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Vorzeitige Rettung verpasst

C-Junioren verlieren in Hörde deutlich mit 0:3

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Nach einer schwachen Leistung und einer verdienten 0:3-Niederlage gegen Kellerkind Hörder SC verpassten die Bezirksliga-C-Junioren des TuS Westfalia Wethmar die vorzeitige Rettung am drittletzten Spieltag, weil zudem der SuS Kaiserau völlig überraschend gegen Spitzenteam FC Brünninghausen gewann.

Der Vorsprung auf den HSC, der weiter auf dem Relegationsplatz steht, beträgt nun noch vier Zähler. „Vieles, was wir zuletzt beim Sieg gegen Hamm richtig gemacht haben, hat heute nicht funktioniert. Dabei hat es uns der Gegner teilweise wirklich leicht gemacht, aber wir haben es nicht geschafft unsere Möglichkeiten zu nutzen“, sagte ein niedergeschlagener Coach Niklas Rath (Foto).

Die Gäste standen zunächst sicher in der Deckung und ließen wenig bis gar nichts zu. „Die Jungs sind stark ins Spiel gekommen, eigentlich hatte ich ein richtig gutes Gefühl“, sagte Rath. Doch offensiv wollte dem Aufsteiger nicht viel gelingen. Zwar boten die Dortmunder Vorstädter mit ihrer teils wilden Spielweise immer wieder Räume an, Wethmar fehlte es jedoch an der erforderlichen Bewegung und Zweikampfstärke, um diese auch zu nutzen.

Einige Möglichkeiten ergaben sich dennoch, so einige Hochkaräter frei vor dem Tor, die alle vergeben wurden. Dies sollte sich rächen, denn nach einer Unachtsamkeit der Grün-Weißen kam Kazim Karaca an den Ball und es hieß plötzlich 1:0 (27.).

„Das war eigentlich noch kein großer Beinbruch und wir haben in der Halbzeit noch versucht ein paar Sachen zu korrigieren, gebracht hat es leider nichts“, sagte Rath. Denn mit Wiederbeginn waren erst Sekunden gespielt, bis erneut Karaca zur Stelle war und den zweiten Hörder Treffer erzielte.

Fortan war die Verunsicherung der Gäste deutlich zu spüren. Diese wurde noch deutlich größer, als Wethmar unnötigerweise einen Handelfmeter verursachte, den wiederum Karaca sicher verwandelte (39.).

„Selbst nach diesem deutlichen Rückstand hätten wir mehrfach ins Spiel zurückfinden können, haben aber leider alles liegenlassen, was Hörde uns angeboten hat“, sagte Rath. Als die Gäste gut 15 Minuten vor Schluss auch noch einen Elfmeter verschossen, war das Match endgültig entschieden.

„Wir haben eine große Möglichkeit verpasst uns aus eigener Kraft zu retten. Jetzt müssen wir zunächst wieder auf Schützenhilfe hoffen“, sagte Rath. Denn bereits am Mittwoch tritt Hörde zum vorgezogenen vorletzten Spiel gegen den Tabellenzweiten Hombrucher SV II an, der voll im Rennen um den Aufstieg in die Landesliga steckt. Sollte sich der HSV gegen Hörde durchsetzen, wäre der Wethmarer Klassenerhalt mit vier Tagen Verzögerung doch geschafft.

Wethmar: Sikora, S. Beling, Stephan, Schmidt, Richter, Jäger, Grohs, T. Beling, Hagen, Knoke, Fischer; Berka, Papior.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 alle Karaca (27., 36., 39./Foulelfmeter).

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