Erste macht’s zweistellig, Reserve knapp geschlagen

Westfalia Wethmar – VfL Kamen II 10:0 (5:0). Die Gastgeber hatten sich viel vorgenommen und erwischten gleich einen sensationellen Start. „Hut ab, dass wir die Aufgaben so gut umgesetzt und unsere Ziele erreicht haben“, freute sich Trainer Dominik Ciernioch, der schon nach zwei Minuten nach Meyers Führung jubeln konnte. Danach ging es im Zehn-Minuten-Rhythmus gegen ersatzgeschwächte Gegner weiter, Stürmer Stüwe hatte dabei Riesenspaß und traf bis zur Pause vier Mal zur 5:0-Pausenführung.

Auch nach der Halbzeit und einigen Wechseln ging das muntere Scheibenschießen weiter: Meyer, Siebert, Doppelter Neuhäuser und Pella stellten in schöner Regelmäßigkeit den Endstand her. „Die Jungs haben sehr gut gearbeitet und waren gallig auf Tore“, lobte Ciernioch, der allerdings dennoch den Finger in die Wunde legte. „Es wären noch mehr Treffer möglich gewesen. Wir müssen in Zukunft einfach noch mehr auf die Kleinigkeiten achten, denn diese haben in den letzten Jahren immer zum Aufstieg gefehlt.“

Aufgrund der Kunstrasen-Sanierung folgen nun drei Auswärtsbegegnungen in Hemmerde, Massen und Bergkamen. „Da werden wir sehen, wohin unsere Reise endgültig gehen wird“, weiß der TuS-Coach, der in der Schlussphase gegen Kamen übrigens eine besondere Einwechslung tätigte und Niklas Dvorak zwischen die Pfosten stellte. Der Keeper hatte unter der Woche einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften und seinen Vater verloren. „Wir sind als ganzes Team für ihn da und versuchen ihm die nötige Kraft zu geben“, sagte Ciernioch.

Westfalia Wethmar II – MSV Holzwickede 2:3 (0:0). Eine sehr engagierte Leistung der Wethmarer Reserve reichte am Ende nicht, um dem Top-Team einen Punkt abzuknöpfen.

In der ersten Halbzeit bissen sich die Gäste an der TuS-Abwehr die Zähne aus, darüber hinaus gelang es den Hausherren immer wieder, ordentlich umzuschalten. „Wir standen heute deutlich tiefer und konnten die gegnerische Abwehr etwas locken“, erklärte Spielertrainer Dustin Kampmann. Durch die sich bietenden Räume stieß der TuS immer in gefährliche Räume vor, blieb jedoch ohne Erfolg.

Mit Wiederanpfiff tasteten sich beide Kontrahenten zunächst ab, ehe dem MSC ein bitterer Doppelschlag gelang. Die Westfalia steckte aber nicht auf, zeigte viel Mut und verkürzte durch Stannies auf 2:3 (77.). Die Hoffnung auf einen Zähler war aber bereits drei Minuten später wieder verpufft, denn Holzwickede stellte den alten Abstand wieder her. Der erneute Anschluss nach einem dicken Patzer in der Gäste-Abwehr kam zu spät.

von | Sep. 28, 2026 | Allgemein, News

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