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Viel Aufwand und wieder kein Ertrag

Westfalia Wethmar zieht im Derby gegen den BV Brambauer mit 1:3 den Kürzeren

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Es soll einfach nicht sein: Auch im sechsten Anlauf reichte es für die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar nicht zum ersehnten Erfolgserlebnis, der BV Brambauer entführte beim 3:1 (0:1)-Auswärtssieg alle drei Punkte vom Cappenberger See – und dies, obwohl der Gast über eine Stunde lang kaum Land gesehen hatte.

So sah es nach Spielschluss auch Wethmars Coach. „Wir haben eine ganz starke erste Hälfte auf den Rasen gebracht, und zwar sowohl spielerisch als auch taktisch“, meinte Andreas Przybilla, der später allerdings leider erneut das andere, nicht allzu hübsche Gesicht seiner Elf auf dem Kunstgrün wiedererkannte. „Nach den Gegentoren haben wir völlig unnötig die Köpfe hängen gelassen. Außerdem waren wir auch körperlich nicht auf der Höhe, sodass wir nicht mehr in die Partie zurückkehren konnten.“

Dabei sah es zur Pause tatsächlich gut aus und die wie immer zahlreichen Wethmarer Fans waren nach Giesebrechts 1:0 nach einer knappen halben Stunde bester Dinge. Die Hausherren hatten Ball und Gegner komplett unter Kontrolle, standen hinten sicher und verpassten kurz vor der Pause das 2:0, als Jashanica den besser postierten Küchler übersah und knapp am BVB-Keeper scheiterte.

Eine Schlüsselszene, denn eine Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff bekamen die Gäste Oberwasser und setzten sich und ihre Offensiv-Akteure mehr und mehr in Szene, nachdem zunächst der TuS weiter dominant geblieben war, im Umschaltspiel nach vorne allerdings zu schluderig agiert hatte. Fast folgerichtig fiel dann der Ausgleich: Nach einem missglückten Befreiungsversuch angelte sich Brambauer den zweiten Ball, spielte blitzschnell in die Schnittstelle der Abwehr und schoss nach feinem Direktpass an den Fünfmeterraum durch Schuster ein.

Es folgte die stärkste Phase der Kicker aus dem westlichen Stadtteil, die mit dem nun mental und körperlich angeschlagenen Gegner gnadenlos umgingen und den Siegtreffer markierten. „Leider war es wieder einmal ein Standard“, monierte Przybilla: Razanica stand nach einem Freistoß von der rechten Seite völlig blank am langen Pfosten und nickte ein.

Was bleibt, ist die Hoffnung auf das Spielglück und die Gewissheit einer starken mannschaftlichen Leistung in ersten Stunde. „Wir waren keinesfalls schlechter als der Gegner, müssen aber wie in den letzten Wochen einfach abgezockter werden“, sagte Przybilla abschließend. „Die Jungs sollen den Kopf oben behalten, dann werden wir an unseren Defiziten effizient arbeiten und am Ende erfolgreich sein.“

Tore: 1:0 (32.) Giesebrecht, 1:1 (65.) Schuster, 1:2 (70.) Razanica, 1:3 (83.) Wantoch von Rekowski.

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