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Souveräner Auftritt vor der Osterpause

B-Jugend schlägt den SVE Heessen klar mit 4:0

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Zwischenziel erreicht – die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar gehen mit den anvisierten dreizehn Punkten aus den fünf absolvierten Spielen der Rückrunde in die Osterpause. Im letzten Spiel vor eben dieser hatten die Jungs vom Cappenberger See wenig Mühe und bezwangen den SVE Heessen verdient mit 4:0. Damit blieben sie auch im 15. Saisonspiel ohne Niederlage und festigten ihren Platz in der Spitzengruppe.

„Spielerisch war das ein guter Auftritt von uns. Wir haben gute Laufwege und schöne Kombinationen gezeigt. Es fehlte uns heute aber an der Übersicht und der Kaltschnäuzigkeit in Abschlussaktionen“, sagte TuS-Linienchef Daniel Nowak. Wenig zu lachen hatte der TuS-Nachwuchs aber noch vor Beginn des Spiels, denn Heessen nahm es mit der Anstoßzeit nicht so genau. Trotz pünktlicher Anreise war um 11 Uhr der Spielbericht seitens der Gäste immer noch nicht freigegeben worden, die Pässe nicht am Computer hinterlegt worden und sie befanden sich noch beim Aufwärmen. So konnte das Spiel erst mit einer 15-minütigen Verspätung angepfiffen werden. „Vielleicht hat Heessen es mit Zeitumstellung nicht so hinbekommen. Diese hat sich ja auch erst gestern angekündigt, da kann man sich dann nicht darauf einstellen“, sagte Nowak voller Sarkasmus und sparte dann auch nicht mit Kritik: „Das ist eine absolute Frechheit gewesen und einfach nur unorganisiert. Der ganze Ablauf ist ja auch nicht erst seit heute so. Da fehlt mir jegliches Verständnis für. Aber für die Motivation unsererseits war das noch einmal förderlich, denn wir lassen uns ungerne veräppeln.“

Genervt vom Verhalten der Gäste und mit der Extraportion Motivation legte die Westfalia gleich stark los und zeigte eine druckvolle Anfangsphase. Gleich mit dem ersten Angriff hätte es im Gehäuse der Gäste klingeln können. Benedikt Lehn bediente Luca Grimm mit einem starken Diagonalball auf den Flügel. Grimm spielte eine starke Hereingabe auf Lukas Knoke, der allerdings knapp vergab. Auch im Anschluss hatte der Gastgeber weitere Gelegenheiten, die sie allesamt liegenließen. So dauerte es dann bis zur siebten Minute, ehe der Nachwuchs der Grün-Weißen in Führung gehen könnte. Wethmar baute den Angriff sehr gut auf und Kilian Grohs entschied sich dann im genau richtigen Moment für den tiefen Pass auf Leon Beile. Dieser hatte dann keine Probleme mehr, den Ball am SVE-Schlussmann vorbei ins Tor zu legen (7.).

Auch nach dem Führungstreffer agierte der TuS weiterhin druckvoll und wollte den zweiten Treffer nachlegen. Gelegenheiten boten sich dazu äußerst zahlreich, allerdings fehlte es an der von Nowak erwähnten Übersicht und Kaltschnäuzigkeit. So stand dann gleich zwei Mal Mattis Kühlkamp im Mittelpunkt. Erst wurde er von TuS-Kapitän Niklas Bohle in Szene gesetzt, scheiterte aber im direkten Duell gegen den SVE-Keeper. Kurz darauf erhielt er ein gutes Zuspiel von Beile, aber auch in dieser Situation blieb Kühlkamp im Duell mit dem Schlussmann nur zweiter Sieger. Auch mit zwei Schüssen aus der Distanz wurden die Jungs vom Cappenberger See gefährlich. Einen Schlenzer von Lehn entschärfte der Gäste-Keeper stark, beim Distanzschuss von Bohle parierte er dann mit einer sehr unkonventionellen Fußabwehr.

Defensiv wurden die Hausherren im ersten Spielabschnitt kaum einmal gefordert, Heessen investierte allerdings auch sehr wenig in seine Offensivbemühungen. Im zweiten Spielabschnitt sollten sich Heessens diese allerdings etwas verstärken und so wurde Wethmar dann auch defensiv gefordert. Zumeist verteidigten sie es gut weg, einige Male kamen die Gäste aber auch zum Abschluss. Diese brachten TuS-Schlussmann Paul Sikora allerdings nicht in große Schwierigkeiten und somit konnte er auch im vierten Spiel in Folge seine weiße Weste wahren.

Der grün-weiße Nachwuchs war aber auch in den zweiten vierzig Minuten die tonangebende Mannschaft und konnte kurz nach der Pause auf 2:0 stellen. Ein Distanzschuss von Steffen Beling wurde abgefälscht und kam genau zu dem in der Box stehenden Grohs. Dieser hatte dann keine große Mühe mehr, die Situation überlegt abzuschließen und seine Farben mit zwei Toren in Front zu bringen (44.). „Kilian scheint mittlerweile auch seinen Spaß am Toreschießen gefunden zu haben. Nachdem das in der Hinrunde nicht so geklappt hat, ist es sehr erfreulich, dass er in der Rückrunde nun bereits drei Mal eingenetzt hat“, freute sich Nowak.

Kurz darauf kam dann Maxim Bittner für Vorlagengeber Beling ins Spiel. Bittner hatte dann auch sogleich eine gute Szene, als er auf der linken Seite geschickt wurde und in die Box eindrang. Statt selbst abzuschließen wollte er den Ball dann noch einmal querlegen, aber Heessen bekam die Situation in höchster Not geklärt. Der Spielstand war der Westfalia allerdings noch nicht deutlich genug und so investierte die Mannschaft noch einiges mehr. Das sollte dann auch belohnt werden. Nach einem guten Spielzug wurde der eingewechselte Jason Jäger im Strafraum gelegt. Den folgerichtigen Strafstoß verwandelte Sebastian Czarnietzki ohne Mühe zum 3:0 (62.). „Bei Sebastian merkt man noch das Stürmergen, aber als Innenverteidiger ist er dann doch deutlich besser aufgehoben. Auf der Position gibt er uns unglaublich viel. Sechs Treffer sind für einen Innenverteidiger aber schon eine beachtliche Anzahl“, lobte Nowak.

Nach diesem Treffer schöpfte Wethmar dann das Wechselkontingent aus. So feierte Jan-Lukas Ebbeler nach überstandenem Kreuzbandriss sein Comeback, als er für Kühlkamp in die Partie kam, zudem ersetzte Tarek Bali positionsgetreu Benedikt Lehn. „Für Jan-Lukas freut es mich, dass er heute sein Comeback feiern konnte. Dafür hat er hart gearbeitet. Hoffentlich bleibt er nun gesund. Ein großes Kompliment geht hierbei noch an Frederic, der nach kurzzeitiger Enttäuschung Verständnis für die Entscheidung gezeigt hat. Aber der Teamgeist zeichnet uns eben aus“, so Nowak.

Auch am vierten und damit letzten Treffer war Jäger beteiligt. Nachdem die fast identische Szene vorher nicht zum Erfolg führte, sollte es nun besser klappen. Nach einem guten Zuspiel von Grohs zog Jäger auf der Außenbahn mit einem deutlichen Tempovorteil an seinem Gegenspieler vorbei. Er zog in die Box und spielte dann einen scharfen Ball auf Beile, der keine Mühe mehr hatte, den Ball zum Endstand über die Linie zu bringen (74.). „Leon hat Niklas heute als Mittelstürmer sehr gut ersetzt und sich auch mit seinen zwei Treffern belohnt“, verteilte Nowak ein weiteres Lob. Fast hätte Ebbeler sein Comeback noch gekrönt: ein sehr gutes Zuspiel von Beile bekam allerdings ein SVE-Verteidiger vor dem einschussbereiten Ebbeler geklärt.

„Insgesamt war das heute eine gute Mannschaftsleistung. Nun können wir zufrieden in die lange Pause gehen und können am nächsten Spieltag gespannt die Ergebnisse der Konkurrenz verfolgen. Zudem können wir uns schon jetzt auf eine Woche in Spanien über die Osterfeiertage freuen. Erfahrungsgemäß steigert so eine Fahrt auch noch einmal den Zusammenhalt, sodass wir dann nach den Ferien noch verschworener in den Knaller gegen SuS Kaiserau gehen können“, sagte Nowak abschließend.

TWW: Sikora – S. Beling (50. Bittner), T. Beling, Grimm, Grohs, Beile, Knoke (58. Jäger), Lehn (65. Bali), Kühlkamp (65. Ebbeler), Bohle, Czarnietzki

Tore: 1:0 (7.) Beile, 2:0 (44.) Grohs, 3:0 (62./FE) Czarnietzki, 4:0 (74.) Beile.

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