Licht am Ende des Tunnels
Die Fronten zwischen der Stadt Lünen und den Lüner Fußball-Vereinen waren zuletzt ziemlich verhärtet, inzwischen brennt zumindest aktuell wieder ein kleines Licht am Ende des Tunnels, das die Zusammenarbeit und letztlich auch die finanzielle Unterstützung der Clubs durch die Kommune beleuchten könnte.
Vielleicht hat auch die Großdemo der Lüner Fußballvereine am 11. September dazu geführt, dass Politik und Verwaltung (letztere nach „Anstoß“ durch die Politik) sich doch zum Sportstandort Lünen und auch zum Fußball trotz schwieriger Haushaltslage bekannt hat.
So wurde der Haushalt für das Jahr 2025 (!!!) am 10. September 2025 inzwischen beschlossen, sodass die Betriebskostenanteile aus 2024 ausgezahlt werden können. Noch wartet man beim TuS allerdings auf die Mitteilungen aus dem Rathaus zur Auszahlung und zur genauen Summe.
Auch die Sanierung der Kunstrasenplätze hat einen Schub bekommen: demnach sollen bereits im Jahr 2026 die Plätze bei BW Alstedde, Lüner SV und beim TWW saniert werden. Zudem wurden die Eigenanteile der jeweiligen Fußballvereine auf 12.500 EUR pro Sportanlage festgelegt, nachdem es zuletzt hieß, dass bis zu 50.000 EUR erwartet würden.
So zeigte sich der Vorsitzende Stephan Polplatz auch sehr zufrieden über den Verlauf des Themas und der positiven Entwicklung im Vergleich zu den bisherigen Planungen und Meldungen. „Danken möchte ich unser Jugendabteilung, die bei der Demonstration stark vertreten war und Jugendleiter Sascha Dupke, der nicht nur als Redner dort auftrat, sondern sich auch thematisch und zeitlich sehr für die Problematik engagiert hat!“ So waren die beiden genannten TuS-Funktionäre in diversen Sitzungen mit Politik und Stadtsportverband Lünen zuvor schon intensiv eingebunden.
Des Weiteren wurde die Stadt Lünen in der Sitzung am 11. September 2025 beauftragt, durch die zuständige Sportverwaltung die organisatorischen, rechtlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der Fußballplatz am Schulzentrum Altlünen künftig für Trainingszwecke von den Jugendabteilungen der Fußballvereine BW Alstedde und TuS Westfalia Wethmar sowie weiterhin vom Gymnasium und Realschule Altlünen gemeinsam genutzt werden kann. Dem Beschluss lag ein Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Lünen zugrunde.
Die laufende Kommunalwahl hat sicherlich ihr Übriges dazu beigetragen, dass seitens der Politik erfreulicherweise nun ordentlich Fahrt in die Diskussion gekommen ist.