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TuS Hannibal zieht der Konkurrenz davon

Der 8. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Rafael Felsberg und Westfalia Wethmar gewannen in Overberge klar mit 7:1.

Am achten Spieltag der Bezirksliga-Saison 2017/18 ist bei Westfalia Wethmar der Knoten endlich geplatzt. Das 7:1 beim FC Overberge war der erste Saisonsieg, mit dem die Grün-Weißen den letzten Tabellenplatz verlassen konnten.

Neues Schlusslicht ist Eintracht Dortmund, das sein Heimspiel gegen Aufsteiger SC Dorstfeld deutlich mit 1:6 verlor. Dabei sorgten die Gäste schon in Durchgang eins für recht klare Verhältnisse, legten durch einen Doppelpack von Akdeniz zwei Treffer vor. Nach dem Wechsel lief es bei den Dorstfeldern dann so richtig rund und Nuriddin (2), Ohdamis und Erzen legten vier weitere Tore nach. Für die Eintracht konnte zeitweilig einzig Kahyaoglu etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Bei Wethmars nächstem Gegner, dem VfR Sölde, wurden beim 4:4 gegen den FC Nordkirchen die Stärken und Schwächen des vor der Saison extrem hoch gehandelten Aufsteigers einmal mehr deutlich. Die von den Namen her vielleicht stärkste Offensive der Liga um Patrick Johann, Marcel Greig, Oliver Adler und Samir Ghalem, die am Sonntag auch alle einen Treffer erzielten, schoss gegen die Münsterländer einen 3:0-Pausenvorsprung und in Abschnitt zwei auch noch einmal ein 4:1 heraus. Diesen Drei-Tore-Vorsprung über die Zeit zu bringen, gelang dem VfR allerdings nicht. Trawinski, Lorenz und Fricke retteten dem FCN mit teilweise ganz späten Toren noch einen Punkt.

2:2 trennten sich im Spitzenspiel Dritter gegen Zweiter der BV Brambauer und SuS Kaiserau. Dabei hatten die Gäste aus Kamen fast über die gesamten 90 Minuten mehr vom Spiel, mit zwei Toren in Führung ging zunächst dennoch der BVB. Weil bei Kaiserau bei zwei Standardsituationen die Zuteilung nicht passte, netzten Ehrentraut (5.) und Krziwanek (21.) ein. Nach der Pause erhöhte der SuS Tempo und Intensität noch einmal und konnte so durch Tore von Milcarek (68.) und Goetz (89.) wenigstens einen Punkt sichern. Wirklich freuen konnte sich SuS-Linienchef Marc Woller darüber allerdings nicht. „Wir machen 90 Minuten das Spiel und heraus kommt nur ein Unentschieden. Bei beiden Gegentoren haben wir nicht aufgepasst. Ärgerlich. Nach der Pause haben wir es besser gemacht und kamen noch zum mehr als verdienten Unentschieden. Insgesamt haben wir sogar vier Tore auswärts erzielt, der Schiedsrichter hat jedoch bei zwei wegen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Unter dem Strich ist ein Punkt zu wenig für unseren Aufwand“, sagte Woller dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

Nach dem Remis im Verfolgerduell mittlerweile schon fast einsam seine Kreise an der Spitze zieht der TuS Hannibal, der nach einem Heim-3:2 im Hoeschpark gegen den VfL Kamen nun schon mindestens fünf Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz hat. Dabei hatte der TuS am Sonntag auch das Glück eines Tabellenführers. Denn bis weit hinein in die fast zehnminütige Nachspielzeit hatte es 2:2 gestanden, ehe es nach einem Foul im Strafraum Elfmeter für die Hausherren gab und sich der Ex-Wethmarer Samir Zulfic den Ball schnappte, um nervenstark zu verwandeln. Zuvor hatten ersatzgeschwächte Kamener Hannibal über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe geboten und die zweimalige Führung der Platzherren durch Najdi (7.) und Zulfic (67.) jeweils egalisieren können, weil Lindner (20., Strafstoß) und Rothe (70.) trafen. „Es bewahrheitet sich halt immer wieder. Wenn du oben stehst, hast du auch das nötige Glück. Per Elfmeter kommt Hannibal zum entscheidenden 3:2 in der Nachspielzeit. Ich muss aber auch sagen, dass der Elfer berechtigt war. Wir waren während der gesamten 90 Minuten auf Augenhöhe und ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf eher entsprochen“, sagte VfL-Trainer Sascha Siegner „Sport im Kreis Unna“.

Kellerkind TSC Hamm verlor sein Heimspiel gegen RW Unna mit 1:3 und bleibt damit weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Der Aufsteiger dagegen feierte seinen zweiten Dreier in Folge und scheint endgültig in der Bezirksliga angekommen zu sein. Die Rot-Weißen standen stabil in der Defensive, fingen die vielen langen Bälle der Hammer immer wieder ab und versuchten selbst konstruktiv nach vorne zu spielen. So war Unna die überlegene Mannschaft und ging durch Tore von Lukas (41.) und Macchia (55.) verdient mit 2:0 in Führung. Zwar ließ Keskin die Hammer mit seinem Tor noch einmal hoffen (58.), aber 18 Minuten vor Schluss sorgte Scharfe mit dem dritten RWU-Tor wieder für klare Verhältnisse. „Wir haben uns vor dem Spiel noch einmal hingesetzt und die Lage besprochen. Aus den Köpfen muss die Leichtigkeit der Kreisliga raus. Bezirksliga ist ein hartes Stück Arbeit, da muss 120 Prozent kommen. Das haben die Jungs offensichtlich verstanden und sind so zu Werke gegangen. Am Ende haben wir wichtige Punkte verdient eingefahren. Ich bin stolz auf die Truppe", sagte Unna-Trainer Emre Aktas "Sport im Kreis Unna".

Nur 30 Zuschauer sahen im Dortmunder Norden das Derby zwischen dem FC Roj und Viktoria Kirchderne. Die wenigen Fans, die gekommen waren, wurden mit Toren nicht wirklich verwöhnt. Denn ein einziger Treffer entschied die Begegnung. Diesen erzielte Routinier Noureddien El Yahyaoui kurz vor der Halbzeitpause für die Viktoria. In Abschnitt zwei verteidigte Kirchderne den knappen Vorsprung und rückte durch den schon fünften Saisonsieg mit jetzt satten 17 Punkten bis auf Rang vier vor.

Leistungsgerecht 1:1 stand es nach 90 Minuten zwischen der zweiten Mannschaft des Holzwickeder SC und Union Lüdinghausen. Die HSC-Zweite hatte in der ersten Hälfte die besseren Chancen. Eine davon nutzte Janowczyk zum 1:0 (40.). Aber bereits kurz nach Wiederbeginn schlugen die Unionisten zurück. Coerdt markierte das 1:1. In der Folge agierten beide Teams mit offenem Visier, spielten nach vorne und wollten den Sieg. So gab es gute Möglichkeiten auf beiden Seiten, ein Treffer fiel allerdings nicht mehr. "Fußballerisch waren wir die bessere Mannschaft. Wir standen in der ersten Halbzeit gut, haben nichts zugelassen. Das 1:0 ging auch in Ordnung. Naujoks hätte das 2:0 machen können, ebenso Schröders mit einem Alleingang, doch beide schließen nicht konsequent ab. Nach einer Ecke fällt der Ausgleich, da haben wir nicht aufgepasst", sagte HSC-Coach Olaf Pannewig "Sport im Kreis Unna". 

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