“Ein wahnsinniges Spiel!”
SuS Oberaden – Westfalia Wethmar 0:3 (0:1). Trainer Dominik Ciernioch war am Ende nach einem total intensiven Spiel völlig ausgepowert, aber hellauf begeistert und sehr zufrieden: „Das war wahnsinniges Spiel von uns!“
Lediglich in der Anfangsphase musste der TuS ein wenig zittern, da Oberaden seine gute Form mit einer starken Startoffensive untermauerte. Ziemlich schnell aber befreite sich der Gast und gab durch Allefeld und Meyer die ersten gefährlichen Warnschüsse ab, ehe Beling nach einer gefühlvollen Flanke des überragenden Fabian Kowalski aus kurzer Distanz zum 1:0 einnicken konnte.
Die Partie wogte im Anschluss hin und her, beide Mannschaften bemühten sich erfolgreich um spielerische Struktur und hohes Tempo, sodass es in beiden Strafräumen stets nach Gefahr roch. Allerdings klingelte es erst direkt nach Wiederanpfiff, nachdem die Hausherren erneut mit Dampf loslegten und unter anderem die Latte trafen: Nach einem erneut feinen Angriff schloss Koert gekonnt zum 2:0 (47.) ab.
Die Zuschauer am Römerberg kamen auch danach kaum zum Luftholen und sahen weiterhin ein tolles Nachbarschaftsduell mit Chancen hüben wie drüben. „Am Ende sind wir nicht konsequent genug, um den Sack früher endgültig zuzumachen“, monierte Ciernioch, der quasi mit dem Schlusspfiff doch noch zum dritten Mal jubeln durfte, als Tim Nagel einen schnellen Konter zum 3:0 abschloss.
„Wir haben heute alle auf einem extrem hohen Level gespielt“, lobte Wethmars Coach, der nochmal die Rolle seines Mittelfeldregisseurs herausheben wollte. „Fabian war heute einfach eine Klasse für sich!“ Nun gelte es, sich auf den nächsten Sonntag und das Derby gegen Bork gewissenhaft vorzubereiten.
SuS Kaiserau III – Westfalia Wethmar II 4:1 (2:0). Nach dem vielversprechenden Start in die Liga kehrt bei der Reserve langsam, aber sicher Ernüchterung ein: Beim Tabellennachbarn kassierte der TuS eine ebenso bittere wie letztlich deutliche 1:4-Pleite.
Dabei kamen die Gäste eigentlich gut in die Partie und erspielten sich einige gute Möglichkeiten, wobei sogar ein Elfmeter erneut nicht den Weg ins Tor finden sollte. Nach weiteren, teils hochkarätigen Chancen zur Führung setzte allerdings der SuS den ersten Konter – und traf direkt zum schmeichelhaften 1:0 (9.).
Wethmar verlor nun den Faden und musste bis zum Seitenwechsel sogar noch den zweiten Gegentreffer schlucken. Nach der Pause kam es noch dicker: Innerhalb von nur wenigen Minuten schraubte der Gastgeber das Ergebnis auf 4:0, sodass die Partie schon nach einer Stunde entschieden war.
Dennoch ließen die Grün-Weißen die Köpfe nicht hängen und liefen weiter mutig vorne an, mehr als der Ehrentreffer durch Stannis sollte allerdings nicht mehr gelingen. „Heute fehlte uns einfach das Spielglück“, fasste Lennard Hirsch, der Spielertrainer Dustin Kampmann an der Linie vertrat, zusammen. „In Sachen Einstellung und Spielfreude haben wir aber einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.“