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Weiterhin Katerstimmung

U23 freut sich am Ende über einen glücklichen Punktgewinn

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Große Ernüchterung bei der 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar: Nach dem ernüchternden Saisonstart war die Mannschaft um Trainer Simon Erling mit großen Ambitionen in das Derby gegen den BV Brabauer gestartet und landete nach dem 0:4 wieder einmal auf dem harten Boden der Tatsachen.

Nach der klaren Niederlage gegen das Spitzenteam aus dem westlichen Stadtteil gilt es nun einmal mehr, die Wunden zu lecken. „Wir wissen, was momentan schief läuft“, sagte der Sportliche Leiter Rolf Nehling. „Und daran werden wir arbeiten, denn ansonsten wird es ganz schwer, die Liga zu halten.“

Die Westfalia hatte es lediglich geschafft, in der ersten Halbzeit ebenbürtig zu sein und verzeichnete nach der Pause einen radikalen Leistungsabfall. „Wir haben uns nicht mehr genug bewegt und waren vor allem nach den Gegentoren zwei und drei dann völlig verunsichert“, sagte Nehling. Nach sieben Spieltagen verzeichnet der TuS nun weiterhin lediglich zwei Punkte und rangiert damit am Tabellenende. Die kommende Aufgabe wird nicht viel leichter, denn am kommenden Sonntag reist die Erling-Elf zum Fünften FC Overberge.

„In der nun anstehenden Trainingswoche werden wir den Fokus auf die Fehler und deren Aufarbeitung legen. Allerdings werden wir auch sicherlich versuchen, unsere Mannschaft wieder aufzubauen und die Köpfe freizumachen, denn nur gemeinsam können wir die Wende schaffen“, gab sich Nehling kämpferisch.

Viel besser lief es für die U23 des TWW, die zwar „nur“ ein 2:2 im weiteren Derby gegen GS Cappenberg ergatterte, aber am Ende Glück hatte, nicht mit ganz leeren Händen dazustehen. Denn der Schiedsrichter übersah nach dem späten Ausgleich der Gäste (89.) ein klares Foul und damit einen fälligen Elfmeter für die Gäste und wenig später erkannte er auch noch ein in allen Fußballer-Augen reguläres „Abseits-Tor“ nicht an. „Da haben wir reichlich Dusel gehabt!“, meinte Co-Trainer Benjamin Fasse sportlich fair.

Im Hinblick auf die Leistung seiner Mannschaft insgesamt war er jedoch hochzufrieden. „Wir haben unsere Spielidee über weite Strecken gut umgesetzt und waren nicht umsonst zwei Mal in Front!“ Allerdings blieb auch Cappenberg immer gefährlich und konnte in der Schlussviertelstunde auch noch in Überzahl das gegnerische Tor in Angriff nehmen. „Die gelb-rote Karte war einfach überflüssig“, kritisierte Fasse die Ampelkarte von Kai Schinck wegen wiederholten Foulspiels.

Der Wethmarer Talentschuppen wehrte sich allerdings nach Kräften, hätte beinahe den Sieg nach Hause gebracht und war am Ende dann doch nur noch froh über einen Zähler. „Damit können wir sehr gut leben, weil wir vor allem auf diese geschlossene Teamleistung in den nächsten Wochen aufbauen können und werden."

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