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Zwei Niederlagen gegen Landesligisten

1. Mannschaft unterliegt dem Werner SC und dem FC Frolinde

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar testet weiter intensiv ihre Frühform für die am 17. Februar wiederbeginnende Rückrunde: In den vergangenen Tagen empfingen die Grün-Weißen mit dem Werner SC und dem FC Frolinde zwei Landesligisten, die am Cappenberger See beide die Oberhand behielten.

Gegen die Nachbarstädter konnte die Westfalia beim 1:3 personell fast aus dem Vollen schöpfen. „Das macht wirklich Spaß!“, meinte Trainer Andreas Przybilla im Anschluss, nachdem er viele Möglichkeiten hatte, taktisch und kadertechnisch auszuprobieren. „Wir haben viel Qualität mit den genesenen Verletzten dazubekommen, auch unsere Neuzugänge bringen uns deutlich weiter.“ Der Konkurrenzkampf biete allen Akteuren zudem eine gesunde Basis für den Wettbewerb.

Wethmar agierte gegen den WSC sehr mutig, verteidigte hoch und setzte auf bewusste und geplante Ballgewinne durch geschicktes Anlaufen. „Mir ist es wichtig, dass wir mit Verstand verteidigen, um Bälle zu erobern, um selbst agieren zu können“, erklärte Przybilla, dessen Team die Vorgaben sehr gut umsetzte und den Gegner oft vor Probleme im geordneten Aufbau stellte. Einziges Manko: Die Effektivität im letzten offensiven Drittel ließ ein wenig zu wünschen übrig, da der letzte Pass manchmal ins Leere oder die gegnerischen Beine trudelte. Dennoch boten sich einige gute Möglichkeiten, während der Gast eiskalt blieb und mit dem ersten Schuss aufs Wethmarer Tor in Führung ging.

Die Hausherren steckten aber nicht auf und drückten auch in der zweiten Hälfte aufs Tempo. Przybilla wechselte fünf Mal aus, wechselte das System und verteidigte im Kollektiv noch höher. Der Lohn folgte nach einem starken Ballgewinn, den Dvorak nach feiner und schneller Kombination mit dem Ausgleich krönte. Erst in den letzten fünf Minuten gab der TuS das Spiel und ein angenehmes Ergebnis noch aus der Hand und kassierte gegen eine clevere Werner Truppe, die in vielen Phasen das Spiel roputiniert beruhigte und den Ball laufen ließ, per Doppelschlag das 1:3.

Schwamm drüber! „Das Ergebnis spielt wie immer keine Rolle. Alle haben Vollgas gegeben – und das wollen wir auch weiter tun!“, sagt Przbilla, denn: „Niemand soll zufrieden sein. Das war zwar eine starke Leistung, aber wir wollen uns weiter entwickeln, um für die Rückrunde bestens gerüstet zu sein.“

Auch gegen Frolinde zog der TuS beim 2:4 am Dienstagabend den Kürzeren, Co-Trainer Volker Bolte zeigte sich allerdings keineswegs enttäuscht. „Wir haben über sechzig Minuten eine gute Vorstellung gezeigt, darauf werden wir weiter aufbauen.“

Erst in der letzten Phase des Spiels waren die Gastgeber gegen den Tabellenführer der Landesliga Gruppe 3 etwas aus der Spur und ermöglichten dem FCF einfache Gegentreffer zum 1:4, ehe Stork per Freistoß den Endstand herstellte. Zuvor jedoch – abgesehen von einer schläfrigen Anfangsphase mit zwei selbst verschuldeten Gegentoren zum schnellen 0:2 – verteidigte die Westfalia erneut couragiert und effektiv, sodass die Grün-Weißen sich einige Konterchancen erarbeiteten. Der Abschluss erwies sich jedoch erneut als kleine Schwachstelle im Wethmarer Spiel. „Daran gilt es weiter intensiv zu arbeiten“, meinte Bolte. „Wir müssen in der gegnerischen Gefahrenzone einfach zielstrebiger werden und direkt vor dem Tor letztlich kaltschnäuzig abschließen.“ Lediglich noch einmal zappelte der Ball im Frolinder Gehäuse, nachdem Kahlkopf mit beherztem Körpereinsatz einen schnellen Gegenzug eingeleitet und Goalgetter Heptner erfolgreich abgeschlossen hatte.

Nun freuen sich die Verantwortlichen auf die kommenden Tage: Nach dem Test am Sonntag gegen RW Barop (15 Uhr) folgt ab Dienstag die zweite Auflage des Wethmarer Winter-Cups. Dann empfängt der TuS den Nordlüner Lokal-Rivalen BW Alstedde. Am darauffolgenden Abend trifft dann der VfB Lünen auf GS Cappenberg, ehe am Samstag die Finalrunde ausgespielt wird.

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