Doppeltes Offensiv-Spektakel
Westfalia Wethmar – TuS Hemmerde 10:1 (6:0). Langsam, aber sicher nimmt die Siegesserie der Westfalia beängstigende Ausmaße an – diesmal ging eine einseitige Partie sogar zweistellig zu Ende.
„Ich bin sehr stolz auf die Jungs!“, jubelte Trainer Dominik Ciernioch über den zehnten Erfolg hintereinander. „Wir sind richtig gut im Flow und vor allem ziehen wir bis zum Ende durch und lassen dem Gegner keine Luft zum Atmen!“
Der TuS erwischte einen Traumstart – allen voran Tom Stüwe untermalte die Wethmarer Spielfreude mit einem ultraschnellen lupenreinen Hattrick, für die besonders der bärenstarke Osterholz mit seinen ständigen Ballgewinnen im Mittelfeld den Weg ebnete.
Die Gäste konnten einem über weite Phasen leidtun, denn der TuS ließ nicht nach und traf nicht nur nach tollen Kombinationen, sondern auch aus der Distanz: Allefeld nagelte das Leder zwei Mal unhaltbar in die Maschen, zwischendurch glückte Stüwe unter gütiger Mithilfe eines Gegenspielers sogar sein vierter Treffer des Tages.
Ein halbes Dutzend bereits zur Pause, aber die Grün-Weißen hatten noch lange nicht genug, trafen durch Cirkel (2), Osterholz und Oskar Koert weitere Male ins Schwarze. „Es war ein echtes Feuerwerk!“, lobte Ciernioch, der sich besonders freute, dass seine Elf „im letzten Drittel extrem wenig unüberlegt oder hektisch agiert“ hatte.
Bester Akteur des Nachmittags war laut Aussage des Coaches übrigens Jonas Osterholz. „Der hat gefühlt über 25 Bälle erobert, hervorragend antizipiert, Tore eingeleitet und sogar selbst getroffen!“ Außerdem habe er seine Elf über neunzig Minuten lautstark geführt und angetrieben.
Westfalia Wethmar – SuS Lünern 8:2 (6:0). Ebenso furios hatte zuvor die Reserve den ebenfalls überforderten SuS Lünern in die Schranken gewiesen. Die Partie startete fulminant, denn Luca-Fabio Meyer und Tom Beling brachten die Hausherren früh mit 2:0 nach vorn.
Mit diesem Auftakt und dem Selbstvertrauen im Rücken hatte Wethmar alles im Griff, agierte sicher und dominant im Aufbau und schraubte das Ergebnis schon bis zur Pause auf 6:0, nachdem Rogge (2), Stannies und Möller zielsicher vollendet hatten.
Die Gastgeber stellte sich nach dem Seitenwechsel auf etwas mehr Gegenwehr ein, und tatsächlich gelang dem SuS per Standard früh der Ehrentreffer zum 1:6. Dennoch ließ Wethmar bei der komfortablen Führung nichts mehr anbrennen und belohnte sich für einen ansprechenden Auftritt mit zwei weiteren Toren durch Rogge und Möller.
„Unter dem Strich war das 8:2 auch in dieser Höhe verdient“, freute sich Spielertrainer Dustin Kampmann, der sein Kollektiv aus Spielern der Reserve und einigen Akteuren der 1. Mannschaft ausnahmslos loben wollte.