Der TuS trauert um “Manni” Chojnicki
Der TuS Westfalia Wethmar trägt Trauer: Manfred Chojnicki ist am 23. Februar im Alter von 82 Jahren verstorben.
„Manni“, wie er von allen nur gerufen wurde, stand über Jahrzehnte in ehrenamtlichen Diensten der Grün-Weißen und prägte dabei mehr als nur eine einzige Ära, denn in verschiedenen Funktionen als aktiver Spieler, Geschäftsführer, Fachschaftsleiter, Altherren-Obmann, Vereins-Boss oder schlicht als „Mädchen für alles“ leistete der ehemalige leidenschaftliche Schwimmer unbezahlbare Arbeit.

Tatsächlich stehen zahlreiche infrastrukturelle und sportliche Meilensteine in der Vita Chojnickis: Schon beim Bau der ersten Flutlicht-Anlage in den 60ern mischte er fleißig mit, in der Endphase seiner Amtszeit waren die Errichtung des Kunstrasens (2010) und schließlich des Vereinsheims (2017) absolute Höhepunkte.
Auch die Stadt Lünen und deren Sportler haben Manfred Chojnicki, der seit dem 1. März 1956 und damit fast siebzig Jahre lang Mitglied bei der Westfalia war, einiges zu verdanken: Für seine Verdienste verlieh der Stadtsportverband (SSV) seinem Funktionär unter anderem die Goldene Ehrennadel mit Kranz. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen sowie der Deutsche Fußball-Bund ließen „Manni“ ebenfalls zahlreiche Auszeichnungen und Ehren zuteil werden.
„Mit Manfred verlieren wir einen guten Freund und Kameraden, der Verein verliert einen unermüdlichen, bescheidenen und tatkräftigen Mitstreiter und Vorreiter, ohne den der TuS nicht das wäre, was er heute als Ganzes darstellt. Wir werden ihn nie vergessen und ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren“, verspricht Polplatz.