Dämpfer für die U23 – Dritte behält weiße Weste

Herber Dämpfer für die U23 des TuS Westfalia Wethmar: Trotz einer ansprechenden Vorstellung gegen den SV Langschede standen die Hausherren am Ende mit leeren Händen da.

Westfalia Wethmar U23 – SV Langschede 0:3 (0:0). Nach dem letztlich überdeutlich 0:3 ärgerte sich Trainer Dominik Ciernioch maßlos über die verpasste Chance, sich ganz früh in der Saison oben festzusetzen. „Ein Punkt war mindestens heute für uns drin! Allerdings haben uns drei kapitale individuelle Fehler das Genick gebrochen.“

Mit ein bisschen Spielglück hätte der TuS die Partie schon vor der Pause zu seinen Gunsten entscheiden könne, doch Stüwe, Neuhäuser und Böllhoff ließen beste Chancen liegen, ein Mal rettet für den SVL sogar das Lattenkreuz. Trotz des fehlenden Erfolgserlebnisses blieben die Grün-Weißen geduldig, bauten über die Kette und die Sechs viele Ballstaffetten ein und ließen dabei bis auf einen Konter der Gäste nichts zu.

Im zweiten Abschnitt aber verschoben sich die Kräfteverhältnisse, auch weil die Hausherren einige Wechsel vornahmen und die mannschaftliche Struktur etwas ins Wanken geriet. Als dann noch die Hintermannschaft inklusive Keeper Dvorak einige Male nicht aufpassten, schlug Langschede eiskalt zu und entführte in der Schlussphase endgültig den Dreier.

„Wir müssen hier einfach dazulernen“, kritisierte Ciernioch. „Wenn man nicht über 90 Minuten den Fokus auf dem Geschehen auf dem Rasen hat, wird man am Ende eben gnadenlos bestraft.“

Westfalia Wethmar – BSV Heeren 09/24 II 6:1 (2:0). Eigentlich hatte man den Gegner deutlich präsenter und vor allem offensivstärker erwartet, am Ende aber war es die Westfalia, die den Gegner mit fortlaufender Spieldauer in alle Einzelteile zerlegte. „Wir haben auch im zweiten Spiel mannschaftlich geschlossen überzeugen können“, freute sich Trainer Andree Neuhaus, der zwei Akteure ein Sonderlob erteilte. „Maurice Adamsky war heute mit vier Treffern ein überragender Knipser. Und auch Jan Philipp Eckey hat seinen Job als kurzfristiger Ersatzkeeper klasse erledigt.“

Doch wie oben schon beschrieben, war eigentlich die Mannschaft der Star: Gleich von Beginn an setzte der TuS auf den Angriff und hatte drei Riesenchancen innerhalb der ersten zehn Minuten, unter anderem traf Jaszmann nur den Pfosten. Erst kurz vor dem Seitenwechsel landete Wethmar den entscheidenden (Doppel-)Schlag: Jaszmann zielte nun besser und markierte das 1:0 (40.), Adamsky schraubte das Ergebnis mit dem Pausenpfiff auf 2:0.

Als Heeren dann im zweiten Durchgang noch einmal zu zucken schien, machte Adamsky nach 50 Minuten schnell den Deckel drauf. „Die Jungs haben es dann konsequent und überlegt zu Ende gespielt“, lobte Neuhaus, der drei weitere Treffer bejubeln konnte. Den Ehrentreffer der Gäste kommentierte er dann mit einem Augenzwinkern. „Ich hätte Jan-Philipp das Zu-Null gegönnt. Er hat ganz souverän gespielt. Ich glaube, Langschede hat erst kurz vor dem Ende gemerkt, dass wir einen Feldspieler im Tor hatten.“

von | Sep 7, 2021 | Allgemein, News