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Zweites Spiel, zweiter Sieg

B-Junioren stoßen durch 3:0 gegen Obersprockhövel die Tür zur Bezirksliga weit auf

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Auch aus dem zweiten Spiel der Aufstiegsrunde gingen die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar siegreich hervor. Gegen den SC Obersprockhövel gewann die Mannschaft mit 3:0 und geht somit mit sechs Punkten in die noch ausstehenden zwei Spiele.

„Sechs Punkte aus zwei Spielen sind natürlich überragend. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit haben sich die Jungs in das Spiel reingekämpft und ihre Qualitäten auf den Platz gebracht. Wir haben heute mit Sicherheit auch ein wenig Glück gehabt“, sagte TuS-Coach Daniel Nowak.

Denn so deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, gestaltete sich das Geschehen vor einer tollen Zuschauerkulisse nämlich nicht. Obwohl gut auf den Gegner eingestellt, hatte der TuS-Nachwuchs gerade in der ersten Halbzeit seine Probleme mit dem starken Gast aus Obersprockhövel. So kamen die Grün-Weißen kaum in die Zweikämpfe und fanden in vielen Situationen nicht die richtige Lösung. Sie konnten sich auch bei ihrem Schlussmann Paul Sikora bedanken, dass zur Halbzeit noch die Null stand. Denn so einige Male rückte Sikora in der ersten Halbzeit in den Mittelpunkt und entschärfte sehr gute Möglichkeiten der Gäste. So reagierte er nämlich zwei Mal stark im 1-gegen-1 und riskierte bei einer weiteren Rettungstat erneut Kopf und Kragen. Auch bei einem Pfostenschuss eines Gäste-Spielers hatten die Grün-Weißen das Glück auf ihrer Seite.

Die Westfalia wurde in Halbzeit eins zumeist nach Standardsituationen gefährlich. Die beste Möglichkeit hatte dabei Sebastian Czarnietzki, der einen Kopfball nach einem Eckstoß nur knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei setzte. Während der Halbzeitpause wurden einige Dinge dann noch einmal justiert und so kamen die Jungs vom Cappenberger See auch voller Tatendrang aus der Kabine. Den Startschuss für eine gute zweite Halbzeit setzte Jason Jäger. Sein Schlenzer aus halblinker Position landete allerdings nur auf dem Querbalken des SCO-Gehäuses. Damit weckte Jäger auch die Zuschauer, die von nun an auch wieder lautstarke Unterstützung boten.

Mit der Einwechslung von Benedikt Lehn und einer damit einhergehenden Systemumstellung stabilisierte Nowak dann noch das Zentrum, was den Grün-Weißen noch einmal Aufschwung gab. Kurz nach dem Wechsel gelang der Westfalia dann auch der Führungstreffer. Lehn spielte einen Ball auf die rechte Seite auf Beile, der dann den überlaufenden Felix Gabel in Szene setzte. Gabel brachte den Ball auf Niklas Tittelbach, der den Ball auf halbrechter Position in der Box behauptete und ihn dann mit dem Vollspann ins lange Eck knallte (50.). Nur kurze Zeit später sollte der TuS-Nachwuchs den Doppelschlag perfekt machen. Pascal Schmidt spielte einen langen Ball hinter die Kette auf den durchlaufenden Frederic Fischer, der den Ball mit dem ersten Kontakt in die Box flankte. Der SCO-Keeper verschätzte sich bei der Hereingabe ein wenig, was dem eingerückten Beile die Möglichkeit gab, den Ball mit der Brust am Schlussmann vorbeizulegen und ins verwaiste Gehäuse einzuschieben (56.).

Wethmar wollte nun noch den dritten Treffer nachlegen, aber auch der SCO war nicht chancenlos und hatte Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer. Nach einer guten Gelegenheit durch Beile, die der SCO-Schlussmann nur mit Mühe abwehren konnte, fuhr der Gast einen Konter. Der SCO-Angreifer zog in die Box ein und legte den Ball auf seinen Mitspieler quer, der den Ball freistehend vor Sikora allerdings nicht richtig traf und die Möglichkeit damit vergab. Nach einer zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung erhielt der SCO einen zentralen Freistoß aus 17 Metern Torentfernung. Diesen Ball parierte TuS-Schlussmann Sikora allerdings herausragend.

Mit der Einwechslung von C-Junior Julien Hagen stärkte Nowak noch einmal das Zentrum, stellte auf Fünferkette um und wollte das 2:0 über die Zeit bringen. Der Plan ging allerdings nicht auf, denn nur eine Minute nach dem Wechsel, sollte der dritte Treffer der Westfalia und damit die Entscheidung dann erneut Beile vorbehalten bleiben. Nach einem überragenden Zuspiel von Lehn auf Beile, ließ dieser seinen Gegenspieler stehen und schoss den Ball durch die Beine des Gäste-Keepers ins Glück (67.). Die Freude auf Seiten der Grün-Weißen kannte nun keine Grenzen mehr und auch Beile erhielt bei seiner Auswechslung kurz nach seinem Treffer einen Sonderapplaus der Zuschauer. Für ihn kam Lukas Knoke ins Spiel, zudem noch Kilian Grohs für Kapitän Niklas Bohle.

Nach dem dritten Treffer sollte nicht mehr viel passieren und so durften die Grün-Weißen über den zweiten Dreier jubeln. Am Sonntag (23. Juni, Anstoß 11 Uhr) geht es dann zur SG Castrop-Rauxel. Mit einem weiteren Sieg kann die Mannschaft dann bereits nach dem dritten Spieltag den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt machen. Zu diesem Spiel chartert der TuS-Vorstand erneut einen Fan-Bus (siehe gesonderter Artikel).

„Das war ein ganz hartes Stück Arbeit, welches wir heute leisten mussten. Nach unserer ganz schwachen ersten Halbzeit, bin ich sehr zufrieden mit Leistung in der zweiten Halbzeit. Jede Mannschaft hat auch mal eine schlechte Halbzeit und heute hat es nun einmal uns erwischt. Es spricht aber für die Qualität und die Einstellung meiner Jungs, dass sie auch solche Situationen überwinden können“, sagte Nowak und wirft abschließend einen Blick auf den kommenden Gegner: „Die SG ist ein sehr starker Gegner, der uns wiederum alles abverlangen wird. Davon konnte ich mich in den letzten Wochen selbst überzeugen. Da dürfen wir uns keine Schwächephase erlauben. Ich freue mich auch auf das Wiedersehen mit einigen Freunden aus meiner SG-Zeit. Das spielt aber während der 80 Minuten keine Rolle, wir wollen das Spiel gewinnen und den Aufstieg perfekt machen. Toll wäre es aber, wenn es am Ende für beide Mannschaften reichen würde.“

TWW: Sikora – Schmidt, Beile (70. Knoke), Fischer (66. Hagen), Tittelbach, Jäger (47. Lehn), Kühlkamp, Bohle (73. Grohs), Czarnietzki, Gabel, Rudwill Tore: 1:0 (50.) Tittelbach, 2:0 (56.) Beile, 3:0 (67.) Beile

Tore: 1:0 (50.), 2:0 (56.), 3:0 (67.).

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