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Was für ein Wahnsinns-Spiel

C1-Junioren drehen Partie gegen Eving-Lindenhorst und gewinnen mit 4:3

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Was für ein Spiel:  Leidenschaft pur. Dramatik pur. Freude pur! Dieses Spiel hatte alles, was es für ein rassiges Fussballspiel benötigt. Die Partie der C1 des TuS Westfalia Wethmar gegen den TuS Eving-Lindenhorst bot den Zuschauern wirklich alles - und sogar das mit dem 4:3 bessere Ende für die jubelnden Gastgeber.

Von einem 1:0 für Wethmar, über ein zwischenzeitliches 1:3 zum - am Ende - 4:3 für Wethmar. Das Spiel wurde von Anfang an von beiden Seiten rassig und hitzig geführt. Jedes Team hatte seine Chancen. In der 21. Spielminute brachte eine Standardsituation die 1:0-Führung für den TuS: Walid Hammoud köpfte den Ball nach einer Ecke über die gegnerische Torlinie. "Eigentlich hatten wir das Spiel von da an im Griff. Aber leider kassierten wir zum Ende der ersten Halbzeit eine 5-Minuten-Strafe", sagte Trainer Thomas Schönfelder. Conner Schönfelder wurde vorübergehend vom Platz gestellt und fehlte jetzt natürlich im Mittelfeld.

Der TuS Eving Lindenhorst nutzte die kurzfristige Unordnung zielstrebig aus und drehte das Spiel in nicht einmal fünf Minuten bis kurz nach der Pause zum zwischenzeitlichen 1:3. Wer jetzt dachte, Wethmar gehe unter, der irrte sich gewaltig. "Wir haben schon häufiger einen Rückstand aufgeholt. Auch vor diesem Spiel habe ich den Jungs in der Kabine gesagt, dass wir niemals aufstecken sollten. Im Fussball ist bekanntlich alles möglich", so Schönfelder.

Die Jungs vom Cappenberger See fanden tatsächlich einmal mehr wieder in die Spur und belohnten sich mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 in der 45. Spielminute. Oskar Koert konnte eine hohe Flanke im gegnerischen Sechzehner in Höhe zweiter Pfosten mit der Brust annehmen und sicher mit links den Ball im Tor versenken. Der kurz vor dem Anschlusstreffer eingewechselte Ben Kautz besorgte dann den zwischenzeitlichen Gleichstand. Kapitän Julien Hagen flankte den Ball aus ca. 40 m Richtung des gegnerischen Tores. Der generische Innenverteidiger unterlief den Ball, der Ball tickte anschließend einmal auf und Ben Kautz konnte diesen dann per Kopf mit Wucht über die Linie drücken (59.).

Der Jubel kannte zu diesem Zeitpunkt schon keine Grenzen mehr. Aber Wethmar wollte noch mehr und wollte sich auf jeden Fall für den riesigen Aufwand belohnen. Anstatt das Remis einzutüten, ließ Trainer Schönfelder auf Sieg spielen. Getreu dem Motto: Wer wagt, gewinnt. Und das sollte sich am Ende auszahlen, denn zwei Minuten vor Ende des Spiels sorgte Koert für den 4:3-Siegtreffer. Es war ein Konter für Wethmar: Ben Kautz nahm den halbhohen Ball aus der Wethmarer Abwehrreihe super an und bediente Oskar Koert mustergültig. Koert rannte auf den generischen Keeper zu und erkannte sofort, dass dieser sehr weit vor seinem Tor stand. Er fackelte nicht lange und der Ball schlug unter der Latte ein.

"Was soll man nach so einem Spiel noch sagen? Absoluter Wahnsinn! Mir fehlen die Worte. Ich bin natürlich überglücklich, dass wir dieses Spiel am Ende doch noch gewonnen haben. Thomas und ich sind sehr stolz auf unsere Mannschaft", fand Mannschaftsbetreuer Heiko Kautz abschließend-überschwängliche Worte.

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