Platzsanierung soll am 7. September starten

Lange hat’s gedauert: Nun soll endlich der unhaltbare Zustand auf der Spielfläche des TuS Westfalia Wethmar (und auch des Kunstrasen des Lüner SV) ein Ende haben. In der nächsten Woche ab dem 7. September hat die Firma Heiler aus Bielefeld zugesagt, mit der Sanierung zu starten.
Das fehlerhafte Granulat und der Sand werden abgesaugt und gereinigter Sand, ergänzt um Neumaterial, wieder eingebaut. Die fehlerhafte Charge Granulat wird entsorgt. Das Problem besteht bundesweit, vornehmlich nach Jahren der Sonnen- und UV-Strahlung. In der näheren Umgebung sind Plätze in Castrop-Rauxel, Bergkamen-Weddinghofen und Olfen betroffen.
Die Baumaßnahme für beide Plätze kostet rund 42.000 Euro. Obwohl es nunmehr drei Jahre – in unterschiedlicher Intensität – gedauert hat, bis die Stadt Lünen endlich tätig wurde, ist der Vorstand froh, dass die Verletzungsgefahr für Spielerinnen und Spieler sowie der hohe Mehraufwand für das Platzwarteteam absehbar ein Ende hat. Der 1. Vorsitzende Stephan Polplatz zeigt sich erleichtert: „Auch wenn der Platz härter und anfälliger für Frost wird, überwiegen die Vorteile bei weitem!“
Für die 24 Teams des TuS bedeutet dies in der kommenden Woche eine Einschränkung. „Während der Sanierung ist ab Montag für mindestens zwei Tage kein Training möglich“, erklärt Polplatz. „Die endgültige Dauer der Aerbeiten ist auch abhängig von der Wetterlage. Wir werden unsere Trainer natürlich rechtzeitig informieren, wann auf der neuen Decke der Ball wieder rollen kann.“
Auf der Zielgeraden befinden sich unterdessen auch die Vorbereitungen und insbesondere die Finanzierung für die Sanierung des alten Kabinentrakt der Sportanlage am Cappenberger See.
Nachdem der Stadtsportbund Lünen das Projekt in die Kategorie A eingestuft hat und somit die Ampel auf Grün für die Bezuschussung aus dem Landesprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ gestellt hat, wurden nunmehr auch die Angebote gesichtet und vom beauftragten Architekten dem TuS übergeben.
Abteilungsleiter und „Oberbauleiter“ Heinz-Werner Krause: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Bauarbeiten in der Sommerpause 2021 wie geplant durchgeführt werden können.“
Zurzeit wird der Antrag für die Landesregierung über den Landessportbund NRW vorbereitet, des Weiteren an die Stadt Lünen für den Anteil aus der Sportpauschale. Noch einmal „HW“ Krause: „Der Eigenanteil des TuS wird aus Geldmitteln und Eigenleistungen bei Einrichtung, Anpassungsarbeiten an das Gelände und eventuell Entkernung erbracht.“
An dieser Stelle erinnert Vorsitzender Stephan Polplatz, dass das Projekt zweiter Sportplatz nach wie vor mehr als aktuell ist. Der TuS-Chef: „Es ist ja schön, dass die SG Gahmen mit drei Mannschaften wohl nun mit einem Kunstrasen unterstützt wird, man sollte aber unsere Interessen mit rd. 700 Fußball-Mitgliedern und 26 Mannschaften auf einem Sportplatz nicht vergessen.“

von | Aug 23, 2020 | News