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Serie gerissen

Erste verliert beim VfR Sölde mit 3:4

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Die Serie ist gerissen: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar hat nach dem Jahreswechsel zum ersten Mal verloren und zog beim 3:4 (2:2) beim VfR Sölde verdientermaßen den Kürzeren.

Es gibt Dinge, in diesem Falle Fußballspiele, die kann man nicht wirklich erklären. Dabei feierten die Gäste einen perfekten Start, als Quiering per Kopf nach einer Ecke früh einwuchtete (4.). Leider verlieh dieser sehenswerte Treffer den Grün-Weißen keinerlei Sicherheit oder Stabilität. „Uns fehlte ehrlich gesagt komplett der Zugriff, sowohl defensiv als auch offensiv“, verfasste Trainer Andreas Przybilla Klartext. „Wir haben einfach nicht genug investiert!“

Sölde war zwar bemüht und der noch bedrohlichen Tabellensituation angemessen aggressiv in punkto Laufbereitschaft und Willenskraft, allerdings bei weitem nicht die bessere Mannschaft. Die Westfalia ließ hinten allerdings einfach zu viel zu und verstolperte in der Vorwärtsbewegung einen Ball nach dem anderen. Somit verpufften sowohl einige im Ansatz gute Kombinationen als auch vielversprechende Konter letztlich im letzten Drittel. Auch bei den möglichen zweiten Bällen hinkte der TuS meist einen Schritt hinterher.

So drehte Sölde innerhalb von nicht einmal 100 Sekunden nach einer Ecke und einem dicken Wethmarer Abwehrpatzer zunächst das Spiel (36./38.), ehe Dvorak quasi mit dem Halbzeitpfiff eine Lücke in der VfR-Abwehr zum 2:2 nutzte. Nach dem Wechsel nutzte der TuS den psychologisch günstigen Moment des eigenen Treffers nicht und verpasste es nachzusetzen. Stattdessen erhöhte der Gastgeber das Tempo, zeigte einfach mehr Intensität in seinen Aktionen und erhielt nach 75 Minuten schließlich einen zweifelhaften Foulelfmeter – 3:2. Kurz darauf sorgte Sölde für die Entscheidung, Heptners Kopfballtor zum 3:4-Endstand kam zu spät, denn der gut leitende Schiedsrichter ließ danach gar nicht mehr anstoßen.

Andreas Przybilla konnte seine Gemütslage am Ende gar nicht richtig zusammenfassen. „Irgendwas zwischen verärgert und enttäuscht“, meinte der Coach, der seine Jungs allerdings ausdrücklich in Schutz nahm. „Wir haben eine sehr gute Serie hingelegt, und heute nicht in die Partie gefunden! Das ist zwar unbefriedigend, aber letztlich auch menschlich, dass manchmal ein paar Prozent fehlen.“ Außerdem habe seine Mannschaft schon bald die Chance zur Wiedergutmachung. „Am nächsten Wochenende kommt Bövinghausen an den Cappenberger See. Ich bin sicher, dass die Jungs dann wieder alles raushauen werden.“

TWW: N. Dvorak, Cillien, Quiering (35. Schöpf), Osterholz, Kaufmann, Dupke, Stork, Kowalski, El-Gaouzi (46. Kahlkopf), S. Dvorak, Podszuck (56. Heptner).

Tore: 0:1 (4.) Quiering, 1:1 (36.), 2:1 (38.), 2:2 (45.) Dvorak, 3:2 (76./Foulelfmeter), 4:2 (85.), 4:3 (90.) Heptner. 

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