„Dritte“ bleibt nach 6:0 einziges Team ohne Verlustpunkt

Es läuft weiterhin wie geschmiert: Die 3. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar feierte im dritten Saisonspiel den dritten eindeutigen Sieg und bezwang den Kamener SC III mit 6:0 (3:0).
Ohne die Stammkräfte Richter, Yasici, Jaszmann und den für lange Zeit am Kreuzband verletzten Kapitän Zimnik, dafür aber mit dreifacher Verstärkung der U23 ließ die Dritte Null Komma Null Zweifel daran aufkommen, in der Tabelle oben dran zu bleiben. Durch den glatten Erfolg bleibt der TuS im Übrigen als Tabellenzweiter das einzige Team der C-Liga ohen Punktverkust.
„Am meisten hat mich gefreut, dass wir zu Null gespielt haben und der Gegner nicht ein einziges Mal auf unser Tor geschossen hat“, sagte Trainer Andree Neuhaus nach Spielschluss. Zu dominant, zu konzentriert und zu spielstark war seine Mannschaft in zuvor 90 einseitigen Minuten aufgetreten. „Der Gegner hat sich von Beginn an auf Konter ausgerichtet, diese haben wir gar nicht zur Entfaltung kommen lassen“, lobte der TuS-Coach.
Auf der anderen Seite wirbelten die Offensiv-Strategen die Kamener Abwehr immer wieder durcheinander und setzten nach turbulenter Anfangsphase durch die Treffer von Gloger und Schmidt zwei entscheidende Duftmarken. Als dann nach einer halben Stunde ein Gäste-Akteur nach einer Undiszipliniertheit mit Gelb-rot vom Platz musste, waren sich alle Beteiligten einig, dass die Angelegenheit nun noch klarer werden würde.
Aber zunächst weit gefehlt: Die Gäste zogen sich noch weiter zurück und machten sämtliche Räume dicht, sodass das Wethmarer Spiel einen kleinen Bruch erlitt. „Wir haben in dieser Phase ziemlich den Faden verloren“, erkannte Neuhaus, der dennoch nach Voß‘ Treffer mit einem 3:0 in die Pause gehen konnte. „Da war ich schon ziemlich beruhigt!“ So konnte es sich die Westfalia sogar erlauben, einige wichtige Akteure im zweiten Abschnitt nach und nach auszuwechseln und für die kommenden Aufgaben zu schonen.
Auch die Angriffsmaschinerie kam im Verlauf dann wieder auf Touren, sodass Preuß, Bersching und Voß das halbe Dutzend komplett machten. Nun geht es am Sonntag nach Holzwickede – dort gilt es, noch eine Rechnung zu begleichen. „Gegen HoWi haben wir in 2020 die einzige Niederlage einstecken müssen“, erinnert sich Neuhaus an das damalige 1:4 vor Abbruch der letzten Saison. „Daher wollen wir uns natürlich nun revanchieren.“

von | Sep 28, 2020 | Allgemein, News