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Spitzenreiter mit starker offensiver Qualität

1. Mannschaft unterliegt beim TuS Bövinghausen mit 0:3

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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„Diese Niederlage war unnötig, aber unter dem Strich verdient!“ Trainer Andreas Przybilla brachte die 0:3 (0:2)-Niederlage des TuS Westfalia Wethmar beim TuS Bövinghausen in einem Satz auf den Punkt.

Gegen einen ungemein spielstarken Gegner, der als Tabellenführer aus bisher acht Partien sieben Siege und ein Remis geholt hatte, konnten die Grün-Weißen am Ende nichts Zählbares holen. Und dies hatte zwei Gründe: Zum einen verfügte Bövinghausen über unfassbar viel Tempo, Reife und Qualität im Offensivbereich, zum anderen schaffte es Wethmar nicht, seine eigenen Aktionen in der Vorwärtsbewegung vernünftig zu Ende zu spielen, um erfolgreich zu sein.

Hinzu kam, dass der fromme Wunsch des Wethmarer Trainer-Teams, einen frühen Rückstand unbedingt zu vermeiden, nicht in Erfüllung ging, denn schon nach einer knappen Viertelstunde netzte der Gastgeber mit einem satten Halbvolley linker Position zum 1:0 ein. „Sehr ärgerlich!“, haderte Przybilla. „Diesen Spielzug haben wir vor dem Anpfiff klar besprochen. Das müssen wir besser verteidigen.“ Auch vier Minuten später war die TWW-Abwehr nicht auf der Höhe, ließ sich auf dem Flügel trotz Überzahl austanzen und hatte am Ende auch noch Pech, als nach einem Pressschlag der Ball per Abstauber aus kurzer Distanz erneut einschlug.

Im Anschluss fanden die Gäste ihre Ordnung wieder, verteidigten enger und konsequenter und agierten auch mutiger nach vorne. Im letzten Drittel verpufften allerdings die meisten Aktionen, weil die Grün-Weißen oftmals einmal mehr die falsche Entscheidung trafen. „Wir haben es teilweise überhastet, teilweise zu kompliziert gelöst, ansonsten hätten wir sicherlich den ein oder anderen Treffer setzen können“, meinte Przybilla.

Deutlich besser machte es der Spitzenreiter, der im Verlauf der Spielzeit ab und an einen Gang zurückschaltete, jedoch immer wieder brandgefährlich in die Wethmarer Box stürmte: In der 80. Minute besorgte ein Bövinghausener Akteur mit einem herrlichen Schuss ins Kreuzeck mit Hilfe des Innenpfostens den 3:0-Endstand, nachdem zuvor zwei Mal schon das Wethmarer Aluminium gerettet hatte. Auf der anderen Seite scheiterte Stork in einer zweiten Halbzeit, die häufig mit offenem Visier beider Teams geführt wurde, mit einem Distanzschuss ebenfalls am Gestänge.

Unter der Strich konnte sich der TWW-Coach aufgrund der Klasse des Gegners mit der Niederlage abfinden und lobte stattdessen seine eigenen Jungs: „Das wären hier heute Bonuspunkte gewesen. Wir haben trotz der frühen Nackenschläge nicht aufgesteckt und eine starke Moral gezeigt“, sagte Przybilla. „Mit dieser Vorstellung können wir erhobenen Hauptes in die nächste Woche gehen und uns auf das nächste Heimspiel gegen Mengede vorbereiten.“

TWW: Müller, Kaufmann, Stork, Pöhlker, Neutzner (55. Giesebrecht), Jaschanica, Schöpf (63. Osterholz), El-Gaouzi, K. Coerdt (70. Cillien), Heptner, Mhani.

Tore: 1:0 (17.), 2:0 (20.), 3:0 (81.).

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