| zum Kontakt | Seite empfehlen | Seitenfehler melden | Sitemap | zum Impressum | zum Disclaimer |
Verein A - Z > Es war im Jahre ... > 2017

September 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 06.10.2017
2017 >>

Heimspiele für Bezirksliga-Nachwuchs

Richtungweisende Partien

(21.09.17) Die A-Junioren-Mannschaften des TuS Westfalia Wethmar und vom SuS Kaiserau stiegen im vergangenen Sommer gemeinsam aus der Landesliga ab. Ab Sonntag (11 Uhr, Cappenberger See) sehen sich beide eine Liga tiefer wieder und wollen möglichst punkten, um den direkten Durchmarsch in die Kreisliga zu verhindern, denn für die Grün-Weißen, aber auch die Schwarz-Gelben, geht es in dieser Spielzeit ebenfalls wieder nur um den Klassenverbleib.

Wethmar hat nach zwei Spieltagen drei Zähler auf dem Konto, erkämpfte sich diese zum Auftakt mit einem Heim-2:1 gegen den SSV Mühlhausen. Kaiserau kommt bislang auf einen Punkt, geholt am vergangenen Wochenende durch ein Remis gegen Aufsteiger JSG Germete-Wormeln/Warburg/Rhoden.

"Kaiserau ist ein direkter Mitkonkurrent, deshalb ist das Spiel extrem wichtig für uns. Wir wollen nach dem Aussetzer in Beckum wieder punkten, um möglichst gar nicht erst Richtung Tabellenkeller zu rutschen", sagt Co-Trainer Markus Wilczek.

Bei der deutlichen 2:5-Niederlage zuletzt gegen den Meisterschaftsmitfavoriten lief bei der Westfalia nur wenig zusammen. "Natürlich war Beckum ein starker Gegner, gegen den auch noch andere Teams verlieren werden. Aber teilweise haben wir uns zu wenig gegen die Niederlage gestemmt, waren zweikampfschwach und hatten nicht den letzten Willen. Auch spielerisch und taktisch waren deutliche Unterschiede zu erkennen. Deshalb müssen wir uns in allen Bereichen steigern und vor allem muss die Einstellung wieder passen, sonst bekommen wir auch gegen Kaiserau große Schwierigkeiten", sagt Wilczek.

Zumal die personelle Lage deutlich besser sein könnte. Keeper Benjamin Feiweier brach sich am Dienstag mit Training einen Finger, fällt mehrere Wochen aus, Lennart Schumann ist weiterhin gesperrt und der Einsatz von Ismail Simsek fraglich.

Das zweite Heimspiel in Folge bestreiten am Samstag (15 Uhr) die C1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar. Gegner ist die noch ungeschlagene Zweitvertretung des Hombrucher SV. Nach dem Premierendreier in der Bezirksliga, einem knappen 2:1 gegen den VfL Senden in der Vorwoche, kann der Aufsteiger die schwierige Aufgabe etwas entspannter angehen.

"Der ganz große Druck ist erst einmal weg. Trotzdem werden wir natürlich alles versuchen, punktemäßig nachzulegen, aber Hombruch ist sportlich ein ganz anderes Kaliber als zuletzt Senden. Wir werden uns leistungsmäßig also weiter steigern müssen, wenn wir eine realistische Chance haben wollen", sagt Trainer Niklas Rath (Foto).

Die HSV-Zweite gewann zuletzt mit 2:0 gegen den TuS Eving-Lindenhorst, wo Wethmar vor zwei Wochen mit einer Niederlage in die Serie gestartet war. Am ersten Spieltag trennten sich die Dortmunder Vorstädter im Derby vom ebenfalls hoch eingeschätzten Kirchhörder SC 4:4.

Erste empfängt Brambauer, U23 gegen GSC

Derby-Doppelpack am Cappenberger See

(22.09.17) Derbytag am Sonntag am Cappenberger See: Das Bezirksligateam des TuS Westfalia Wethmar trifft um 15 Uhr auf den BV Brambauer, zuvor tritt die U23 ab 13 Uhr im Kreisliga-A-Spiel gegen GS Cappenberg an.

Vor allem für die erste Mannschaft kommt das Nachbarschaftsduell eigentlich zur komplett falschen Zeit. Denn während die Grün-Weißen auch nach sechs Saisonspielen noch auf den ersten Sieg warten und mit nur zwei Zählern auf dem letzten Platz stehen, kommt der BVB immer besser in Form. Aus den vergangenen vier Spielen holten die Schwarz-Weiß-Roten die Maximalausbeute von zwölf Punkten, sind seit knapp 200 Minuten ohne Gegentor und arbeiteten sich in der Tabelle bis auf Platz zwei nach oben.

„Das wird ein ganz schwieriges Spiel“, sagt deshalb auch Wethmar-Trainer Simon Erling. Zumal die Gastgeber einmal mehr große Personalsorgen haben. Bastian Quiering, Christian Wantoch von Rekowski und Dennis Anderson sind allesamt gesperrt, Nico Stork, Till Kowalski, Gianluca Kösling, Alexander Podszuck (Foto) und Paul Mantei weiterhin verletzt. Zumindest René Harder und Tim Cillien dürften gegenüber der Vorwoche wieder in den Kader zurückkehren.

Schwerstarbeit dürfte auf die in dieser Saison häufig wackelige Abwehr der Wethmarer zukommen, denn mit Spielern wie Marcel Bieber, Marvin Schuster, Enrico Christal oder Daniel Berger ist Brambauer in der Offensive für die Bezirksliga überragend besetzt.

„Sicherlich gehen wir unter diesen Voraussetzungen nicht als Favorit ins Spiel. Aber wir werden versuchen mit dem verbliebenen Personal das beste aus der Situation zu machen und uns so gut wie möglich zu verkaufen“, sagt Erling.

Nach zuletzt zwei Niederlagen (0:12 im Test gegen B-Ligist BV Lünen und 1:3 in der Meisterschaft gegen SV SW Frömern) ist die U23 der Westfalia gefordert, gegen GS Cappenberg eine Reaktion zu zeigen. „Obwohl die Niederlage in Frömern nicht notwendig, aber völlig verdient war, freuen wir uns jetzt auf das Derby gegen Cappenberg“, sagt Co-Trainer Benjamin Fasse.

Für den 35-Jährigen wird es ein ganz besonderes Spiel, denn mit Patrick Osmolski steht sein bester Kumpel bei Cappenberg an der Seitenlinie. „Das wird für mich sicher speziell, wird die Jungs aber nicht beschäftigen“, glaubt Fasse.

Sportlich fordert Fasse von seinen Schützlingen ein anderes Gesicht zu zeigen als zuletzt. „Wir benötigen Wille, Laufbereitschaft und auch das Quäntchen Glück, um am Sonntag ein positives Ergebnis zu erzielen. Aber dieses Glück müssen wir uns zunächst ganz hart erarbeiten“, sagt Fasse.

Auswärts hat Cappenberg bislang noch keinen Punkt geholt. „Mit TSC Kamen, SV Langschede und TuRa Bergkamen hatten sie allerdings auch extrem starke Gegner“, sagt Fasse, der aber gar nicht so viel auf den Gegner, sondern vor allem auf das eigene Team schauen will: „Für den Tabellenstand ist es wichtig konstant zu punkten, um gar nicht erst unten reinzurutschen, sondern den Abstand zu wahren.“

Der verletzte Spielertrainer Philipp Bremer und der zweite Co-Trainer Lennard Langenkämper können weiterhin nicht mitwirken.

C-Junioren erkämpfen Punkt gegen starken HSV

Grün-weißes Abwehrbollwerk steht

(23.09.17) Mit einer sehr guten Defensivleistung, starkem Zweikampfverhalten, hoher Laufbereitschaft und viel Wille holten die C1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar am Samstag im Bezirksliga-Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Hombrucher SV mit einem 1:1 einen weiteren wichtigen Punkt im Rennen um den Klassenerhalt.

Mit dem Hombrucher Jungjahrgang, in der vergangenen Saison Meister in der D-Jugend-Bezirksliga und Dritter bei der Westfalenmeisterschaft, kam eine der spielstärksten Mannschaften in der Bezirksliga-Staffel 4 zum Cappenberger See. Diese Qualitäten zeigte der HSV zunächst auch von Beginn an, spielte gegen das Abwehrbollwerk der Platzherren unglaublich geduldig und dominierte und diktierte das Geschehen somit klar. Eine der hochkarätigen Möglichkeiten nutzte schließlich Marvin Schulz zur verdienten Gästeführung (9.), als er nach einer gelungenen Kombination frei vor Torwart Paul Sikora zum Abschluss kam.

Die Grün-Weißen schlugen allerdings mit ihrer ersten ernsthaften Offensivaktion eiskalt zurück. Nachdem ein Freistoß von Kilian Grohs an die Querlatte des Tores getropft war, landete der von Hombruch zu kurz geklärte Ball bei Lukas Knoke, der aus 16 Metern unhaltbar zum 1:1 ins lange Eck einnetzte (27.).

Auch nach diesem Treffer bestimmte der HSV zwar weiterhin das Geschehen, Wethmar war aber jetzt deutlich besser im Spiel, verteidigte aggressiver und gewann im torgefährlichen Bereich den Großteil der wichtigen Zweikämpfe.

Dieses Bild setzte sich auch im zweiten Durchgang fort, das Abwehrbollwerk der Platzherren hielt, und Hombruch verlor immer mehr seine spielerische Linie, wurde zunehmend hektischer und damit auch ungenauer in den Aktionen.

Die wenigen Bälle, die noch auf das Wethmarer Tor kamen, wurden eine sichere Beute von Sikora. Fünf Minuten vor dem Ende hätte Joker Julian Papior den Spielverlauf fast noch komplett auf den Kopf gestellt, als er nach einem Konter aus 20 Metern einfach mal abzog und der Ball nur knapp am linken Torwinkel vorbeistrich.

Als der Referee wenig später abpfiff, konnte Wethmar aber auch mit dem Remis sehr gut leben. „Wir haben gegen einen richtig starken Gegner einen Punkt geholt. Das ist für uns eine super Sache. Mit unserer Abwehrarbeit bin ich heute über weite Strecken richtig zufrieden, im Spiel mit Ball müssen wir uns weiter steigern. Da war ein Unterschied zu Hombruch zu erkennen“, sagte Trainer Niklas Rath (Foto).

Weiter geht es für die Grün-Weißen am nächsten Samstag mit dem Auswärtsspiel bei SuS Kaiserau. Die Kamener Vorstädter haben mit drei Punkten derzeit einen weniger als die Westfalia und sind damit ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt. „Da müssen wir an unsere leidenschaftliche Leistung anknüpfen, wollen den nächsten Schritt zum Ligaverbleib machen“, sagte Rath abschließend.

Wethmar: Sikora; S. Beling, Hagen, Schmidt, T. Beling, Grohs, Gabel, Knoke, Berka (50. Hensler), Stiller (50. Papior), Jäger (65. Richter).

Tore: 0:1 Schulz (9.), 1:1 Knoke (27.).

A-Junioren verlieren Kellerduell gegen Kaiserau

K.o. in letzter Minute

(24.09.17) Diese 1:2-Niederlage in letzter Minute gegen den SuS Kaiserau im Duell zweier Abstiegskandidaten hatten sich die A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar im Heimspiel am Sonntagvormittag selbst zuzuschreiben. Denn in einem in der Endphase wilden Spiel verloren die Grün-Weißen im Dribbling gleich zweimal den Ball kurz vor dem eigenen Strafraum. Die zweite Einladung nahm der SuS dann an und traf zum Auswärtssieg.

„Das Tor darf in dieser Form nie fallen. Das wissen die Jungs aber auch selber sehr genau. Nach dem Spiel herrschte in der Kabine extrem gedrückte Stimmung“, sagte Co-Trainer Markus Wilczek.

Der Last-Minute-K.o. passte zu den letzten 25 Minuten der Westfalia, die nach dem Führungstreffer von Riaan Neutzner (61.) ziemlich die Linie verlor. „Wir hatten die Ordnung nicht mehr, haben viele Fehler im Aufbau gemacht und Kaiserau immer dominanter werden lassen. Daran müssen wir arbeiten. Die Jungs müssen ihre Performance 90 Minuten auf den Platz bringen“, sagte Wilczek.

So kam der SuS zu einigen guten Möglichkeiten. Nachdem einige Abschlüsse ihr Ziel verfehlt hatten oder von Keeper Max Schroeder entschärft worden waren, bekam Wethmar den Ball in der 75. Minute nicht aus dem Strafraum. Schließlich war es Pascal Dirlt, der aus dem Gewühl zum Ausgleich traf. Eben dieser Dirlt stand auch in der 89. Minute völlig frei, nachdem Wethmar den Ball im Aufbau verloren hatte und erschoss die Gastgeber damit praktisch im Alleingang.

Dieser Spielausgang hatte sich in der Anfangsphase bereits angedeutet, als die Westfalia ein Spiel einmal mehr recht schläfrig begann und einige gute Abschlüsse der Schwarz-Gelben aus der Kamener Vorstadt zuließ. Erst nach gut einer Viertelstunde agierten die Platzherren auf Augenhöhe, waren jetzt präsenter in den Zweikämpfen, erkämpften sich immer mehr Spielanteile und wurden deshalb auch selbst torgefährlich.

Treffer fielen auf beiden Seiten zunächst aber nicht. Mit Wiederbeginn hatte das Team vom Cappenberger See seine beste Phase, lief den Gegner aggressiv an, hatte einige gute Balleroberungen und das Spiel zu dieser Zeit im Griff. Der gerechte Lohn war die 1:0-Führung, als Joker Riaan Neutzner mit einem seiner ersten Ballkontakte dem gegnerischen Keeper mit einem platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit ließ.

Zwar kam Neutzner wenig später noch einmal zum Abschluss und traf nur das Außennetz, ansonsten wurde Wethmar fortan allerdings von Minute zu Minute mehr in die Defensive gedrängt, so dass es letztlich nicht einmal unverdient war, dass Kaiserau die Partie drehen konnte.

In der Nachspielzeit hätte Wethmar allerdings beinah zumindest einen Punkt gerettet, aber einen 16-Meter-Schuss des eingewechselten Fabian Schlein im Anschluss an einen Eckball kratzte der Kaiserau-Keeper mit den Fingerspitzen gerade noch aus dem rechten Toreck.

„Diese Niederlage gegen einen direkten Mitkonkurrenten tut richtig weh, zumal wir nach der Pause eigentlich auf einem richtig guten Weg waren“, sagte Wilczek.

Wethmar: Schroeder; Adam, Jansen, Simsek, Wilberg, Potthoff, Sonnen, Stauch (60. Neutzner), Kastner (67. Schlein), Ast, Böllhoff (75. Weiß).

Tore: 1:0 Neutzner (61.), 1:1, 1:2 beide Dirlt (75., 89.).

U23 holt 2:2 gegen Cappenberg

Rassiges Remis mit turbulenter Schlussphase

(24.09.17) Fast hätte es in einem abwechslungsreichen Derby zu drei Punkten gereicht, doch zwei Minuten vor dem Abpfiff kassierte die U23 des TuS Westfalia Wethmar gegen den Lokalrivalen GS Cappenberg das 2:2 und damit den Endstand.

Verdientermaßen, daran bestand schlussendlich kein Zweifel: „Auch wenn wir erst kurz vor Schluss den Ausgleich bekommen haben, sind wir froh, einen Punkt geholt zu haben“, bemerkte Co-Trainer Benjamin Fasse, der als Innenverteidiger selbst aufgelaufen war, ziemlich erleichtert. Diese auf den ersten Blick überraschende Analyse machte in jedem Fall Sinn, denn zum einen musste der TuS die letzte Viertelstunde in Unterzahl verbringen – Schinck hatte nach wiederholtem Foulspiel seinem Team unnötigerweise einen Bärendienst erwiesen -, zum anderen stand den Grün-Weißen Fortuna verlässlich zur Seite.

Denn in einer turbulenten und aufregenden Schlussphase verweigerte der Schiedsrichter zunächst einen klaren Cappenberger Elfmeter, bevor er kurz darauf ein ziemlich reguläres Tor wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht anerkannte.

So stand schließlich ein unter dem Strich ein gerechtes Unentschieden nach einer Partie, in der die Hausherren den besseren Start erwischt hatten: Orlowski schloss bereits nach sechs Minuten einen sauberen Spielzug gekonnt zum 1:0 ab. „Unser Matchplan ging in der ersten Halbzeit sehr gut auf!“, meinte Fasse, lediglich nach exakt einer halben Stunde setzte es einen Tiefschlag. „Dem 1:1 ging die einzige Unaufmerksamkeit unserer Mannschaft in der ersten Hälfte voraus. Umso ärgerlicher, dass es gleichbedeutend mit einem Gegentor war.“

Ansonsten erwies sich das TWW-Kollektiv als sehr robust, organisiert und stabil sowohl in der Defensive als auch im Vorwärtsgang. Auch im zweiten Abschnitt zeigte die Westfalia nämlich einige gute Ansätze und stellte nach 55 Minuten auf 2:1. Schinck schlenzte aus 18 Metern einen feinen Ball ans Lattenkreuz, Sajonz staubte goldrichtig stehend per Kopfball zur umjubelten Führung ab. Kurze Zeit später verpasste Schinck das fällige 3:1, sodass Cappenberg im Spiel blieb und erst recht nach dessen Ampelkarte mehr und mehr das Kommando übernahm.

Zum Auswärtsdreier sollte es jedoch nicht mehr reichen. So zog Fasse ein entspanntes Fazit. „Die Mannschaft hat trotz erneuter personeller Probleme einen guten Job gemacht. Auch wenn wir am Ende sicherlich ein bisschen Glück hatten, haben wir uns den Punkt aufgrund einer geschlossen guten Teamleistung redlich verdient.“

TWW: Dvorak, Strecker (34. Jankort), Schinck, Fasse, N. Pella, Sajonz, Orlowski (75. Resch), Witte, S. Hane (46. S. Rath), Selbstaedt, Kuruts.

Tore: 1:0 (6.) Orlowski, 1:1 (31.) Mantei, 2:1 (56.) Sajonz.

Gelb-rote Karte: Schinck (77., wiederholtes Foulspiel).

Wethmar unterliegt BVB deutlich mit 0:4

Bittere Derby-Pleite

(24.09.17) Auch das verflixte siebte Spiel der Saison brachte nicht die erhoffte Wende – im Gegenteil: Die 1. Mannschaft verlor gegen den Lokalrivalen BV Brambauer-Lünen deutlich mit 0:4 (0:1) und wartet weiterhin am Tabellenende auf den ersten ersehnten Saisonerfolg.

Insgesamt war die Leistung der Westfalia eher ernüchternd, wobei in der ersten Halbzeit ein solch hohes Endresultat noch nicht absehbar war. „Vor dem Wechsel haben wir uns noch einigermaßen gewehrt und dem Gegner Paroli geboten, auch wenn unsere eigenen Bemühungen, das Spiel initiativ zu gestalten, nicht effizient genug waren“, erklärte der Sportliche Leiter Rolf Nehling.

Zwar gelang es den Gastgebern über weite Strecken, in der Defenisve stabil zu stehen, um den spielstarken Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, dennoch zeichnete sich in einigen Situationen schnell ab, dass der Tabellenzweite aus dem westlichen Stadtteil ein großes Potenzial im Spiel nach vorne mitbrachte. „Brambauer hat das geschickt gemacht und geduldig auf seine Chancen gelauert!“, meinte Nehling.

In der Tat kontrollierte der Gast im Mittelfeld häufig den Ball und setzte durch schnelles Umschalten und präzise Pässe in die äußeren Schnittstellen der Wethmarer Defensive empfindliche Nadelstiche. Auf diese Weise jubelte der BVB bereits nach zwölf Minuten über das 1:0, nachdem Krziwanek eine scharfe Hereingabe ins Netz abtropfen ließ.

Gefährliche Aktionen auf der Gegenseite waren eher die Seltenheit, und nach dem Wechsel ließ der Drang in die Spitze noch weiter nach. Vor allem das Spiel ohne Ball kam nach Einschätzung Nehlings vollkommen zu kurz. „Wir haben uns nicht mehr getraut, die Bälle zu fordern und ins Risiko zu gehen.“ Stattdessen hatte der BVB immer wieder leichtes Spiel, da der TuS sich nun auch noch im Spielaufbau beinahe unzählige Ballverluste leistete, die der Gegner unbarmherzig ausnutzte.

Der immer quirlige Schuster im Angriffszentrum entschied binnen sechs Minuten per Doppelschlag die Begegnung, nachdem die Westfalia völlig verunsichert den Ball jeweils in der eigenen Hälfte verloren hatte. Cristal sorgte letztlich mit einem weiteren schnell vorgetragenen Spielzug für den Endstand und somit für große Ernüchterung im Wethmarer Lager.

Dennoch gab sich Nehling kämpferisch und beschwörte das Kollektiv. „Bei allen Problemen, die wir offensichtlich haben, geht es nur gemeinsam weiter, um aus diesem Loch wieder herauszukommen. Wir werden die Ruhe bewahren und mit allen Beteiligten an zielführenden Lösungen arbeiten.“

TWW: Müller, Felsberg, Nagel, P. Harder, Mantei (50. Giesebrecht), Holz, Hillmeister, Schöpf, Cillien (67. M. Hane), R. Harder, Heptner (46. Klink).

Tore: 0:1 (12.) Krzywanek, 0:2 (58.) Schuster, 0:3 (66.) Schuster, 0:4 (80.) Cristal. 

Nach Klatsche im Derby

Weiterhin Katerstimmung am See

(25.09.17) Große Ernüchterung bei der 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar: Nach dem ernüchternden Saisonstart war die Mannschaft um Trainer Simon Erling mit großen Ambitionen in das Derby gegen den BV Brabauer gestartet und landete nach dem 0:4 wieder einmal auf dem harten Boden der Tatsachen.

Nach der klaren Niederlage gegen das Spitzenteam aus dem westlichen Stadtteil gilt es nun einmal mehr, die Wunden zu lecken. „Wir wissen, was momentan schief läuft“, sagte der Sportliche Leiter Rolf Nehling. „Und daran werden wir arbeiten, denn ansonsten wird es ganz schwer, die Liga zu halten.“

Die Westfalia hatte es lediglich geschafft, in der ersten Halbzeit ebenbürtig zu sein und verzeichnete nach der Pause einen radikalen Leistungsabfall. „Wir haben uns nicht mehr genug bewegt und waren vor allem nach den Gegentoren zwei und drei dann völlig verunsichert“, sagte Nehling. Nach sieben Spieltagen verzeichnet der TuS nun weiterhin lediglich zwei Punkte und rangiert damit am Tabellenende. Die kommende Aufgabe wird nicht viel leichter, denn am kommenden Sonntag reist die Erling-Elf zum Fünften FC Overberge.

„In der nun anstehenden Trainingswoche werden wir den Fokus auf die Fehler und deren Aufarbeitung legen. Allerdings werden wir auch sicherlich versuchen, unsere Mannschaft wieder aufzubauen und die Köpfe freizumachen, denn nur gemeinsam können wir die Wende schaffen“, gab sich Nehling kämpferisch.

Viel besser lief es für die U23 des TWW, die zwar „nur“ ein 2:2 im weiteren Derby gegen GS Cappenberg ergatterte, aber am Ende Glück hatte, nicht mit ganz leeren Händen dazustehen. Denn der Schiedsrichter übersah nach dem späten Ausgleich der Gäste (89.) ein klares Foul und damit einen fälligen Elfmeter für die Gäste und wenig später erkannte er auch noch ein in allen Fußballer-Augen reguläres „Abseits-Tor“ nicht an. „Da haben wir reichlich Dusel gehabt!“, meinte Co-Trainer Benjamin Fasse sportlich fair.

Im Hinblick auf die Leistung seiner Mannschaft insgesamt war er jedoch hochzufrieden. „Wir haben unsere Spielidee über weite Strecken gut umgesetzt und waren nicht umsonst zwei Mal in Front!“ Allerdings blieb auch Cappenberg immer gefährlich und konnte in der Schlussviertelstunde auch noch in Überzahl das gegnerische Tor in Angriff nehmen. „Die gelb-rote Karte war einfach überflüssig“, kritisierte Fasse die Ampelkarte von Kai Schinck wegen wiederholten Foulspiels.

Der Wethmarer Talentschuppen wehrte sich allerdings nach Kräften, hätte beinahe den Sieg nach Hause gebracht und war am Ende dann doch nur noch froh über einen Zähler. „Damit können wir sehr gut leben, weil wir vor allem auf diese geschlossene Teamleistung in den nächsten Wochen aufbauen können und werden."

Der 7. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Lüdinghausen nach Trainerwechsel mit Kantersieg

Der am Knie verletzte Kapitän Nico Stork wurde auch gegen Brambauer wieder schmerzlich vermisst.

(26.09.17) Die Negativserie von Schlusslicht Westfalia Wethmar hielt auch am siebten Spieltag der Bezirksliga-Saison 201/18 an. Mit der 0:4-Heimklatsche im Derby gegen den BV Brambauer waren die Grün-Weißen letztlich noch gut bedient und bleiben mit nur zwei Pünktchen ganz tief im Abstiegsstrudel.

Wie es anders geht, zeigte der Tabellenzweite SuS Kaiserau, der den TSC Hamm, gegen den sich Wethmar zuletzt zu einem 1:1 gemüht hatte, mal eben mit 7:0 abfertigte. Die Schwarz-Gelben nutzten konsequent ihre Möglichkeiten aus und kamen so durch Stender (3), Schriefer, Steffen, Bittner und Schuster zu sieben Toren, profitierten dabei allerdings sicherlich auch von zwei Ampelkarten gegen die Gäste (29., 55.). „Ein Topspiel. Besser geht das eigentlich nicht. Zu Beginn hat sich der Gegner gewehrt, da war die Mannschaft aber schon im Spiel, hat das richtig toll gemacht. Wir haben gut aufgebaut, es lief bestens, wir haben sieben Tore gemacht und insgesamt kann man zufrieden sein“, sagte Kaiserau-Coach Marc Woller dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

Noch deutlicher machte es Union Lüdinghausen, das sein Heimspiel gegen Eintracht Dortmund mit 8:0 gewann. In Spiel eins nach dem Trainerwechsel von Kolja Zeugner zu Bülent Kara (vorher Co-Trainer) expoldierten die Münsterländer förmlich und brannten in einem offensiveren 4-2-3-1-Spielsystem ein echtes Fußballfeuerwerk ab. So war die Eintracht mit den acht Gegentreffern durch Coerdt (3), Plöger (3), Kahlkopf und Hüser letztlich noch gut bedient. Er habe nur ein paar Kleinigkeiten verändert, sagte Kara den Westfälischen Nachrichten. Dennoch klappte plötzlich sofort alles. Einzige Ausnahme war der Ex-Westfalia-Angreifer Dennis Wagner, der gleich vier 100-prozentige Chancen ausließ. „Die Tore heb’ ich mir für die wichtigen Spiele auf“, nahm es Wagner gegenüber den Westfälischen Nachrichten mit Humor.

Tabellenführer TuS Hannibal hat nach dem 2:0-Auswärtserfolg im Stadtduell mit dem SC Dorstfeld weiterhin mindestens drei Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz. Dabei sah es lange Zeit nach einem Fehltritt der Gäste aus, hielten tapfer verteidigende Dorstfelder doch bis in die Schlussphase hinein ein torloses Remis, ehe einmal mehr der frühere Wethmarer Samir Zulfic den Unterschied ausmachte und sein Team in der 86. Minute in Führung schoss. Als Dorstfeld in der Folge gezwungen war hinten zu öffnen, legte Odum tief in der Nachspielzeit Treffer Nummer zwei nach.

Wethmars nächster Gegner, der FC Overberge, holte mit einem 1:1 beim FC Nordkirchen einen Auswärtspunkt. Trotz vieler Ausfälle schaffte es der FCO die Begegnung im Schatten des Schlosses ausgeglichen zu gestalten und nach einer guten Viertelstunde durch Ayyildiz sogar in Führung zu gehen. Kurz vor der Pause konnte Fricke für die Münsterländer allerdings egalisieren, weil der Angreifer zu viel Platz im Strafraum hatte. Fünf Minuten vor Schluss hatte der ehemalige Wethmarer Volkan Gül sogar den Siegtreffer auf dem Fuß, entschied sich jedoch für ein Abspiel, statt frei vor dem Tor abzuschließen. „Hut ab vor meiner Mannschaft. Wir sind ersatzgeschwächt angetreten und zudem mussten einige angeschlagene Spieler ran, auf die Zähne beißen und mitspielen. Im Normalfall hätten sie noch nicht spielen dürfen. Von daher bin ich mit dem Punkt zufrieden“, sagte Overberge-Trainer Daniel Frieg „Sport im Kreis Unna“.

Der vor der Saison hoch gehandelte Aufsteiger VfR Sölde kommt weiterhin nicht in die Gänge, verlor beim VfL Kamen glatt mit 0:3. Die von der Namen her sehr hochkarätig besetzte Offensive mit Oliver Adler, Philipp Leonhardt, Marecl Greig und Samet Ghalem ging dabei leer aus. Weil auch der VfL im Jahnstadion in Durchgang eins keinen Treffer erzielte, ging es zunächst torlos zurück in die Kabinen. Ein Umstand, der sich in Durchgang zwei rasch ändern sollte, denn nur fünf Minuten nach Wiederbeginn schlug Mario Lindner zu. In der Folge blieb es lange bei diesem Spielstand, ehe in der Schlussphase Tuna Kayabasi den Sieg mit einem Doppelpack (80., 87.) für seine Farben endgültig sicherte.

Mit RW Unna beendete dagegen ein weiterer Aufsteiger seine zuletzt rasante Talfahrt, gewann das Heimspiel gegen den FC Roj mit 4:3. Der entscheidende Treffer fiel dabei per Strafstoß erst in der Schlussminute. Joker Lukas verwandelte sicher, nachdem zuvor Scharfe gefoult worden war. In den 89 Minuten zuvor entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Für die Rot-Weißen trafen Macchia (2) und Scharfe, Bouzekry, Aktas und Hamou ließen Roj zumindest zeitweilig jubeln. „Ich habe mich geärgert, dass wir eine 3:1-Führung wieder hergeschenkt haben. Da waren wir teilweise zu weit weg von den Gegenspielern. Die Tore hätte man verhindern können, beispielsweise vorher mit taktischen Fouls. Da sind wir noch zu lieb. Bewährt haben sich unsere taktischen Umstellungen im Zentrum. Ich bin erst einmal froh über unseren Sieg“, sagte RWU-Trainer Emre Aktas „Sport im Kreis Unna“.

Die zweite Mannschaft des Holzwickeder SC kassierte ihre zweite Saisonniederlage, verlor bei Viktoria Kirchderne mit 0:2. Die favorisierten Dortmunder wurden dabei ihrer Rolle gerecht und zeigten sich vor allem im Spiel nach vorne äußerst effektiv. Nach dem Führungstreffer zum 1:0 durch Milde (24.), legte der Ex-Wethmarer Budnjo den entscheidenden Treffer gut 20 Minuten vor dem Ende nach. „Es waren gute Ansätze von uns da, aber in den entscheidenden Phasen waren wir nicht präsent genug“, sagte HSC-Linienchef Olaf Pannewig „Sport im Kreis Unna“.

G-Junioren von Wethmar und VfB mit Testspielreihe

Zweiter "Nord-Süd-Erlebniskick"

(26.09.17) Die G-Jugend-Abteilungen des TuS Westfalia Wethmar und VfB Lünen freuen sich über viele Kinder. Damit alle Nachwuchskicker möglichst viele Spiele absolvieren können, fand am Montag das zweite Spiel zwischen den G2-Junioren der Grün-Weißen und der Süder statt. Diesmal an der Dammwiese, nachdem der erste Vergleich Mitte September am Cappenberger See ausgetragen worden war.

Pünktlich um 17 Uhr setzte sich das TuS-VfB-Knäuel in Bewegung und jagte gemeinsam dem Ball hinterher. Am Ende siegte für alle Beteiligten der Spaß und das Erlebnis.

Kinder, Trainer und Eltern freuen sich bereits auf das nächste Wiedersehen. Diesmal findet das Spiel im Rahmen der Vereinsheimeröffnung der Wethmarer am Samstag, 4. November, wieder am Cappenberger See statt.

Das lange Warten hat in wenigen Wochen ein Ende

Vereinsheimeröffnung am 2. November

(27.09.17) Das lange Warten hat in wenigen Wochen endlich ein Ende: Am Donnerstag, 2. November, soll das Vereinsheim des TuS Westfalia Wethmar eröffnet werden. „Außen sind wir praktisch fertig. Im Inneren müssen allerdings noch ein paar technische Arbeiten erledigt werden, und wir brauchen natürlich auch ein paar Tage, um die Abläufe zu testen. Aber dann kann es endlich losgehen“, sagt Wethmars zweiter Vorsitzender Stephan Polplatz, zugleich einer der Verantwortlichen für die Bauprojekte auf der Platzanlage.

Starten wollen die Grün-Weißen mit einem vollgepackten Fußballprogramm. „Wir zeigen am Donnerstag unter anderem das Euro-League-Spiel des 1. FC Köln gegen Bate Borissow und am Wochenende dann auch die Bundesliga mit dem Highlight-Spiel am Samstagabend zwischen Borussia Dortmund und Bayern München“, sagt Polplatz.

Dazu sollen am Samstag zahlreiche Jugendspiele der jüngeren Altersklassen richtig Leben in die Bude bringen. Am Sonntag, 5. November, empfängt zudem ab 14.30 Uhr die erste Mannschaft den VfL Kamen zum Bezirksliga-Spiel. Zuvor ist ab 12.30 Uhr die U23 in der Kreisliga A2 Unna/Hamm gegen TuRa Bergkamen am Ball.

„Wir hoffen und freuen uns auf hoffentlich viele Besucher. Jeder, der Lust hat, darf bei uns im Vereinsheim ab Anfang November vorbeischauen. Wir wollen an sieben Tagen in der Woche öffnen“, erklärt Polplatz.

Die große Eröffnungsfeier, zu der alle Mitglieder, Freunde und Gönner der Westfalia eingeladen sind, wird wahrscheinlich im Frühjahr nächsten Jahres stattfinden. „Zuletzt war es schwierig abzuschätzen, wann wir tatsächlich eröffnen können. Um mit den Planungen nicht in die Bredouille zu geraten, haben wir entschieden, die große Party auf das nächste Jahr zu verschieben“, sagt Polplatz.

Zumal die Verantwortlichen ja derzeit auch noch mit den Restarbeiten im Clubhaus und der Sanierung des ehemaligen Bauhof-Gebäudes voll ausgelastet sind. „Außen und rund um das Bauhof-Gebäude sieht es nach wie vor ziemlich wild aus. Dafür ist der Innenausbau umso weiter und dürfte in absehbarer Zeit abgeschlossen sein. Ziel bleibt es weiterhin die neuen Kabinen und die Toilettenanlagen für die Besucher im Laufe des nächsten Monats nutzen zu können. Denn die beauftragten Firmen geben ordentlich Gas, kommen gut voran, so dass ich sehr zuversichtlich bin“, sagt Polplatz, der stolz auf die Entwicklung auf der Platzanlage am Cappenberger See ist: „Mit dem Kunstrasen vor einigen Jahren und jetzt dem Vereinsheim sowie dem neuen Funktionsgebäude haben wir die Infrastruktur nachhaltig und dauerhaft entscheidend verbessert. An den neuen beziehungsweise sanierten Gebäuden werden wir alle viel Freude haben.“

A-Junioren reisen nach Hessen, C-Jugend in Kaiserau

Gegen zwei direkte Konkurrenten

(28.09.17) Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Bezirksliga stehen die A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar am Sonntag nicht nur vor der weitesten Auswärtsfahrt der Saison (125 Kilometer), sondern vor dem Gastspiel bei der JSG Germete-Wormeln/Warburg/Rhoden auch erstmals richtig unter Druck.

„Nachdem wir zuletzt mit Kaiserau schon gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt verloren haben, müssen wir in Diemelstadt punkten, um nicht noch weiter Richtung Tabellenkeller abzurutschen“, sagt Co-Trainer Markus Wilczek.

Der Aufsteiger aus Hessen, der zum Fußballkreis Höxter gehört, hat nach drei Spieltagen einen Punkt auf dem Konto, Wethmar zwei Zähler mehr. „Deshalb stehen eigentlich beide Mannschaften in der Pflicht alles abzurufen. Wir hoffen natürlich, letztlich mehr zuzusetzen zu haben“, sagt Wilczek.

Gespielt wird in Diemelstadt auf Naturrasen (Anstoß 11 Uhr), so dass spielerisch kein wirklicher Leckerbissen zu erwarten ist. „Der Rasen wird zu dieser Jahreszeit und nach den Regenfällen der vergangenen Tage tief und holprig zu bespielen sein. Deshalb wird es zunächst nur über Kampf, Wille, Einsatz und Leidenschaft gehen“, sagt Wilczek.

Personell sieht es gegenüber der Kaiserau-Partie wieder etwas besser aus, die Sperre von Lennart Schumann ist ausgelaufen, auch Arne Neuhäuser wird in den Kader zurückkehren. Torwart Benjamin Feiweier fällt mit gebrochenem Finger weiterhin aus.

Unter der Woche gewannen die Grün-Weißen im Kreispokal gegen das unterklassige Team vom Königsborner SV zwar mit 6:2 und zogen ins Viertelfinale ein, wirklich Selbstvertrauen tankte die Mannschaft mit diesem Auftritt nicht. „Vor allem in der ersten Halbzeit war das viel zu wenig. Die meisten Spieler haben nicht mehr als nötig getan. Das war überhaupt nicht schön anzuschauen. Ändern wir die Einstellung bis Sonntag nicht komplett, müssen wir die weite Auswärtsfahrt gar nicht erst antreten“, sagt Wilczek warnend.

Bei den C-Junioren stimmte zuletzt die Einstellung. So erkämpfte sich das Team gegen Meisterschaftsanwärter Hombrucher SV II mit einem 1:1 einen überraschenden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga und zeigte auch am Mittwoch im Kreispokal-Wettbewerb eine ordentliche Leistung. Der SuS Rünthe wurde mit 17:0 zerlegt.

„Der Gegner war jetzt auch nicht der ganz große Maßstab. Am Samstag wartet wieder ein anderes Kaliber auf uns“, sagt Trainer Niklas Rath (Foto). Dann treten die Grün-Weißen um 15 Uhr beim SuS Kaiserau an, der mit drei Punkten aktuell einen weniger als Wethmar auf der Habenseite hat.

„Das wird ein ganz wichtiges Spiel. Auch Kaiserau wird wie wir eher eine Mannschaft sein, die nicht um die Meisterschaft, sondern den Klassenerhalt spielt, deshalb ist es am Samstag doppelt wichtig den Gegner in der Tabelle nicht an uns vorbeiziehen zu lassen“, sagt Rath.

Nach dem Coup gegen Hombruch geht der Coach den vierten Spieltag allerdings zuversichtlich an. „Im Spiel nach vorne müssen sich die Jungs sicherlich weiter steigern. Aber stehen wir defensiv wieder so diszipliniert und gehen mit vollem Einsatz zu Werke, werden wir sicherlich auch Kaiserau das Leben sehr schwer machen können“, sagt Rath.

Veranstaltung findet nach Pause im Vorjahr wieder statt

Lichtermarkt vor Neuauflage

(28.09.17) Im vergangenen Jahr mussten alle Vereinsmitglieder, Freunde und Gönner des TuS Westfalia Wethmar auf den beliebten Lichtermarkt in der Vorweihnachtszeit auf der Platzanlage am Cappenberger See verzichten. Das ändert sich 2017. Am Samstag, 25. November, findet die mittlerweile schon achte Veranstaltung dieser Art wieder an gewohnter Stelle statt.

„Der Ausfall hatte mit unseren Baumaßnahmen auf der Platzanlage zu tun, die eigentlich ja schon Ende vergangenen Jahres beginnen sollten, sich dann aber leider etwas verzögert haben. Aber schon damals haben wir gesagt, den Lichtermarkt 2017 wieder veranstalten zu wollen, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind. Dieses Versprechen halten wir jetzt ein. Die Vorbereitungen laufen längst und bei uns im Kreis der Verantwortlichen ist die Vorfreude schon groß“, sagt Stephan Polplatz, stellvertretender Vorsitzender der Westfalia.

Gemeinsam mit seinem Helferteam kümmert sich Polplatz derzeit um die Vorbereitungen des Transports der Weihnachtsbuden zum Cappenberger See, die wieder einige Tage zuvor angeliefert werden, die Besetzung der Hütten, Helferpläne und das Rahmenprogramm. „Das ist immer eine Menge Arbeit, aber wenn die Veranstaltung läuft, sehen wir jedes Mal wieder, dass es sich gelohnt hat“, sagt Polplatz.

Beim Ablauf des Tages setzen die Organisatoren auch nach der Zwangspause im vergangenen Jahr auf viel Bewährtes: Kaffee und Kuchen, Leckereien vom Grill sowie frische Reibeplätzchen sollen die Besucher kulinarisch verwöhnen, statt Glühwein, Punsch oder Kakao ist auch der Genuss eines "kühlen Blonden" möglich.

Angeboten werden auf dem festlich geschmückten Platz vor den Kabinen ebenfalls herbstliche und weihnachtliche Accessoires. Für die kleineren Gäste wird es einen Luftballonwettbewerb mit attraktiven Sachpreisen geben.

Für den sportlichen Teil sind die Jugendmannschaften der Westfalia sowie auch die Stars der Bundesliga zuständig. „Am Nachmittag ist bei uns im Vereinsheim das Revierderby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund zu sehen, abends zeigen wir natürlich auch den Klassiker Borussia Mönchengladbach gegen Bayern München“, sagt Polplatz.

Der Rahmen ist also geschaffen, die Vorfreude groß. „Jetzt hoffen wir nur noch auf gutes Wetter, damit alle Besucher in gemütlicher Atmosphäre einen schönen Abend verleben werden“, so Polplatz.

Erste in Overberge - U23 gastiert in Mühlhausen

An Leistung aus Pokalspiel anknüpfen

(29.09.17) Es war der 19. Juli, ein Mittwochabend mitten in der Saisonvorbereitung, als die Welt beim TuS Westfalia Wethmar noch völlig in Ordnung war: Die Grün-Weißen hatten soeben in der ersten Kreispokalrunde eine starke Leistung gezeigt und völlig verdient mit 2:1 gewonnen.

Dieser Erfolg war der vielleicht letzte überzeugende Auftritt in einem Pflichtspiel bislang. Und so sind die Vorzeichen völlig andere, wenn es am Sonntag (15 Uhr) am achten Bezirksliga-Spieltag zum Wiedersehen in der Bergkamener Vorstadt kommt.

Der einstige Meisterschaftsanwärter vom Cappenberger See steht mit nur zwei Pünktchen völlig überraschend ganz am Tabellenende und ist nach der 0:4-Klatsche zuletzt im Derby gegen den BV Brambauer vorläufig auf einem neuen Tiefpunkt angekommen, während der FCO mit starken 14 Zählern auf Rang fünf steht und damit als klarer Favorit auflaufen wird.

„Auf dem engen Kunstrasen in Overberge haben wir uns schon immer schwer getan. Ich rechne jetzt auch am Sonntag wieder mit einem ganz schwierigen Spiel“, sagt Wethmars Trainer Simon Erling.

Personell muss der Coach allerdings weiterhin extrem improvisieren. Christian Wantoch von Rekowski fehlt gesperrt, weil er in Hamm nicht nur die Ampelkarte sah, sondern sich anschließend auch noch eine abfällige Bemerkung Richtung Schiedsrichter leistete, so dass der Torjäger statt einer Partie nun berechtigerweise drei Mal zuschauen muss. Ebenfalls nicht dabei sind die Langzeitverletzten Nico Stork, Gianluca Kösling und Till Kowalski. Dazu auch Alexander Podszuck (Foto), der sich nach längerer Zwangspause am Mittwoch im Training gleich die nächste Verletzung holte. Hinzu kommen einige angeschlagene Akteure, die fraglich sind. Besonders auf der Kippe steht der Einsatz bei Spielmacher Patrick Schöpf und Abwehrmann Paul Mantei. Hoffnung macht einzig die Rückkehr von Bastian Quiering und Dennis Anderson, deren Sperren ausgelaufen sind.

Overberge, das zuletzt 1:1 beim FC Nordkirchen spielte, verfügt über einen sehr erfahrenen Kader, mit Spielern wie Sebastian Placzek, Robin Haurand, Christopher Brügmann, Samet Ayyildiz, Marco Wahle, Ahmet Aktas und dem Ex-Wethmarer Volkan Gül.

Um gegen diese gut besetzte Mannschaft nicht wieder so deutlich unterzugehen wie im Heimspiel gegen Brambauer, fordert Erling eine Reaktion seiner Schützlinge: „Ich erwarte eine völlig andere Körpersprache als im Derby. Mittlerweile sollte endgültig jeder den Ernst der Lage erkannt haben.“

Die U23 der Wethmarer muss am Sonntag ab 13 Uhr beim SSV Mühlhausen II antreten. Die Landesliga-Reserve der Unnaer Vorstädter steht mit erst vier Punkten auf dem vorletzten Platz, sendete am vergangenen Wochenende aber ein deutliches Lebenszeichen, als ein 1:0-Auswärtssieg in Billmerich gelang. Wethmar kommt als Neunter auch auf neun Zähler.

„In Mühlhausen wollen wir endlich wieder drei Punkte einfahren und den ersten Auswärtsdreier der Saison holen“, sagt Wethmars Co-Trainer Benjamin Fasse, der selbst gespannt sein dürfte, wie sich sein Team im Stadion am Mühlbach präsentieren wird.

Nach zwei desolaten Auftritten im Testspiel gegen den BV Lünen (0:12) und in der Meisterschaft bei SV SW Frömern (1:3), stimmte die Einstellung zuletzt wieder, so dass es gegen Nachbar GS Cappenberg zumindest zu einem 2:2 reichte. „Das Spiel gegen Cappenberg war gut“, sagt deshalb auch Fasse. „Defensiv haben wir sicher gestanden und uns vorne viele Möglichkeiten erspielt. So hätten wir das Spiel vor dem 2:2-Ausgleichstreffer eigentlich längst entscheiden müssen.“

Mit Lennard Langenkämper kehrt der spielende Co-Trainer nach längerer urlaubsbedingter Pause in den Kader zurück. Dafür ist nun Robin Selbstaedt nicht mit dabei. Nur zuschuen darf Kai Schinck, der gesperrt ist.

C-Junioren siegen in Kaiserau mit 1:0

Wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg

(30.10.17) Die C1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar punkten weiter fleißig für den Klassenerhalt in der Bezirksliga 4. Der Aufsteiger gewann am Samstagnachmittag bei Mitkonkurrent SuS Kaiserau nicht unverdient mit 1:0 (1:0) und baute sein Punktekonto damit nach vier Spieltagen auf sieben aus. Der erste Abstiegsplatz ist aktuell sechs Zähler entfernt, der mögliche Relegationsplatz zehn immerhin fünf Punkte.

"Das waren wieder drei sehr wichtige Punkte für uns. Obwohl die Mnnschaft heute stark ersatzgeschwächt war, haben es die Jungs super gemacht und alles gegeben. Das war ein guter Auftritt von uns", sagte Trainer Niklas Rath (Foto) zufrieden.

Dass nach dem ersten Auswärtserfolg der Saison Tabellenführer FC Brünninghausen plötzlich nur noch drei Punkte entfernt ist, interessiert Rath dabei nicht einmal am Rande. "Wir spielen einzig gegen den Abstieg in dieser Saison. Im Verlauf der Hinrunde warten noch einige richtige Brocken auf uns, so dass jeder Punkt, den wir jetzt schon haben, richtig viel wert sein wird", bleibt Rath gewohnt realistisch.

Auch in der Kamener Vorstadt setzte der Coach auf eine eher defensive Grundausrichtung, um dann nach Balleroberungen schnell umzuschalten und gefährlich zu kontern. "Unsere Taktik ist aufgegangen. Kaiserau hatte Probleme mit unserem Spielsystem, hat über die gesamten 70 Minuten nie wirklich ein Rezept gefunden", so Rath.

Zwar hatten die Schwarz-Gelben deutlich mehr Ballbesitz, meist aber nur in einem torungefährlichen Bereich. Große Möglichkeiten für die Platzherren waren absolute Mangelware. Wenn es aus Sicht der Wethmarer dorch einmal gefährlich zu werden drohte, war für fast alle SuS-Angriffe Endstation bei der starken Innenverteidigung Pascal Schmidt und Felix Gabel. "Die ganze Mannschaft hat wieder super verteidigt. In der Arbeit gegen den Ball verinnerlichen die Jungs unsere Idee immer besser", lobte Rath.

Zwar erarbeiteten sich die Grün-Weißen durch ihr schnelles Umschaltspiel auch nicht Möglichkeiten am laufenden Band, weil das Angriffsspiel weiterhin verbesserungswürdig ist, von den wenigen Gelegenheiten, die es dennoch gab, nutzte der Aufsteiger aber zumindest eine. Kurz vor der Halbzeitpause war es der aufgerückte Linksverteidiger Julien Hagen, der per Nachschuss einnetzte (34.).

Den knappen Vorsprung verteidigte Wethmar in Abschnitt zwei mit viel Leidenschaft und geriet dabei kaum einmal mehr ernsthaft in Gefahr. Erst recht nicht in der Schlussphase, nachdem ein Kaiserauer nach einer Stunde die rote Karte gesehen hatte.

"Wir haben die Ausfälle super kompensiert und freuen uns wahnsinnig über den Dreier", sagte Rath. Diesen zweiten Saisonsieg könnte die Westfalia am nächsten Samstag auf eigenem Platz sogar noch vergolden, wenn es gegen den Vorletzten SV Horst-Emscher II (erst ein Punkt) geht. Mit einem weiteren Erfolg würde das Team vom Cappenberger See schon recht früh in der Saison den Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze auf satte neun Punkte ausbauen.

"Das muss und wird unser Ziel sein. Um dieses zu erreichen, müssen wir auch in den nächsten Tagen weiter hart im Training arbeiten. Dann bin ich sehr zuversichtlich", sagte Rath.

Wethmar: Sikora; Berka, Schmidt, Jäger, Grohs, Stiller, Richter, Kautz (36. Hensler, 60. Fischer), Hallscheidt (61. Arman), Hagen, Gabel.

Tor: 0:1 Hagen (34.).

Zuletzt geändert am: 21.10.2017 um 22:02

zurück