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Vor der Pause erneut nicht auf dem Platz

U23 verliert verdientermaßen mit 1:3 beim SSV Mühlhausen II

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Auswärts bekommt die U23 des TuS Westfalia Wethmar weiterhin kein Bein an die Erde: Auch beim Kellerkind SSV Mühlhausen II, vor der Partie mit nur einem Sieg auf dem vorletzten Tabellenplatz, gingen die Grün-Weißen mit 1:3 (0:2) als Verlierer vom Platz – und dies völlig zurecht.

Co-Trainer Benjamin Fasse kam sich mitunter vor wie in einem schon einmal durchlebten schlechten Film. „Es war wie in Frömern!“, kritisierte Fasse. „Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht auf dem Platz und haben keinerlei Gegenwehr gezeigt. Ich habe keine Erklärung für einen erneuten derartigen Auftritt.“

Die Gäste verweigerten in der ersten Hälfte eigentlich komplett die fußballerische Arbeit und überließen dem zwangsläufig überlegenen Gegner Ball und Räume. Auch bei den Standardsituationen zeigte sich der Defensivblock nicht auf der Höhe: Nach 20 Minuten löffelte ein SSV-Akteur das Leder in die Mitte, wo dessen Teamkollege unbehelligt die Führung erzielen konnte.

Auch dieses Gegentor weckte die Westfalia nicht auf. „Wir haben nach dem 0:1 beinahe noch mehr die Köpfe hängen lassen, die Körpersprache war alles andere als optimal“, ärgerte sich Fasse, der allerdings noch „froh“ war, dass nur noch ein weiterer Mühlhausener Treffer in der Nachspielzeit fiel. „Zur Pause hätte wir uns über ein 0:4 nicht beschweren können.“

In der Pause stellte er zusammen mit Coach Philipp Bremer um und bewirkte so zumindest etwas mehr Stabilität. Wethmar stieg nun auch endlich in die Begegnung ein, wobei der TuS auch davon profitierte, dass Mühlhausen deutlich spürbar einen Gang zurückschaltete. Durch einen Freistoß von Basti Hane schnupperte Grün-Weiß dann nach 67 Minuten noch einmal an einem zähl- und mitnehmbaren Erfolg und setzte in der Endphase mit einer deutlich offensiveren Ausrichtung und einer Dreierkette alles auf eine Karte.

Den Schlusspunkt sollten allerdings die Hausherren setzen, die nach einem schnellen Konter erneut nach Ablauf der regulären Spielzeit spät auf 3:1 stellten. „Die Niederlage geht vollauf in Ordnung. Abgesehen davon, dass wir in der ersten Halbzeit einfach nur schwach waren, fehlten uns über weite Strecken einfach Ideen und Kreativität“, stellte Fasse am Ende ernüchtert fest.

TWW: Dvorak, F. Pella, Jankort, N. Pella, Orlowski, S. Hane, Witte (63. Witte), Kuruts, Giesebrecht, Löhrke (46. Resch), Ciernioch (46. Langenkämper).

Tore: 1:0 (21.), 2:0 (45.+1), 2:1 (67.) S. Hane, 3:1 (90.+3).

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