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Viele Chancen, keine Tore

B-Junioren müssen sich im Top-Spiel beim Holzwickeder SC mit einem 0:0 begnügen

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Im letzten Spiel des Jahres mussten sich die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar am dritten Adventssonntag mit einem Unentschieden zufriedengeben. Trotz einiger sehr guter Möglichkeiten glückte den Grün-Weißen kein Treffer, sodass die Partie beim Holzwickeder SC letztlich torlos endete.

Mit dem Punktgewinn zog man mit dem Spitzenreiter SuS Kaiserau gleich, liegt einzig aufgrund vier mehr kassierter Gegentreffer auf Platz zwei in der Kreisliga A. „Das waren für uns leider zwei verlorene Punkte. Wir haben es heute leider nicht geschafft, eine unserer Möglichkeiten zu verwerten“, sagte Trainer Daniel Nowak direkt nach dem Spiel.

Noch am Freitag und Samstag meldeten sich Steffen Beling, Julius Hövener, Jonas Rudwill und Maik Petkovic verletzungsbedingt für Sonntag ab, am Sonntag musste die Westfalia erst den kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall von Kapitän Niklas Bohle verkraften, ehe sich kurz danach auch noch Kilian Grohs ebenfalls krankheitsbedingt abmeldete. Dass warf die Planungen des Linienchefs endgültig über den Haufen, als Ausrede wollte er das aber nicht werten: „Sechs kurzfristige Abmeldungen erlebt man auch nicht alle Tage. Aber jeder hat den Anspruch, bei uns zu spielen. Die Ausfälle haben uns natürlich Optionen zum Wechseln genommen, trotzdem haben wir das insgesamt sehr ordentlich gelöst.“

Trotz der vielen Ausfälle zeigte die Westfalia, bedingt durch die Kälte auf sehr hartem Geläuf, gleich zu Beginn, wer auf fremden Platz der Herr im Hause ist. Gegen einen kompakten, tief stehenden und destruktiv agierenden Gegner hatte der TuS deutlich mehr Ballbesitz, hatte aber Schwierigkeiten den Ball in die gefährliche Zone zu bekommen. Häufig gerieten die Bälle in dorthin auch zu lang, zudem fehlte in einigen Situationen auch das Spielglück. Holzwickede beschränkte sich zum größten Teil aufs Verteidigen und setzte nur selten Akzente nach vorne.

Wethmar setzte den Gastgeber immer wieder früh unter Druck, zwang sie somit zu vielen langen Bällen, die die TuS-Viererkette dann zumeist in Ballgewinne ummünzen konnte. „Wir haben uns in Halbzeit eins nicht gut bewegt, haben zu wenig Tempo und Tiefe ins Spiel bekommen und es dem Gegner damit einfach gemacht“, so Nowak, der aber hinzufügte: „Im Spiel gegen den Ball haben wir das sehr gut gemacht, haben den HSC vor große Probleme gestellt und ihnen keine Lösungsmöglichkeiten geboten.“

Trotz allem sollten sich für die Grün-Weißen gute Torabschlussmöglichkeiten ergeben. Leon Beile wurde in der Box freigespielt, verpasste es aber mit dem ersten Kontakt abzuschließen. Den anschließenden quergelegten Ball konnte der HSC mit Mühe verteidigen. Ein Freistoß aus zentraler Position von Beile ging knapp über das gegnerische Gehäuse. Die größte Möglichkeit in Halbzeit eins hatte aber Jason Jäger. Einen Pass fing Jäger vor der gegnerischen Box ab und schloss dann sofort ab. Den Schuss konnte der HSC-Schlussmann gerade so aus dem bedrohten unteren linken Eck kratzen und zur Ecke abwehren.

So ging es torlos in die Pause, in der der Linienchef einige Anpassungen vornahm. Das Offensivspiel der Westfalia wurde nun besser. Wethmar bestimmte auch in Halbzeit zwei das Geschehen und versuchte, die Bälle aus der Überladung heraus in die freie Zone zu bekommen. Was aber blieb, waren die häufigen zu langen Bälle in den Rücken der gegnerischen Abwehr, mit denen sich der TuS um gute Abschlussgelegenheiten brachte. Holzwickede hingegen setzte weiterhin selten Akzente nach vorne und konnte die Abwehr der Grün-Weißen somit vor keine echten Probleme stellen.

Auch in Halbzeit zwei konnte sich die Westfalia einige Abschlussmöglichkeiten erspielen. Frederic Fischer prüfte den HSC-Keeper mit einem Distanzschuss, stellte diesen aber vor keine echten Probleme. Auch Niklas Tittelbach prüfte den Torwart mit einem Abschluss. Seinen Schuss aus 20 Metern kratzte der Schlussmann allerdings mit einer starken Parade aus dem bedrohten unteren rechten Eck und wehrte erneut zur Ecke ab. Auch nach Standardsituationen war der TWW in Halbzeit zwei wieder gefährlich, nachdem diese im ersten Spielabschnitt noch wenig erfolgsversprechend waren. So bekam der eingewechselte Pascal Schmidt, nach dem der Großchance von Titelbach folgenden Eckball, das Leder aus kurzer Distanz nicht über die Linie gedrückt. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Fischer hatte auch Sebastian Czarnietzki kein Glück. Er kam einen Schritt zu spät, um den Ball über die Linie drücken zu können.

In der Schlussphase band Wethmar den Gastgeber in der eigenen Hälfte ein, der sich nur mit langen Schlägen ein wenig Luft verschaffen konnte. Aber auch dieses Powerplay brachte den Grün-Weißen nicht den gewünschten Torerfolg. Mit einem der Befreiungsschläge kam der HSC hingegen zu seiner besten Gelegenheit. Nachdem der Ball einmal über die TuS-Innenverteidigung hinwegsegelte, klärte der aus dem Tor eilende und vorher praktisch beschäftigungslose TWW-Schlussmann Paul Sikora per Kopf vor dem durchlaufenden Stürmer.

„Ich kann den Jungs heute überhaupt keinen Vorwurf machen. Wir haben das sehr gut gemacht, haben von Holzwickede so gut wie nichts zugelassen und hatten selber einige gute Abschlüsse. Einige Angriffe hätten wir aber geduldiger ausspielen können und auch der letzte Pass hätte genauer kommen können. Zudem haben wir versucht – im Gegensatz zum HSC – überwiegend spielerische Lösungen zu finden. Dass das nicht immer klappt und auch nicht immer die beste Lösung dabei herauskommt, nehme ich in Kauf. Das ist mir aber lieber, als so einen Fußball wie Holzwickede oder Kaiserau zu spielen. Leider werden wir dafür nicht immer mit der entsprechenden Anzahl an Punkten belohnt. Aber dafür entwickeln sich die Jungs im spielerischen Bereich immer weiter und das ist schön zu sehen“, sagte Nowak abschließend.

In der kommenden Woche geht es für die B-Junioren noch mit zwei Trainingseinheiten auf dem Feld sowie ihrer Weihnachtsfeier weiter. Am vierten Adventssonntag steht dann mit der Hallenstadtmeisterschaft die Prestigeveranstaltung der Hallensaison an. Ein Vorbericht dazu folgt am Freitag.

TWW: Sikora – T. Beling, Grimm (48. Schmidt), Beile (58. Knoke), Fischer, Tittelbach, Jäger, Lehn, Kühlkamp, Czarnietzki, Gabel.

Tore: Fehlanzeige

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