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Stark aus den Startlöchern

B1-Junioren feiern sicheres 2:0 gegen SuS Kaiserau

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Die B1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar sind erfolgreich in die neue Saison gestartet. Die Mannschaft bezwang am Sonntag den SuS Kaiserau II mit 2:0 (1:0).

Für die Westfalia hätte der Start in die neue Spielzeit nicht besser laufen können. Nach einer Balleroberung von Maik Petkovic landete der Ball über die Stationen Benedikt Lehn und Niklas Bohle bei Leon Beile. Dieser bediente mit einer butterweichen Flanke Jason Jäger, der den Ball mit einem Kopfballaufsetzer über die Linie brachte (5.).

Wethmar blieb weiterhin präsent und erspielte sich weitere Abschlussmöglichkeiten. Kaiserau warf sich in jeden Ball und konnte so einen weiteren Torerfolg der Grün-Weißen verhindern. Die größte Chance ließ Frederic Fischer liegen. Nach einem gut ausgespielten Angriff flankte Niklas Tittelbach auf den in der Box stehenden Fischer, der den Ball mit dem Kopf nicht richtig traf.

Die nächsten 15 Minuten sollten dann an Kaiserau gehen. Wethmar hatte eine Menge Ungenauigkeiten in seinem Spiel und lud den Gast damit zu Chancen ein. Ein Tor Kaiseraus wurde aufgrund einer korrekt erkannten Abseitsstellung dabei nicht anerkannt. Die ansonsten größte Chance verhinderte Torwart Paul Sikora, der im Duell mit dem Stürmer die rechte Pranke ausfuhr und den gut geschossenen Ball parierte.

Im Anschluss an diese Phase besann sich Wethmar wieder auf seine Stärken und erspielte sich weitere Gelegenheiten. Beile scheiterte je einmal mit Fuß und Kopf am stark reagierenden Gäste-Keeper. Tom Beling kam nach einem Eckball im Strafraum an den Ball, traf diesen aber nicht richtig. Schüsse von Tittelbach und Fischer aus aussichtsreicher Position wurden jeweils geblockt. Somit ging es mit lediglich einem erzielten Tor in die Halbzeitpause.

„Wir haben gut angefangen und sind auch verdient in Führung gegangen. Danach haben wir uns zu viele einfache Fehler erlaubt und Kaiserau somit ins Spiel kommen lassen. Zum Ende hin haben wir eine Großzahl an Chancen, davon müssen wir dann auch mal welche verwerten. Dann wäre das Spiel in Halbzeit eins schon entschieden gewesen“, so Trainer Daniel Nowak.

Aus der Halbzeitpause kam Wethmar mit ein paar Anpassungen zurück und bestimmte über die komplette zweite Halbzeit das Spielgeschehen. Wethmar hatte zwar viel Ballbesitz, konnte in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit aber kaum Kapital daraus schlagen. Auch erzielte die Westfalia immer wieder gute Ballgewinne, die allerdings häufig vom Unparteiischen zurückgepfiffen wurden und die Grün-Weißen somit um gute Umschaltmöglichkeiten brachte. „Der Schiedsrichter hat sehr kleinlich gepfiffen und kaum Kontakt zugelassen. Das hilft bei unserer Spielweise natürlich nicht weiter“, haderte Nowak mit den Entscheidungen des Schiedsrichters.

Die Einwechslung von Lukas Knoke sorgte dann für frischen Wind bei der Westfalia. So hatte Kaiseraus Keeper Glück, als er einen abgefälschten Schuss von Fischer noch parieren konnte. Dann kam der Moment von Knoke: Bohle spielte einen überragenden Ball durch die Schnittstelle der SuS-Innenverteidiger auf den vom Flügel ins Zentrum eingelaufenen Knoke. „Koke“ blieb im Duell mit dem Torwart cool und versenkte den Ball in die Maschen (60.).

Die Jungs vom Cappenberger See blieben am Drücker und wollten noch weitere Treffer nachlegen. Wethmar war heute aber nicht vom Glück verfolgt und so bekam Kaiserau an fast jeden Abschluss der Grün-Weißen noch mindestens die Fußspitze, um den Ball entscheidend zu blocken. Ein exemplarisches Beispiel für das fehlende Glück stellte eine Chance aus der 70. Minute dar. Nach einer Flanke aus dem Halbraum von Bohle brachte Knoke das Spielgerät per Kopf in Richtung Tor. Dieser klatschte allerdings nur an den Querbalken und auch den nachfolgenden Abschluss von Tittelbach konnte Kaiserau blocken. So blieb es letztlich beim verdienten 2:0 für die Gastgeber.

„Das war kein einfaches Spiel. Über weite Strecken haben wir das gut gemacht und uns viele Möglichkeiten erspielt. Dies führt aber gleich zum größten Manko, nämlich unsere Chancenverwertung. Wir müssen eigentlich mit 6 bis 7 geschossenen Toren aus dem Spiel rausgehen. In einigen Aktionen haben uns zudem Genauigkeit und Zielstrebigkeit gefehlt. Kaiserau hat das aber auch nicht schlecht gemacht und war gut eingestellt. Ebenfalls war unser Defensivverhalten über weite Strecken gut. Schön, dass wir zudem ohne Gegentreffer geblieben sind“, sagte Nowak, der abschließend hinzufügte: „Das war der nächste Schritt in die richtige Richtung. Wichtig ist natürlich auch, dass wir heute die drei Punkte eingefahren haben und damit erfolgreich in die Saison gestartet sind. Aber natürlich haben wir noch an uns zu arbeiten und das werden wir in der kommenden Woche wieder konzentriert machen.“

TWW: Sikora – T. Beling, Grimm, Beile, Petkovic (41. Schmidt), Fischer, Tittelbach, Jäger (51. Knoke), Lehn (59. Hövener), Bohle, Rudwill (66. Gabel).

Tore: 1:0 (5.) Jäger, 2:0 (60.) Knoke.

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