Auswärts beim TSC und beim SVL
Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia hat am kommenden Sonntag eine ziemliche Unbekannte vor der Brust, denn allzu viele Infos liegen den Verantwortlichen vor dem Spiel beim TSC Kamen (Anstoß 15 Uhr) nicht vor.
„Jetzt gab es sogar einen Trainerwechsel“, erklärt Trainer Dominik Ciernioch, der sein Team folglich nur schwer zu hundert Prozent vorbereiten kann. Wichtig sei es allemal, den letzten Auftritt auf fremde Wiese vergessen zu machen. „Wir werden darauf fokussiert sein, wenig Fehler zu machen und unser Spiel durchzubringen!“
Personell ist die Situation nach wie vor nicht rosig, auch wenn mit Möller und Meier zumindest zwei Akteure zurückkehren werden. Allerdings hat sich Keeper Adamsky nun auf die Krankenliste setzen lassen, denn nach seinem Trainingsunfall muss er mit seinem Bänderriss rund sechs Wochen aussetzen.
Und schon wieder Langschede: Nach dem 0:0 am letzten Spieltag gegen die Erste trifft die TuS-Reserve nun auf die Zweitvertretung des SVL (Anstoß 13 Uhr).
„Da erhoffen wir uns gegen die Zweite natürlich zwei Punkte mehr“, formuliert Spielertrainer Dustin Kampmann klare Ziele. „Wir wollen vor allem offensiv deutlich mehr in Erscheinung treten, dabei aber unsere Ordnung hinten nicht verlieren!“
Die Ergebnisse des Gegners, der zurzeit auf Tabellenplatz vierzehn rangiert, seien trügerisch. „Langschede hat zwar wenig Punkte, hat allerdings selbst immer viele Tore geschossen“, warnt Kampmann eindringlich davor, den Gegner zu unterschätzen.
Personell muss der TuS weiterhin einiges kompensieren, aber immerhin rücken wieder einige Akteure in den Kader, sodass die Alternativen größer werden.