Gelungener grün-weißer Auftakt mit sechs Punkten und neun Toren

GS Cappenberg – Westfalia Wethmar 0:6 (0:2). Damit hätten wahrscheinlich die kühnsten Optimisten nicht gerechnet: Dank einer herausragenden Leistung demontierte der TuS den Lokalrivalen und ergatterte sich (zusammen mit dem SuS Oberaden) die geteilte Tabellenführung.

„Das ist eine echte Hausnummer“, jubelte dann auch ein sichtlich beeindruckter Wethmarer Coach Dominik Ciernioch. „Wir haben heute viele Dinge sehr gut und richtig gemacht, die es braucht um ein Derby zu gewinnen!“ Wichtig war dem Übungsleiter, das Kollektiv auf das Schild zu heben. „Man heute auch mal wieder gesehen, was wir für eine wahnsinnige Truppe sind, in der jeden für den anderen einsteht!“

Bereits nach einer Viertelstunde hatten die Gäste die Weichen in einer furiosen Anfangsphase auf Sieg gestellt., als Fabian Kowalski und Hennes einschießen konnten. In der Folge hatte der TuS alles unter Kontrolle, hatte nur eine einzige Schrecksekunde in der Defensive zu überstehen und verpasste es lediglich, den Sack frühzeitig und somit vor dem Wechsel zuzumachen.

Nach einer kurzen intensiven Lagebesprechung in der Kabine sollte es allerdings nicht mehr lange dauern, bis die ersten drei Punkte sicher waren, denn innerhalb von nur fünf Minuten stand es 5:0 – Hennes per Traumtor, Schmidt und erneut Fabian Kowalski erstickten jeglichen Cappenberger Widerstand, ehe der eingewechselte Stüwe kurz vor dem Ende den Schlusspunkt markierte.
Auch wenn im Anschluss alle Grün-Weißen den Derbysieg kräftig genossen, schwor der Coach seine Elf schon wieder ein. „Wir hatten auch noch einige Fehlerchen in unserem Spiel, daran werden wir weiter arbeiten“, meinte Ciernioch, der nun mit großer Lust auf die Heimspiel-Premiere am kommenden Sonntag gegen den BSV Heeren schaut (Anstoß 15.15 Uhr).

Kamener SC II – Westfalia Wethmar II 0:3 (0:1). „Alles lief heute wie gewünscht!“ Rundum zufrieden zog Spielertrainer Dustin Kampmann nach erfolgreichen neunzig Minuten ein ebenso kurzes wie treffendes Fazit, wobei er sich auch auf die Schwerpunkte der Vorbereitung bezog „Wir haben vor allem daran gearbeitet, defensiv stabil auch ohne Ball zu stehen und mit Ball etwas kreativer zu sein!“

Beide Ansätze sollten gelingen, denn nur selten sorgte der Gastgeber für Gefahr, während die Westfalia einige gute offensive Momente hatte und letztlich auch im Abschluss erfolgreich war. Nach Flanke von Erikoglu setzte sich Kühlkamp stark durch und netzte 1:0-Halbzeitführung ein. Schon zu diesem Zeitpunkt notierte Kampmann einige frühe Fortschritte im Vergleich zur Vorsaison in sein Notizbuch, „Was mich freut ist die Tatsache, dass man wirklich viele einstudierte Spielzüge sehen konnte. Die sogenannten Automatismen greifen mehr und mehr und unser Spiel wird schneller und somit schwieriger zu verteidigen.“

Kamen hatte zwar nach dem Wechsel hier und da auch noch ein Wörtchen mitzureden, allerdings hatte Keeper Uttendorf keine Lust auf Gegentore und hielt die Null mit einigen Paraden sicher fest. Die Westfalia hingegen ließ den Ball weiter gekonnt laufen und nutzte die Lücken in der Abwehr des KSC, der mit zunehmender Spieldauer seine Reihen lichtete. Löhrke und nochmal Kühlkamp erhöhten letztlich auf 3:0, am Ende hätten es durch viele Konterattacken sogar weitaus höher ausgehen können.

„Aber natürlich bin ich mit dem Resultat und dem gelungenen Auftakt hochzufrieden“, meinte Kampmann abschließend. „Das Derby am Sonntag gegen Cappenberg kann also kommen, auch wenn wir wissen, dass da ein anderes Kaliber auf uns warten wird.“

von | Aug. 11, 2025 | Allgemein, News

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