Licht und Schatten

Licht und Schatten zeigte die 1. Mannschaft in den vergangenen Tagen bei ihren völiig verschiedenen Auftritten.

Westfalia Wethmar – SG Gahmen 3:2 (2:1). Endlich wieder ein Erfolgserlebnis: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar hat sich durch einen engagierten Auftritt für das Blamable Pokal-Aus in Mark rehabilitiert. „Es war zwar auch heute nicht alles perfekt, aber die Jungs haben sich reingehauen und eine gute Reaktion gezeigt“, sagte Coach Steven Koch nach dem Abpfiff. „Ich bin zufrieden!“

Zwar gerieten die Hausherren erneut in Rückstand, allerdings behielt die junge Truppe den Kopf oben und drehte durch Jankort und Möller den Spieß noch vor der Pause um.  Auch im zweiten Durchgang hatte Wethmar alles unter Kontrolle und bot dem ambitionierten Spitzenteam der Kreisliga A erfolgreich Paroli. So erhöhte sogar Cihad Kücükyagci, der ein gutes Debut im grün-weißen Dress feierte, auf 3:1.

Trainer Koch bemängelte an diesem Abend nur wenig. „Wir müssen uns beim Pressing noch besser abstimmen und die Linien halten, sodass wir den Gegner noch erfolgreicher unter Druck setzen können.“ Allerdings sei das möglicherweise auch den zahlreichen Wechseln geschuldet gewesen. „Auch beim Umschaltspiel sollten wir noch eine Schippe drauflegen“.

Unter dem Strich freute sich Koch natürlich auch über das Ergebnis. „Das war wichtig für Kopf und Selbstvertrauen!“ Schon am kommenden Sonntag (13 Uhr) will der TuS nachlegen und sichfür den Auftakt der Bezirksliga weiter rüsten: Dann gastiert die Mannschaft beim A-Ligisten BSV Heeren.

VfL Mark – Westfalia Wethmar 5:3 (4:2). Deutlich weniger erfolgreich verlief zwei Tage zur vor der Auftakt im Kreispokal, aus dem sich der TuS nach einer desaströsen Vorstellung in der ersten Runde bereits verabschiedete. „Ich glaube, einige haben mich heute das erste Mal wirklich richtig laut erlebt“, konstatierte Koch nach dem Spiel. Vorausgegangen war eine erste Halbzeit zum Vergessen, dementsprechend deutliche Worte fand der Coach in der Pause.

Bereits nach neunzehn Minuten lag der Bezirksligist gegen den ambitionierten A-Ligisten mit 0:3 zurück. Auch danach fand Wethmar zunächst nicht ins Spiel und hatte Glück, dass der Rückstand sich einigermaßen in Grenzen hielt. Erst nach einer knappen halben Stunde sorgten Dominik Voss (27.) und Justin Schulze Weiling (32.) für Entlastung, doch im Gegenzug schlug der Gastgeber bereits wieder zurück.

 „Wir waren überhaupt nicht auf dem Platz. Sowohl läuferisch als auch spielerisch haben wir alles vermissen lassen“, kritisierte  Koch. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sich manche mal gründlich hinterfragen müssen!“ Lediglich die junge Garde aus der letztjährigen eigenen A-Jugend erhielt Zuspruch. „Die Jungs haben Gas gegeben und eine Einstellung gezeigt.“

Nach der Pause gelang der Westfalia nicht der Umschwung, vielmehr blieb der VfL tonagebend und setzte nach einer Stunde den entscheidenden Treffer zum 5:2. Dennis Wagner markierte kurz vor dem Ende den Endstand. „Uns haben zwar auch noch ein paar Leute gefehlt, das will ich aber nicht als Ausrede nehmen. Bei uns hat einfach vollkommen die Einstellung gefehlt. So kann man nicht auftreten“, erklärte der TuS-Coach enttäuscht.

von | Aug 19, 2021 | Allgemein, News