den Herren mit den Lüner Vereinen, in weiter Ferne.
„Hier wäre dann unter Umständen das Lüdinghauser Modell anzuwenden, d. h. der Kreis teilt sich auf und dessen Vereine suchen naheliegende Lösungen (die Vereine des Kreis Lüdinghausen verteilten sich seinerzeit auf fünf Nachbarkreise). Die Ahlener und die Werler bzw. Soester Vereine wären da sicher nicht uninteressant, im „Südbereich“ auch Menden und Umgebung“, werden hier zwei Vereinsvorsitzende zitiert (die Namen sind der Redaktion bekannt).
Der TuS wird das Thema weiter beobachten und Entwicklungen sowie Ergebnisse seinen Mitgliedern mitteilen.