Demo für den Lüner Fußball
Donnerstag, 11. September, 16.30 Uhr: Hierbei handelt es sich nicht um die Anstoßzeit des nächsten Länderspieles, sondern um die Startzeit für die erste Lüner Demonstration aller Fußballvereine unserer Stadt.
Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus möchten die neun Fußballvereine zeigen, dass der Fußball in Lünen nicht nur aus einer ersten Herrenmannschaft besteht, über die montags im Lokalsport berichtet wird. An diesem Tage findet die letzte Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport der Stadt Lünen ab 16 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt.
„Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass nicht nur die Jugendmusikschule finanzielle Strukturprobleme hat, sondern auch die Lünener Fußballvereine!“, sagt Wethmars Vorsitzender Stephan Polplatz energisch. Bekanntlich hat die Stadt Lünen die „freiwilligen“ Zuschüsse auf städtischen Sportanlagen aus dem Jahr 2024 nicht ausgezahlt, die Grundsteuer B für die Vereinsheime der Vereine fast verdoppelt und bisher auch keinen der drei maroden Kunstrasenplätze renoviert.
„Rund 80 Betreuer sind in unseren 27 Juniorenmannschaften und den JSG-Teams mit den Blau-Weißen aus Alstedde tätig; dieses ehrenamtliche Engagement spiegelt sich nicht in der Wertschätzung der Stadt Lünen für unsere Sportart Fußball wider“ ist Jugendleiter Sascha Dupke ebenfalls nicht gut auf die aktuelle politische Lage zu sprechen.
„Aus diesem Grunde bitten und fordern wir alle Juniorenteams unseres Vereines auf, an der Demo im Trikot, Trainingsanzug, Fanschal etc. teilzunehmen. Auch Eltern, Großeltern und alle Lünerinnen und Lüner, die den Fußball lieben und unterstützen möchten, sind aufgefordert, sich rund neunzig Minuten Zeit zu nehmen und dem Anliegen der Lüner Fußballvereine Nachdruck zu geben. „Wer entsprechende Plakate/Spruchbänder anfertigen möchte, ist dazu ausdrücklich aufgefordert und willkommen; die Kosten erstattet unser Förderverein“ sind sich Dupke und Polplatz einig.
Ein Training der Jugendmannschaften in der „TWW Aurubis Arena“ findet an diesem Tag daher auch nicht statt.