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Zurück an der Tabellenspitze

B-Junioren siegen mit 8:0 in Massen und profitieren von Ausrutscher der Konkurrenz

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar gingen am Sonntag gleich in zweierlei Hinsicht als Sieger hervor. Erst gewannen sie ungefährdet mit 8:0 bei der JSG Massen/Königsborn, ehe kurz darauf die frohe Kunde vom Remis des SuS Kaiserau gegen ihre eigene Zweitvertretung die Runde machte.

Dadurch eroberten die Grün-Weißen mit nun 31 Punkten aufgrund der besseren Tordifferenz (+45) erneut die Tabellenführung vor den punktgleichen SuS Kaiserau (+39) und VfL Mark (+26). Dahinter folgt mit 29 Punkten die Zweitvertretung von Westfalia Rhynern, am nächsten Wochenende Gegner der Grün-Weißen. „Wir haben von Pflichtpunkten gesprochen und diese auch eingefahren. Wir haben gegen einen destruktiv spielenden Gegner mit Sicherheit nicht das Optimum unserer Leistung gezeigt“, sagte TuS-Coach Daniel Nowak und führte weiter aus: „Das Hinspielergebnis hat in den Köpfen der Jungs mit Sicherheit auch eine Rolle gespielt. Das mag jetzt arrogant klingen, aber da war es dann klar, dass es letztlich nur um die Höhe des Ergebnisses geht. Zu schwach hat sich Massen präsentiert. Und solche Spiele machen dann auch einfach keinen Spaß.“

Auf nassem Kunstrasen tat sich die Westfalia zu Beginn schwer, die richtige Länge in die entscheidenden Pässe zu bekommen. Zudem agierte die Mannschaft zu viel mit Chip-Bällen, die beim ersten Aufticken dann unerreichbar für den Passempfänger wurden. Gegen teilweise übermäßig hart agierende Gegenspieler rückte dann auch immer mehr der Schiedsrichter in den Mittelpunkt, der einige unverständliche Entscheidungen traf. So ließ er einige Attacken von hinten ungeahndet, verweigerte den Jungs vom Cappenberger See zwei glasklare Handelfmeter, beließ es bei einem Nachschlagen eines Massener Spielers bei einer Ermahnung und überhörte alle Beleidigungen gegen Wethmarer Spieler, obwohl er teilweise daneben stand.

„Leider hatte der Unparteiische heute nicht seinen besten Tag erwischt. Zudem brachte er keinen Mut zu unpopulären Entscheidungen gegen Spieler des Gastgebers auf. Gut, dass seine Entscheidungen bei diesem Spielverlauf keine Rolle mehr spielen“, konnte Nowak nur mit dem Kopf schütteln. So sollte es dann bis zur 31. Minute dauern, ehe Benedikt Lehn seine Farben mit seinem ersten Saisontreffer in Führung bringen konnte. Dabei bedurfte es noch der Mithilfe des JSG-Keepers, der den Schuss aus 18 Metern unter seinem Körper durchrutschen ließ (31.).

Die beste Kombination des ersten Spielabschnitts brachte dann die Vorlage für den nächsten grün-weißen Treffer. Nach einer guten Verlagerung auf den rechten Flügel ging Leon Beile im 1-gegen-1 an seinem Gegenspieler vorbei und legte den Ball in den Rückraum auf den einschussbereiten Jason Jäger, der nur noch per Foulspiel am Einschuss gehindert werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Niklas Tittelbach souverän zum 2:0-Halbzeitstand (39.). „Das war keine überragende Halbzeit von uns. Obwohl wir gut in Bewegung waren, haben wir einige Situationen einfach schlecht ausgespielt und die falsche Entscheidung getroffen“, so Nowak.

Der Nachwuchs des TuS war mit seiner Leistung in der ersten Halbzeit ebenfalls überhaupt nicht zufrieden und zeigte in der zweiten Halbzeit dann eine deutliche Leistungssteigerung. Mit dem ersten Angriff des Spielabschnitts erhöhten sie sofort auf 3:0. Luca Grimm spielte einen tollen Pass auf Tittelbach, der seinen Gegenspieler stehen ließ und den Ball in die Maschen des JSG-Gehäuse donnerte (41.). Kurz darauf sollte dann der eingewechselte Mattis Kühlkamp auf 4:0 erhöhen. Nach einem tollen Spielzug über die linke Seite brachte Kilian Grohs den Ball scharf in die Box, sodass Kühlkamp nur noch einzuschieben brauchte (46.). Im Anschluss wurde der Vorlagengeber dann zum Torschützen. Ein Eckball von Grohs wurde von einem JSG-Verteidiger noch leicht abgefälscht, sodass der Ball im Tor einschlug (53.).

Bis zum nächsten Treffer sollte die Westfalia nun einige Fahrkarten schießen. So parierte der JSG-Schlussmann jeweils einen Freistoß von Lehn und Frederic Fischer überragend. Zudem fanden weitere Abschlussaktionen von Grimm, Jäger und Steffen Beling nicht ihr Ziel. In der 63. Spielminute hatte Wethmar dann aber den Torriecher wiedergefunden. Nach einer Verlagerung von S. Beling auf Tarek Bali, der auf Fischer weiterleitete, zog dieser nach innen und bediente Tittelbach. Dieser ließ dem Torhüter keine Abwehrmöglichkeit (63.), schnürte seinen Dreierpack und stellte sein Torekonto auf beachtliche 22 Treffer in 13 Spielen. Damit baute er seinen Vorsprung in der Torjägerliste auf neun Treffer aus.

Mit einer sehenswerten Kombination sollte dann der nächste Treffer fallen. Nach einem Pass von Fischer auf Tittelbach bediente dieser den nach innen gekreuzten Kühlkamp, der keine Mühe hatte, seinen zweiten Treffer zu erzielen (68.). Und auch Kühlkamp war noch nicht satt und wollte seinen Dreierpack schnüren. Direkt nach dem Anstoß eroberten die Grün-Weißen den Ball und Fischer bediente Kühlkamp mit einem tollen Diagonalball. Dieser zog nach innen und verwertete im direkten Duell mit dem Schlussmann der Gastgeber kaltschnäuzig zum 8:0 (69.). Danach wurde der Rest der Partie etwas ruhiger angegangen, sodass auch noch TuS-Keeper Paul Sikora einen Arbeitsnachweis erbringen konnte und sein Team vor einem Gegentreffer bewahren konnte. Einen Schuss eines Massener fischte er mit einer überragenden Parade aus dem rechten Toreck.

Nach Spielschluss erwiesen sich dann einige Spieler der JSG als schlechte Verlierer und ließen noch einige beleidigende Bemerkungen gegen TuS-Spieler Pascal Schmidt fallen. „Solche Beleidigungen gehören sich einfach nicht, weder im Sport noch irgendwo anders. Das ist unterstes Niveau. Aber so etwas kennen wir mittlerweile schon. Darauf gehen wir überhaupt nicht ein. Wir verhalten uns jedem Gegner gegenüber stets respektvoll“, wollte Nowak das Thema schnell abhaken und widmete sich anderen Dingen: „In der zweiten Halbzeit war eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Da waren einige tolle Spielzüge dabei. Die Höhe des Sieges ist letztlich auch vollkommen zweitrangig.“

Das Wort „Meisterschaft“ hat Nowak auch weiterhin aus dem Vokabular verbannt: „Wir sind nicht der Favorit für diese, diese Rolle haben andere Mannschaften inne. Die Tabellenführung ist mir auch vollkommen egal, das ist nur eine Momentaufnahme. Wir schauen weiterhin nur von Spiel zu Spiel, dann sehen wir, was sich daraus ergibt. Wir wollen einfach tollen Fußball zeigen und uns weiterentwickeln!“

TWW: Sikora – T. Beling (41. Bittner), Schmidt, Grimm, Grohs, Beile (41. Kühlkamp), Fischer (41. Bali), Tittelbach, Jäger, Hövener (46. S. Beling), Lehn.

Tore: 0:1 (31.) Lehn, 0:2 (39./FE) Tittelbach, 0:3 (41.) Tittelbach, 0:4 (46.) Kühlkamp, 0:5 (53.) Grohs, 0:6 (63.) Tittelbach, 0:7 (68.) Kühlkamp, 0:8 (69.) Kühlkamp.

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