Dritter Sieg im dritten Spiel

SG Massen II – Westfalia Wethmar 1:4 (1:2). Pflichtaufgabe erfüllt: Nach einem einseitigen Duell fuhr der TuS den dritten Sieg im dritten Spiel des neuen Jahres ein.

„Ich hatte nicht eine Minute lang einen Zweifel, dass wir hier keinen Dreier holen!“, erklärte Trainer Dominik Ciernioch, der unter dem Strich allerdings zu hundert Prozent zufrieden war. „Trotzdem waren Dinge dabei, die wir zuletzt vermieden haben: zu viele Flüchtigkeitsfehler, zu viele Ballverluste, zu hastige Aktionen, manchmal zu wenig Struktur im Spiel mit dem Ball!“

Auch die Verwertung der Chancen, die trotz der Defizite in Hülle und Fülle gegen einen schwachen Gegner entstanden, war einmal mehr mangelhaft. Zudem war das Gegentor zum zwischenzeitlichen 1:1 komplett vermeidbar, nachdem die TuS-Defensive den Gegner nur begleitet hatte.

Dennoch war der Coach natürlich positiv gestimmt, zumal Niklas Pella, Tillmann Siebert und Laurin Stauch in die Startelf zurückkehrten und sich tadellos integrierten. Auch die „Joker“ wie beispielsweise Dominik Hennes setzten wichtige Impulse.

Nun geht es vor dem nächsten Heimspiel gegen den TSC Kamen darum, die Fehler klar anzusprechen und schließlich abzustellen. „Wir wollen zuhause wieder dreifach punkten und hoffen auf ein volles Haus und schönes Wetter“, sagt Ciernioch.

SV Langschede – Westfalia Wethmar II 4:2 (1:1). Spielertrainer Dustin Kampmann empfand nach dem Abpfiff einen bitteren Beigeschmack. „Eigentlich waren wir gut in der Partie, am Ende war für uns deutlich mehr drin!“
Der Start allerdings verlief denkbar schlecht: Nach einem Schuss aus extrem kurzer Distanz flog der Ball im Strafraum an die Hand eines Wethmarer Akteurs – Elfmeter, 0:1 (5.). Kampmann, der aufgrund der Personalnot zwischen den Pfosten selbst im Kasten stand, war ohne Chance, bevor er kurz darauf einen doppelten Rückstand in starker Manier verhinderte.

Danach nahmen dann auch die Gäste am Geschehen aktiv teil. Immer wieder gelangte die Westfalia über die Außen hinter die Kette des Gegners, nur der letzte Pass wurde von einem meist von einem Langscheder Bein verhindert. Dennoch erhöhten die Grün-Weißen stetig den Druck, bis die Bemühungen kurz vor der Halbzeit endlich von Erfolg gekrönt wurde: Kühlkamp erzielte nach 41 Minuten den Ausgleich.

In der Halbzeit fasste Wethmar mit dem Torerfolg im Rücken frischen Mut. „Wir wollten unbedingt auf Sieg spielen“, sagte Kampmann, der direkt nach Wiederbeginn danebengriff und den erneuten Rückstand verursachte. Langschede nutzte nun die Unsicherheit aus erhöhte mit einer der wenigen Chancen schnell sogar auf 3:1. Beling verkürzte postwendend nach einem Eckball zum 2:3, aber letztlich fehlten der Westfalia in den entscheidenden Situationen die Körner.

So schlugen die Hausherren nach 63 Minuten mit dem vierten Treffer spielentscheidend zurück, was Kampmann sichtlich enttäuschte. „Das ist ein Ergebnis, mit dem wir nun erstmal umgehen müssen, denn gefühlt waren wir insgesamt gefährlicher, jedoch nicht so kaltschnäuzig wie der Gastgeber!“

Am Sonntag geht es nun gegen die Zweitverwertung aus Langschede, die in der Tabelle höher platziert sind als die eigene Erste. „Wir sind schon mal gewarnt“, versichert der TuS-Coach, der an das 4:4 aus dem Hinspiel erinnert. „Ich hoffe auf weniger Gegentore, die Ausbeute vorne darf ruhig so bleiben.“

von | März 10, 2026 | Allgemein, News

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