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September 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 06.10.2017
2017 >>

1. Mannschaft im totalen Tief

Freud' und Leid liegen nicht beieinander

(11.09.17) "Wenn du unten stehst, läuft einfach alles gegen dich. Das mussten wir leider auch am Sonntag erleben!" Passender hätte Wethmars Sportlicher Leiter Rolf Nehling die 3:4-Niederlage der Bezirksliga-Ersten gegen den FC Roj nicht zusammenfassen können, denn Wethmar steht nach einem dramatischen Spiel einmal mehr punktlos da und rutschte wieder auf den letzten Tabellenplatz ab.

"Unser Spiel war über weite Strecken zu fehlerbehaftet und viele Jungs laufen ihrer Bestform weiterhin deutlich hinterher. Und wenn wir uns dann einmal ins Spiel gearbeitet haben, verpassen wir es, auch mal den Lohn einzufahren", sagte Nehling besorgt.

Den ersten heftigen Rückschlag musste Wethmar früh im Spiel hinnehmen, als Bastian Quiering für eine Notbremse am Trikot seines Gegenspielers berechtigterweise vom Feld gestellt wurde (11.). In Unterzahl legte Wethmar zunächst einen etwas lethargischen Auftritt hin, so dass Roj, das mit der Hypothek von zuletzt zwei Niederlagen an den Cappenberger See gereist war, das Geschehen diktierte und zwei seiner Möglichkeiten per Doppelschlag zum 0:2 nutzte.

Die Westfalia zeigte erst in den zweiten 45 Minuten eine echte Reaktion, kämpfte sich leidenschaftlich zurück ins Spiel und machte so aus einem anfänglichen Zwei-Tore-Rückstand bis zur 84. Minute durch einen Holz-Doppelpack und ein Heptner-Tor ein 3:2. Die Euphorie, im fünften Anlauf endlich vor dem ersten Saisonsieg zu stehen, hielt keine 120 Sekunden an, bevor sich Wethmar mit zwei Foulspielen wieder selbst brutal zurück auf den Boden der Tatsachen holte. Denn Roj nutzte die beiden ruhenden Bälle (Elfmeter und Freistoß), um in dieser Phase völlig überraschend doch noch alle drei Zähler mit zurück in die Dortmunder Nordstadt zu nehmen.

"Man merkt unserem Spiel extrem an, dass wichtige Leistungsträger wie Nico Stork (Foto), Till Kowalski oder Paul Mantei verletzt fehlen. Das hätte ich so vor der Saison nicht erwartet", sagte Nehling. Weil das Trio den Grün-Weißen allerdings noch längere Zeit nicht zur Verfügung stehen wird, muss die Mannschaft nun auch so schleunigst die Kurve bekommen.

Möglichst schon am kommenden Sonntag im Kellerduell beim TSC Hamm, wenn die Westfalia als Schlusslicht beim Vorletzten antritt. "Ein brutal wichtiges Spiel. Von dort sollten wir unbedingt Punkte mitnehmen, um nicht noch weiter den Anschluss zu verlieren", so Nehling.

Acht Punkte aus fünf Spielen: Die Bilanz der U23 kann sich indes deutlich besser sehen lassen. „Mit Ausnahme des Spiels in Massen haben die Jungs konstant starke Leistungen abgerufen“, freute sich Co-Trainer Benny Fasse nach Abpfiff und dem damit amtlichen 2:0 gegen den VfK Weddinghofen.

Das Ergebnis war in allen Belangen leistungsgerecht, denn die Hausherren hatten Ball und Gegner eigentlich immer unter Kontrolle. Abgesehen von einer unter dem Strich ineffizienten Drangphase des VfK kurz vor der Pause gestattete der Wethmarer Defensivverbund keinerlei Freiheiten.

Stattdessen zeigte die Westfalia einige gute Ansätze, hatte durch das frühe 1:0 durch Witte ordentlich Rückenwind und hatte mehrfach die Chance zu einer kleinen Vorentscheidung. Allerdings fehlte in einigen Situationen die Präzision, sodass die Partie zumindest ergebnistechnisch lange offen blieb. Und beinahe wäre sie sogar gekippt, denn nach einer unübersichtlichen Aktion im Wethmarer Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt: Keeper Dovrak blieb allerdings cool und hielt seine Mannschaft auf der Siegerstraße.

Am Ende sorgte Sajonz abgezockt für den Endstand und damit für einen rundum gelungenen Saisonstart. „Mit der Ausbeute können wir gut leben“, so Fasse. „Vor den kommenden Wochen muss uns in dieser guten Form ebenfalls nicht bange sein.“

B-Junioren siegen beim SSV Mühlhausen mit 3:0

Drei Tore und drei Punkte im ersten Spiel

(11.09.17) Die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar starteten mit einem Auswärts-3:0 beim SSV Mühlhausen in die Kreisliga-A-Saison 2017/18. „Ich bin mit der Leistung absolut zufrieden. Klar gibt es immer noch Luft nach oben, aber zum Anfang war das ein ordentlicher Auftritt“, sagte Trainer René Harder (Foto).

Die Gäste hatten das Geschehen von Beginn an im Griff. Die vielen Diagonalbälle des SSV wurden durch eine starke Defensivleistung immer wieder fast mühelos abgefangen und vorne setzte das Team vor allem durch den stark aufspielenden Leon Beile Akzente.

„Um ein Tor zu erzielen, fehlte in der ersten Halbzeit häufig nur die Konzentration beim letzten Pass“, sagte Harder. Möglichkeiten boten sich den Grün-Weißen nämlich einige, denn durch ein starkes Pressing wurde Mühlhausen immer wieder schon zu frühen Ballverlusten im Aufbauspiel gezwungen.

Ihre beste Phase hatten die Gastgeber in der ersten Viertelstunde nach der Pause, so dass Westfalia-Keeper Niklas Schwaning in der 55. Minute auch erstmals eingreifen und einen Ball halten musste.

Aber diese Drangphase überstand Wethmar schadlos und ging zehn Minuten vor Schluss nach schöner Vorarbeit von Niklas Tittelbach und Maouran Hedi durch Leon Beile endlich in Führung. „Als wäre der Treffer der Dosenöffner für die Partie gewesen, haben sich die Jungs anschließend in einen Rausch gespielt“, sagte Harder. Resultat waren zwei weitere Treffer durch Moritz Potthoff (76., 79.), der jeweils uneigennützig von Beile bedient wurde.

Trotz des erfolgreichen Saisonauftakts gelte es sich auf den drei Punkten nun keinesfalls auszuruhen. „Denn am nächsten Sonntag kommt mit dem SuS Kaiserau ein Titelwärter zu uns an den Cappenberger See. Da werden wir sicherlich wieder voll gefordert werden“, so Harder.

Wethmar: Schwaning; Schulz, Horn, Beile, Fischer, Tittelbach, Gonsior, Kühlkamp, Bohle, Czarnietzki, Möller; Stadermann, Petkovic, Potthoff, Ebbeler, Lehn, Hedi.

Tore: 0:1 Beile (70.), 0:2, 0:3 beide Potthoff (76., 79.).

Dritte Mannschaft siegt in Königsborn mit 4:2

Erster Sieg im fünften Anlauf

(11.09.17) Im fünften Anlauf hat es endlich geklappt: Mit einem 4:2 im Kelleduell der Kreisliga B2 Unna/Hamm beim Königsborner SV II holte die dritte Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar den ersten Saisonsieg. Dementsprechend, froh, erleichtert und zufrieden war Spielertrainer Flemming Dvorak (Foto) nach dem Abpfiff: "Wenn wir es schnell schaffen, die Leistung aus der ersten Halbzeit über 90 Minuten zu bringen, kommen wir sehr zügig wieder unten raus, weil wir dann jedem Gegner in der Liga Probleme bereiten können. Bis es so weit ist, dauert es aber noch zwei bis drei Wochen, damit alle Spieler auf dem gleichen Leistungsstand sind.“

Welches Potenzial im Kader steckt, zeigten die Grün-Weißen vor allem in Abschnitt eins, als man das Spiel gegen einen tief stehenden Gegner dominierte. „Wir wollten geduldig spielen und den Ball erstmal halten. Das haben die Jungs gut umgesetzt“, sagte Dvorak.

Während es Königsborn im Angriff fast ausschließlich mit harmlosen langen Bällen versuchte, bemühte sich Wethmar ein Kombinationsspiel aufzuziehen. „Und obwohl Königsborn sehr tief stand, ergaben sich durch unsere guten Laufwege immer wieder Lücken, so dass es häufig möglich war einen Schnittstellenball in die gefährliche Zone zu spielen“, so Dvorak. Da wunderte es dann auch nicht, dass alle drei Treffer in Abschnitt eins durch Pohl (30.), Milcarek (37.) und Altebäumer (44.) durch das Zentrum fielen.

„In der Halbzeitpause hatten wir uns vorgenommen weiter geduldig zu spielen und den ersten Gedanken immer auf die Defensive zu richten“, sagte Dvorak. Diesen Plan setzten seine Schützlinge dann aber nicht wirklich um, stattdessen ließ sich Wethmar von der Hektik des Gegners, der nun deutlich höher stand, anstecken und agierte plötzlich ebenfalls viel zu häufig mit langen Bällen. „So hatten wir keinen Zugriff mehr auf die Partie“, kritisierte Dvorak.

Und fast folgerichtig kam Königsborn nach einem Konter und per Distanzschuss zu zwei Toren und war beim Stand von 2:3 plötzlich wieder voll drin im Geschehen. „In dieser Phase haben wir eigentlich darum gebettelt, auch noch den Ausgleich zu fangen, weil wir nichts mehr für das Spiel getan haben“, sagte Dvorak.

Umso größer war dann die Erleichterung, als Marcel Büscher in der Nachspielzeit ein Solo von der Mittellinie startete und wenige Sekunden später schließlich mit einem platzierten Schuss aus 20 Metern gewinnbringend mit dem Treffer zum 2:4-Endstand abschloss.

Wethmar III: Heinrich; Zeppan, Mowinkel, Buchholz, Pohl, Segieth, Brox, Puziak, Büscher, Altebäumer, Milcarek, Janssen, Erling, Jesberg.

Der 5. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Auch das letzte Team verliert seine weiße Weste

Der verletzt fehlende Till Kowalski wurde auch im Spiel gegen den FC Roj wieder schmerzlich vermisst.

(12.09.17) Auch nach dem fünften Spieltag der Saison 2017/18 wartet der TuS Westfalia Wethmar nach dem Heim-3:4 gegen den FC Roj weiterhin auf den ersten Sieg und rutschte wieder auf den letzten Tabellenplatz ab.

Derweil verlor auch das letzte Team in dieser Liga seine punktemäßig noch weiße Weste, denn Klassenprimus TuS Hannibal kam bei Union Lüdinghausen nicht über ein torloses Remis hinaus. Dabei waren die Gäste über weite Strecken drückend überlegen, kamen in Durchgang eins aber noch nicht wirklich zwingend zum Abschluss. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel, als Hannibal zu mehreren Hochkarätern kam, unter anderem traf der Ex-Wethmarer Frank Enoh nur den Querbalken des Tores. Erst nach rund einer Stunde schafften es die Münsterländer sich ein wenig aus der Umklammerung zu befreien und sich selbst einige Kontergelegenheiten zu erspielen. Weil aber auch Lüdinghausen den Ball nicht über die Linie bekam, blieb es bei dem 0:0. „Wenn wir den einen oder anderen Konter besser ausgespielt hätten, hätten wir auch gewinnen können“, sagte Union-Trainer Kolja Zeugner den Westfälischen Nachrichten nach dem Schlusspfiff. „Letztendlich war es aber ein verdientes Unentschieden.“

Wethmars nächster Gegner TSC Hamm kam auch im ersten Spiel nach dem Trainerwechsel zurück zu Erdal Akyüz nicht in die Spur, verlor beim FC Nordkirchen mit 0:3. Dabei gingen die Schlossstädter durch Trawinski nach gut einer halben Stunde in Führung. Anschließend passierte lange Zeit nichts Zählbares vor rund 75 Zuschauern, bevor Goalgetter Lorenz für den FCN auf 2:0 erhöhte. Weil Hamm nun gezwungen war deutlich offensiver zu agieren, boten sich den Platzherren Räume, die Trawinski mit seinem zweiten Treffer des Tages zum 3:0-Endstand nutzte.

Zuvor noch punktlos, gelang Eintracht Dortmund am Sonntag im Heimspiel gegen den eigentlich sehr hoch gehandelten Aufsteiger VfR Sölde ein 3:0-Erfolg. Matchwinner aus Sicht der Platzherren war Maximilian Venhuis, der nach einem torlosen ersten Durchgang mit einem Doppelpack (55., 77.) die ersten beiden Treffer erzielte. Als Sölde dann auch noch eine Ampelkarte kassierte, war das Match entschieden und die Eintracht legte durch Julian Schroer sogar noch das 3:0 nach.

Endgültig sehr unsanft auf dem Boden der Bezirksliga-Tatsachen angekommen ist RW Unna. Der Aufsteiger kam beim Heim-1:9 gegen Viktoria Kirchderne heftig unter die Räder. Bei der dritten Niederlage in Folge waren die Platzherren zunächst gut im Spiel, hatten selbst einige richtig starke Möglichkeiten. Unter anderem verschoss Drees einen Elfmeter. So lagen die Rot-Weißen zur Pause mit 0:3 eigentlich zu deutlich hinten. Als Kirchderne nach knapp einer Stunde durch den Ex-Wethmarer Budnjo per Strafstoß auf 0:4 stellte, war endgültig alles gelaufen und Unna ergab sich fortan ziemlich wehrlos, so dass die Dortmunder Vorstädter noch fünf weitere Treffer nachlegen konnten. Die Tore erzielten Budnjo (4), Kramer (2), Türkoglu (2) und Behrens. „Wir sind arg unter die Räder gekommen. Das macht mich ratlos. Denn ein 1:9 hatte sich zunächst nicht so abgezeichnet. Das 0:1 fiel aus dem Nichts. Wir haben uns davon nicht beeindrucken lassen, spielten mit und hatten unsere Chancen. Doch selbst einen Elfer konnten wir nicht verwandeln“, sagte Trainer Emre Aktas dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

SuS Kaiserau bleibt ein heißer Titelkandidat, gewann auch das schwierige Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Holzwickeder SC. Am Ende stand ein knappes 1:0. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Torjäger Milcarek per Strafstoß in der 74. Minute, nachdem der Referee ein Handspiel gesehen hatte. Und hätte HSC-Schlussmann Tim Harbott über 90 Minuten nicht wirklich überragend gehalten, der Sieg für die Schwarz-Gelben wäre wohl noch deutlicher ausgefallen. „Wir hattten wieder einige Chancen, die wir nicht genutzt haben. Ich kann den Jungs da aber auch keinen Vorwurf machen. Die muss man sich ja auch erst einmal erarbeiten“, sagte SuS-Coach Mark Woller „Sport im Kreis Unna“. Ähnlich sah es auch sein Gegenüber Olaf Pannewig: „Kaiserau war uns in allen Belangen überlegen und hat das Spiel auch verdient gewonnen. Das war heute das schlechteste Saisonspiel dieser Saison.“

Der FC Overberge benötigte bei Aufsteiger SC Dorstfeld am Bummelberg eine Halbzeit, um sich einzuspielen, bis schließlich durch einen 2:0-Auswärtserfolg bereits der dritte Saisonsieg eingefahren werden konnte. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung mit Wiederbeginn erzielten der Ex-Wethmarer Gül (50.) und Berndt (77.) die beiden Tore. „Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gespielt. Die erste ließ Wünsche offen, die zweite war wesentlich besser. Ich bin in der Halbzeitpause dann auch etwas lauter geworden. Das fruchtete, die Körpersprache wurde besser und wir haben auch die entscheidenden Tore gemacht“, sagte FCO-Linienchef Daniel Frieg „Sport im Kreis Unna“.

Durch einen 3:0-Auswärtserfolg beim VfL Kamen im Jahnstadion kletterte der BV Brambauer bis auf Rang drei. Dabei hatten die Gäste mächtig Glück, war doch der VfL über weite Strecken die bessere Elf, machte Druck und kam zu einigen besten Einschussgelegenheiten. Aber Markwald scheiterte selbst vom Elfmeterpunkt. Der kleine BVB zeigte sich in der Chancenauswertung deutlich effizienter und führte deshalb durch Tore von Kriziwanek (10.) und des erwartet starken Neuzugangs Schuster zur Pause mit 0:2. Mit Wiederbeginn mühten sich die Hausherren nach Kräften, noch einmal für eine Wende zu sorgen. Nachdem diese nicht gelungen war, sollte es kurz vor Schluss noch dicker für den VfL kommen, als Bieber zum 0:3-Endstand vollstreckte. „Die ersten beiden Tore waren unglücklich und spiegelten den Spielverlauf nicht wider. Für mich war Brambauer die schwächste Mannschaft, gegen wir bisher gespielt haben. Dass wir dennoch verloren haben, hatte Gründe. Die kenne ich. Schließlich war die Mannschaft am Abend vorher bei der Hochzeit von Bastian Zustraßen. Da fehlte dann die geistige Frische“, sagte Coach Sascha Siegner „Sport im Kreis Unna“.

F2-Junioren freuen sich über Trikotspende

Neues Outfit

Strahlen in grün und weiß: Die F2-Junioren des TuS Westfalia Wethmar.

(13.09.17) Grün und weiß: Neue gesponserte Trikots erhielt die F2-Juniorenmannschaft des TuS Westfalia Wethmar von der IVECO West Nutzfahrzeuge GmbH aus Dortmund. Das neu formierte Team bedankte sich gleich mit einem 10:0-Heimsieg gegen die F2 des Kamener SC und fiebert jetzt dem Saisonstart in Holzwickede entgegen. Auch das Trainerteam mit Fabian Krause, Simon Rath, Jan Richter und Jan-Eric Halbe freute sich über die Trikotspende.

Heimpremiere für C-Junioren

Auftakt macht Lust auf mehr

(14.09.17) Nach dem erfolgreichen 2:1-Saisonstart gegen den SSV Mühlhausen steht für die A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar am Sonntag das erste Auswärtsspiel der Bezirksliga-Saison 17/18 an. Gegner ist die SpVg Beckum.

"Damit wartet direkt der nächste Hochkaräter auf uns, Beckum wird wie auch Mühlhausen um die vorderen Plätze mitspielen, hat große Qualität im Kader. Wenn wir allerdings wieder mit der gleichen Einstellung, Kampf- und Laufbereitschaft wie zum Auftakt ins Spiel gehen, können wir aber auch Beckum das Leben richtig schwer machen und hoffentlich wieder punkten", sagt Co-Trainer Markus Wilczek.

Den couragierten Auftritt aus dem Mühlhausen-Spiel konnten die Grün-Weißen unter der Woche allerdings nicht ansatzweise bestätigen, quälten sich in der ersten Kreispokal-Runde beim unterklassigen FC Overberge zu einem 3:2-Sieg. "Vor allem in der zweiten Halbzeit war unser Auftritt eine große Enttäuschung. So ein Spiel hätte ich der Mannschaft nicht mehr zugetraut. Ich hatte gedacht, wir wären schon deutlich weiter", sagt Wilczek, der fordert den Schalter jetzt schnell wieder umzulegen: "Legen wir für Sonntag nicht gleich ein paar Schippen drauf, gibt es in Beckum ein ganz böses Erwachen. Ich bin gespannt, wie die Mannschaft reagiert."

Die Spielvereinigung zeigte sich schon am ersten Spieltag in Bestform, gewann auswärts bei der JSG Germete-Wormeln/Warburg/Rhoden ebenso deutlich wie locker mit 4:0. "Ich erwarte eine ähnlich spielstarke Mannschaft wie Mühlhausen, so dass bei uns jeder wieder an seine absolute Leistungsgrenze wird gehen müssen", so Wilczek.

Lennart Schumann wurde nach seiner roten Karte aus dem SSV-Spiel für vier Pflichtspiele gesperrt. Auch Riaan Neutzner und Fabian Schlein werden am Sonntag wohl noch nicht wieder mitwirken können. Kapitän Nico Sonnen fehlte unter der Woche angeschlagen im Pokal, Gleiches galt für Daniel Denk (erkrankt).

Leichtes Spiel im Pokal hatte unter der Woche die C-Jugend, zerlegte den VfL Kamen mit 10:0 und tankte damit weiteres Selbstvertrauen, nachdem das Team zum Start in die Bezirksliga am vergangenen Wochenende bei der 0:1-Niederlage bei TuS Eving-Lindenhorst gemerkt hatte, in der neuen Spielklasse gut mithalten zu können.

Mit dem VfL Senden kommt am Samstag (15 Uhr) ein Gegner an den Cappenberger See, der zum Auftakt ebenfalls eine Niederlage hinnehmen musste. Die Münsterläner verloren ihr Heimspiel gegen den FC Brünninghausen deutlich mit 0:4. "Das Ergebnis sollte für uns aber kein Maßstab sein, denn Brünninghausen ist für mich einer der stärksten  Mannschaften in dieser Liga, gegen die auch noch andere Teams verlieren werden", sagt Trainer Niklas Rath (Foto).

Mit einer taktisch ähnlich disziplinierten und zweikampfstarken Leistung wie in der Dortmunder Vorstadt möchte Rath auch Senden das Leben möglichst schwer machen. "Und dann schauen wir einfach mal, wozu das am Ende des Tages reicht. In Eving haben wir sehr unglücklich ein Remis verpasst, vielleicht haben wir jetzt am nächsten Samstag das Quätchen Glück mehr und werden dann auch die ersten Punkte einfahren können", so Rath.

Neben den A- und C-Junioren sind übrigens auch die anderen Wethmarer Teams erfolgreich in den Pokalwettbewerb des Kreises gestartet. Die B-Junioren gewannen beim TuS Uentrop mit 4:1, die D-Junioren beim TuS Wiescherhöfen gar mit 9:1. Noch deutlich klarer gestalteten die E-Junioren ihr Erstrundenmatch, zeigten sich beim 21:2 beim TuS Uentrop äußerst torhungrig. 

Erste am Sonntag beim Staffel-Neuling

Kellerduell in Hamm

(15.09.17) Wenn der letztjährige Vierte der Bezirksliga-Staffel sieben am Sonntag (15 Uhr, Union-Stadion, Augustastraße) den Vizemeister der Staffel acht empfängt, ist von diesem Glanz in der Saison 2017/18 schon nach fünf Spieltagen wenig bis gar nichts übrig geblieben. Denn das Spiel des TSC Hamm gegen Westfalia Wethmar ist das überraschende Kellerduell des Vorletzten gegen das sieglose Schlusslicht.

Beide Mannschaften waren Mitte August mit großen Ambitionen gestartet, wollten ein gewichtiges Wort um die vorderen Plätze mitreden. "Das ist ein wichtiges Spiel", sagt Wethmar-Coach Simon Erling zwar auch jetzt, allerdings jedoch nicht, weil es um Zähler für die Meisterschaft geht, sondern "weil der Gegner auch unten drin steht".

Um nicht den Anschluss zu verlieren, steht Wethmar nach vier Niederlagen und einem Remis gewaltig unter Druck. "Auf Naturrasen rechne ich mit einem unangenehmen Gegner. Individuell verfügt der TSC über hervorragende Akteure, hat sich als Mannschaft allerdings noch nicht gefunden", sagt Erling.

Dies hatte in der vergangenen Woche Konsequenzen. Trainer Osman Köse trat zurück und kritisierte Einstellung und Trainingsfleiß der Mannschaft hart. Für ihn übernahm wieder der langjährige Vorgänger Erdal Akyüz, der das Ruder zunächst jedoch nicht rumreißen konnte. Zuletzt verlor der TSC beim FC Nordkirchen mit 3:0.

"Am Sonntag rechne ich damit, dass nicht nur wir, sondern auch Hamm die Talfahrt unbedingt beenden möchte. Der Gegner dürfte extrem motiviert sein. Wir müssen über Wille, Kampf und Laufbereitschaft in die Partie finden", sagt Erling.

Personell bleibt die Lage bei den Lüner Vorstädtern äußerst angespannt. Die Langzeitverletzten Nico Stork, Till Kowalski, Paul Mantei und Gianluca Kösling können weiterhin nur zuschauen. Ebenso wie Tim Cillien und der gesperrte Bastian Quiering, der nach seiner frühen roten Karte wegen einer Notbremse im Heimspiel gegen den FC Roj (3:4) für zwei Begegnungen gesperrt worden ist. Dennis Anderson fehlt urlaubsbedingt und der Einsatz von René Harder (Foto) ist fraglich.

Deutlich entspannter kann die U23 zeitglich in der Kreisliga A2 Unna/Hamm ihre Auswärtsaufgabe beim SV SW Frömern auf der Sportanlage an der Brauerstraße angehen. Denn nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen steht der grün-weiße Nachwuchs auf einem sicheren Mittelfeldplatz und hat bereits ein dickes Polster nach unten.

Auf die Unnaer Vorstädter beträgt der Vorsprung aktuell vier Zähler - und soll am Sonntag möglichst ausgebaut werden. "Wir wollen den Abstand vergrößern und uns erst einmal in der oberen Tabellenhälfte festbeißen. Ein Erfolg wäre perfekt, bevor es am nächsten Wochenende zum Nachbarschaftsduell mit GS Cappenberg kommt", sagt Co-Trainer Benjamin Fasse.

Allerdings hat Wethmar Probleme in der Defensive. Spielertrainer Philipp Bremer zog sich eine Muskelverletzung zu, wird zwei bis drei Wochen ausfallen. Lennard Langenkämper fehlt weiterhin urlaubsbedingt. "Wir hoffen, dass uns die Ordnung aufgrund der beiden Ausfälle nicht komplett abhanden kommt", sagt Fasse.

Ziel sei es zunächst wieder kompakt zu stehen, um dann nach Ballgewinnen und gutem Umschaltspiel über die schnellen Außen zum Abschluss und hoffentlich auch zu einigen Toren zu kommen.

C-Junioren schlagen VfL Senden mit 2:1

Die ersten Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt

(16.09.2017) Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Nach der unglücklichen 0:1-Niederlage zum Auftakt beim TuS Eving-Lindenhorst, verlief das Bezirksliga-Heimdebüt für die C-Junioren des TuS Westfalia Wethmar punktemäßig deutlich erfolgreicher. Gegen den VfL Senden gewannen die Grün-Weißen verdient mit 2:1 (1:0).

"Wir freuen uns über die drei Punkte. Sicherlich war in diesem Spiel noch nicht alles perfekt und an unseren Schwächen müssen wir auch weiterhin arbeiten. Aber diesen Sieg kann uns schon mal keiner mehr nehmen", sagte ein erleichterter Coach Niklas Rath (Foto).

In einem umkämpften und phasenweise auch zerfahrenen Spiel war die Westfalia das etwas bessere Team, konnte auch ein Chancenplus für sich verbuchen und gewann deshalb verdient. Die Hausherren versuchten im Gegensatz zur Vorwoche, als man sich zunächst auf die Abwehrarbeit konzentriert hatte, diesmal von Beginn an deutlich mehr für das Spiel zu tun und wurden nach 28 Minuten belohnt, als Kilian Grohs einen Freistoß aus 17 Metern gefühlvoll in die Maschen des VfL-Tores hob.

Lukas Knoke nach schöner Einzelleistung und Tom Beling im Anschluss an einen Eckball vergaben weitere gute Möglichkeiten. Senden tauchte praktisch nicht gefährlich vor dem Wethmarer Tor auf, denn die Abwehr der Grün-Weißen um Kapitän Pascal Schmidt ließ hinten nichts anbrennen.

Nach der Halbzeitpause ließen sich die Lüner Vorstädter von den Münsterländern zunächst ein wenig einlullen und gerieten phasenweise auch etwas unter Druck. Und obwohl die Angriffsversuche des VfL eigentlich auch weiterhin sehr harmlos blieben, stand es plötzlich 1:1. Nach einem Freistoß aus etwa 20 Metern hatte Keeper Paul Sikora keine Abwehrmöglichkeit, so dass der Ball im Tor landete (49.).

"Nach dem Ausgleich haben die Jungs Moral und Charakter bewiesen, sind schnell zurückgekommen", lobte Rath. So schlug Wethmar drei Minuten nach dem Gegentreffer zurück. Kevin Berka kam nach einer schönen Kombination und einer Flanke von der linken Seite am zweiten Pfosten vor seinem Gegenspieler an den Ball und schloss überlegt zum 2:1 ab.

In der Folge versuchten es Schmidt und Jan Richter mit Fernschüssen und auch nach Standards wurde es einige Male gefährlich. Weil die Platzherren aber Treffer Nummer drei nicht nachlegen konnten, blieb es bis zum Ende knapp und umkämpft, so dass die Münsterländer in der Schlussphase noch einmal versuchten Druck aufzubauen. Es blieb auf Seiten der Sendener an diesem Nachmittag allerdings bei der fehlenden Durchschlagskraft im Angriff, weshalb das Tor der Grün-Weißen nicht mehr wirklich in Gefahr geriet.

"Diesen Motivationsschub durch den ersten Sieg wollen wir mit in die nächste Trainingswoche und dann auch das Spiel am Samstag mitnehmen", sagte Rath. Am 23. September steht ab 15 Uhr erneut eine Heimpartie im Spielplan. Ab 15 Uhr ist die ungeschlagene Reserve des Hombrucher SV am Cappenberger See zu Gast.

Wethmar: Sikora; S. Beling, Schmidt, Hagen, T. Beling, Gabel, Grohs, Berka (63. Kautz), Knoke (63. Papior), Hensler (36. Richter), Jäger.

Tore: 1:0 Grohs (28.), 1:1 (49.), 2:1 Berka (52.).

A-Junioren verlieren auswärts deutlich mit 2:5

Chancenlos in Beckum

(17.09.17) Nichts zu holen gab es am zweiten Spieltag der Bezirksliga-Saison 2017/18 für die A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar. Bei der SpVg Beckum verloren die Grün-Weißen auch in der Höhe verdient mit 2:5 (1:2). „Die Niederlage geht völlig in Ordnung, der Gegner war einfach besser als wir“, sagte Westfalia-Coach Matthias Nagel.

Denn die erwartet spielstarken Hausherren dominierten das Geschehen von Beginn an und stürzten die Wethmarer Defensive mit ihrer flexiblen Offensive von einer Verlegenheit in die andere. „Wir waren über weite Strecken nicht wirklich drin in der Partie, hatten kaum Zugriff auf Ball und Gegner, sind meist nur hinterhergelaufen und haben auch nach vorne nicht viel Produktives auf den Platz bekommen“, sagte Nagel ehrlich.

Nachdem es bereits einige Mal lichterloh in der Hintermannschaft der Gäste gebrannt hatte, fiel das 1:0 durch Ghafori in der sechsten Minute. Auch in der Folge rollte der Ball fast ausschließlich Richtung Westfalia-Tor, so dass die Lüner Vorstädter froh sein konnten, dass es bis zur Pause nur noch ein weiteres Mal im Kasten klingelte, als erneut Ghafori erfolgreich war (40.), weil einmal mehr die Zuordnung in der Wethmarer Defensive nicht stimmte.

Praktisch mit dem Halbzeitpfiff waren die Gäste jedoch zurück im Spiel, als der aufgerückte Rechtsverteidiger Arne Wilberg nach einem der wenigen gelungenen Spielzüge frei vor dem Tor auf 1:2 verkürzen konnte.

Wirklich etwas verändern konnte der Treffer am Spielgeschehen ebenso wenig wie eine Umstellung bei den Gästen, Beckum blieb am Drücker und stellte bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn den alten Abstand durch ein Tor von Sahin wieder her, als die Westfalia einmal mehr völlig sorg- und körperlos verteidigte.

In der Folge diktierte die Spielvereinigung das Geschehen fast nach Belieben, verpasste es aber weitere Treffer nachzulegen. Als die Platzherren dann auch noch der Reihe nach ihre besten Akteure vorzeitig vom Feld nahmen, wurde es zumindest für ganz kurze Zeit noch einmal eng, als Joker Jordan Busche nach einem langen Ball plötzlich frei vor dem Tor war und mit einem Heber verkürzen konnte (79.).

Die Hoffnung, vielleicht doch noch einen Punkt aus der Römerkampfbahn mitnehmen zu können, hielt aber nur fünf Minuten, bis Wethmar sich einmal mehr eine Kette an individuellen Fehlern leistete und Beckum so praktisch zu Treffer Nummer vier einlud.

Mit diesem war das Spiel endgültig entschieden, dennoch legten die Gastgeber fast mit der letzten Aktion noch ein weiteres Tor nach. „Dieses Spiel gilt es ganz schnell abzuhaken. Wollen wir am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen SuS Kaiserau wieder punkten, müssen wir uns in allen Mannschaftsteilen steigern“, sagte Nagel abschließend.

Wethmar: Feiweier; Adam, Weiß, Simsek, Wilberg, Jansen, Sonnen, Neuhäuser (84. Potthoff), Kastner (56. Stauch), Denk, Böllhoff (73. Busche).

Tore: 1:0 (6.), 2:0 (40.), 2:1 Wilberg (45.), 3:1 (47.), 3:2 Busche (79.), 4:2 (84.), 5:2 (90.).

U23 unterliegt bei SV SW Frömern mit 1:3

Aufwärtstrend je gestoppt

(17.09.17) Nach zuletzt sieben Punkten aus drei Meisterschaftsspielen in der Kreisliga A2 Unna/Hamm wurde der Aufwärtstrend der U23 des TuS Westfalia Wethmar jäh gestoppt. Nach der 0:12-Klatsche am Freitag im Testspiel bei B-Ligist BV Lünen, ging Wethmar auch am Sonntag im Pflichtspiel beim SV SW Frömern verdient als Verlierer vom Platz.

"Heute war es einfach nicht gut, da gibt es nichts zu beschönigen", sagte Co-Trainer Benjamin Fasse (Foto) ehrlich. Verärgert zeigte sich Fasse vor allem über den ersten Durchgang, den die Gäste komplett verschliefen. "Ob Laufbereitschaft, Einstellung oder Wille, wir haben alle wichtigen Parameter, die man für ein erfolgreiches Spiel benötigt, komplett vermissen lassen", sprach Fasse Klartext.

Die Chance zu reagieren hatte die Verantwortlichen nicht, denn mit Ausnahme von Ersatzkeeper Marco Heidrich saß einzig Fasse selbst als Reservespieler auf der Auswechselbank. So hatte Frömern leichtes Spiel und legte durch Meierjohann (22.), Döring (23.) und Duda (33.) verdient drei Treffer vor.

"Dabei war der Gegner jetzt keineswegs eine Übermannschaft. Mit relativ einfachen Mitteln hätten wir hier heute punkten können. Aber selbst das ist uns nicht gelungen", sagte Fasse. Zwar wurde es nach einer Umstellung in den zweiten 45 Minuten etwas besser, für eine Wende reichte das leichte Aufbäumen allerdings bei Weitem nicht mehr aus.

Durch einen späten Treffer des eingewechselten Fasse konnten die Lüner Vorstädter in Minute 83 zumindest etwas Ergebniskosmetik betreiben, hatten ansonsten in einigen Situationen aber auch Glück, nicht noch weitere Gegentore zu fangen. So konnte sich Frömern sogar den Luxus erlauben einen Elfmeter zu verschießen, ohne noch einmal ansatzweise in Gefahr zu geraten.

"Nach der Pause waren wir leicht verbessert, haben aber auch keine Bäume ausgerissen. Deshalb geht die Niederlage vollkommen in Ordnung. Nach diesem Auftritt dürfen wir uns über das Ergebnis nicht beschweren", sagt Fasse.

Wethmar: Dvorak; Resch, Ciernioch (70. Fasse), Schinck, S. Hane, Orlowski, F. Pella, Jankort, Selbstaedt, N. Pella, Sajonz.

Tore: 1:0 Meierjohann (22.), 2:0 Döring (23.), 3:0 Duda (33.), 3:1 Fasse (83.).

1. Mannschaft holt beim Vorletzten Hamm ein 1:1

Großer Kampf wird teilweise belohnt

(17.09.17) Das Beste am Wethmarer Fußball-Nachmittag war letztlich das Ergebnis: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia erkämpfte sich im Kellerduell beim TSC Hamm ein leistungsgerechtes 1:1 (1:1) und verbleibt damit auch nach dem sechsten Spieltag am Tabellenende.

Dabei überwog nach einer schwierigen Partie am Ende doch die Erleichterung, denn in der Nachspielzeit hatte der Gastgeber noch einmal alles nach vorne geworfen, zahlreiche Standards in der Wethmarer Hälfte provoziert und nach einer der Freistoß-Flanken die Riesenchance zum Siegtor, doch ein satter Linksschuss aus halbspitzem Winkel klatschte nur an die Latte.

Wenige Sekunden später pfiff der Schiedsrichter, der vor allem in der ersten halben Stunde durch sein seltsam emotionales Auftreten und seine laute Ansprache gegenüber den Aktiven für einige Hektik sorgte, die Partie ab. „Mit diesem Punkt müssen wir in unserer momentanen Situation leben. Die neunzig Minuten waren alles andere als leicht“, erklärte der Sportliche Leiter Rolf Nehling, der eine zerfahrene Begegnung gesehen hatte. „Es fehlte oft die Linie und die Struktur, daran müssen wir einfach arbeiten.“

Dass gerade die Schlussphase noch zu einem ziemlich heißen Tanz geriet, lag auch daran, dass zwei grün-weiße Akteure etwas unbeherrscht zu Werke gegangen waren. Zunächst kassierte Anderson, erst zwanzig Minuten zuvor eingewechselt, nach zwei teilweise unnötigen Fouls die gelb-rote Karte (80.), sechs Minuten später reizte Wantoch von Rekowski den bereits beschriebenen, recht kompromisslosen Referee mit einem Widerwort, das ebenfalls die Ampelkarte zur Folge hatte.

Mit neun Mann lautete die Marschroute dann nur noch, den vor allem für die Moral wichtigen Zähler über die Runden zu retten. Dies gelang zum einen mit der notwendigen Leidenschaft, zum anderen stellte sich der Gastgeber allerdings auch nicht sonderlich geschickt an, um seinen ersten Saisonsieg in doppelter Überzahl herauszuspielen, da auch auf Hammer Seite die spielerischen Mittel fehlten. „Es war über die gesamte Distanz kein fußballerischer Leckerbissen“, brachte es Nehling auf den Punkt.

Beide Teams hatten arge Probleme, das Spielgerät auf leicht holprigem Naturrasen zu kontrollieren und entsprechend technisch sauber vorgetragene Angriffe zu kreieren. Herauskombinierte Torchancen waren folglich absolute Mangelware. Fast standesgemäß musste eine Ecke für das ersehnte TWW-Erfolgserlebnis herhalten: Felsbergs Hereingabe wuchtete Linksverteidiger Tim Holz (Foto) per Kopf zentral in die Maschen (21.).

Die Führung hielt jedoch lediglich eine knappe Viertelstunde, der Ausgleich war auf der anderen Seite allerdings ebenfalls keine gestochene Fußballkunst, sondern eher ein Zufallsprodukt: Die Westfalia leistete sich einen schlimmen Ballverlust vor dem eigenen Strafraum, sodass sich der der TSC-Stürmer nicht lange bitten ließ. Keine sechzig Sekunden später vertändelte der ansonsten sichere Keeper Müller den Ball, doch die Hausherren konnten die Partie nicht komplett kippen und ließen diese Riesengelegenheit glücklicherweise liegen.

In der Folge verharrte das spielerische Niveau eher im unteren Bereich, was Nehling zwar bemängelte, aber nicht zwingend als Vorwurf formulierte. „Die Jungs haben kämpferisch alles rausgehauen, das war die Grundvoraussetzung, um in unserer misslichen Lage zu bestehen. Im fußballerischen Bereich müssen wir uns steigern, das weiß jeder einzelne“, so der Sportliche Leiter, der nun dem Derby am kommenden Sonntag gegen Brambauer entgegenblickt.

TWW: Müller, Felsberg, P. Harder, Nagel, Holz, Schöpf, M. Hane (61. Anderson), Hillmeister, Wantoch von Rekowski, Giesebrecht (57. Klink), Heptner (89. Osterholz).

Gelb-rote Karten: Anderson (80., wiederholtes Foulspiel), Wantoch von Rekowski (86., Meckern).

Tore: 0:1 (21.) Holz, 1:1 (34.).

Erste und U23 mit eher durchwachsener Leistung

Das Derby-Wochenende im Blick

(18.09.17) Sechs Spiele, zwei Zähler: Die Bilanz nach einem Fünftel der laufenden Saison liest sich nicht besonders gut, doch nach dem 1:1 der 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar beim TSC Hamm überwogen letztlich die besseren Gefühle.

Immerhin hatten die Grün-Weißen den vor allem für die Moral wichtigen Punkt am Ende mit gerade mal neun Akteuren erfolgreich verteidigt. Nach den gelb-roten Platzverweisen gegen Anderson und Wantoch von Rekowski stemmten sich die Gäste gegen einen weiteren Tiefschlag und brachten das Remis über die Ziellinie.

„In unserer Situation können wir mit dem Ergebnis ganz sicher gut leben“, meinte der Sportliche Leiter Rolf Nehling (Foto). „Auch wenn spielerisch nicht viel zusammen lief, haben wir wenigstens kämpferisch vollauf überzeugen können.“ Seine Elf hatte auf dem holprigen Naturrasen ebenso wie der heimische Kontrahent über weite Strecken große Schwierigkeiten, Struktur und spielerische Linie in die eigenen Reihen zu bekommen.

Nur über eine Standardsituation – Holz köpfte nach einer Ecke kraftvoll ein – gelang es dem TuS, die Führung nach 20 Minuten zu erzielen. Auch der TSC benötigte für seinen Torerfolg fremde Hilfe und nutzte einen kapitalen Fehlpass im grün-weißen Aufbau zum Ausgleich. Viel mehr sollte in den Strafräumen nicht mehr passieren, lediglich in der Schlussminute wackelte noch einmal das Wethmarer Gehäuse, nachdem ein Schuss aus Nahdistanz an die Latte prallte.

Somit geht es am kommenden Wochenende als Tabellenschlusslicht ins Derby gegen den BV Brambauer. „Wenn wir als Mannschaft erneut so geschlossen und kämpferisch auftreten, ist mir nicht bange“, meinte Nehling. „Die Truppe lebt und braucht einfach für den Kopf ein Erfolgserlebnis. Dafür werden wir in der Trainingswoche nun akribisch arbeiten.“

Das zurückliegende Wochenende dürfte bei der U23 des TuS Westfalia Wethmar noch länger nachwirken. Zunächst verlor der grün-weiße Talentschuppen am Freitagabend nach einer erschreckenden Leistung ein Testspiel bei B-Ligist BV Lünen mit 0:12, bevor am Sonntag eine eigentlich erwartbare Trotzreaktion ausblieb.

Denn bei der 1:3-Niederlage im A-Liga-Spiel beim SV SW Frömern waren die Grün-Weißen zunächst gar nicht wirklich auf dem Platz, verschliefen die erste Hälfte im Kollektiv. „Da haben wir alles vermissen lassen, es einem eigentlich nicht übermächtigen Gegner ziemlich einfach gemacht, drei Tore zu erzielen“, sagte Co-Trainer Benjamin Fasse, der aufgrund der großen Personalnot – lediglich elf Feldspieler – in der Schlussphase selbst noch einmal auflaufen musste und dabei sogar den einzigen Treffer für sein Team erzielte.

Mit Blick auf den kommenden Sonntag hofft Fasse schnell wieder auf eine deutliche Steigerung. Dann nämlich steht am Cappenberger See ab 13 Uhr das Nachbarschaftsduell mit GS Cappenberg an. Die Selmer Vorstädter werden mit der Empfehlung eines deutlichen 6:2-Erfolgs gegen BR Billmerich anreisen. „In diesem Spiel sollte hoffentlich endlich jeder motiviert sein und mit der entsprechenden Leidenschaft zu Werke gehen. Ansonsten dürfte es nämlich auch gegen Cappenberg schwierig werden“, nimmt Fasse sein Team bereits jetzt in die Pflicht und fordert auch eine konzentrierte Trainingswoche ein.

Dritte trennt sich vom VfL Kamen II mit 2:2

Sieg in der Nachspielzeit verspielt

(18.09.17) Ganz dicht vor dem ersten Heimsieg in dieser Saison stand am Sonntag die dritte Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar in der Kreisliga B2 Unna/Hamm. Doch in der fünften Minute der Nachspielzeit nutzte Gegner VfL Kamen II noch einen letzten Eckball und kam aus dem Gewühl heraus zum Ausgleichstreffer, so dass sich die Grün-Weißen mit einem Remis begnügen mussten.

„Natürlich ist es ärgerlich, den Ausgleich mit der letzten Aktion des Spiels zu bekommen. Aber im Endeffekt war es ein typisches Unentschieden-Spiel, so dass wir uns letztlich nicht beschweren dürfen“, sagte Trainer Flemming Dvorak (Foto).

Nach dem ersten Saisondreier sieben Tage zuvor in Königsborn wollte die Westfalia-Dritte die Euphorie eigentlich nutzen, um am Cappenberger See punktemäßig dreifach nachzulegen. „Die Marschroute war die gleiche wie in der Vorwoche. Wir wollten zunächst geduldig spielen und auf unsere Möglichkeiten warten“, sagte Dvorak.

Weil aber auch Kamen versuchte über viel Ballbesitz Sicherheit zu gewinnen und deutlich höher stand als zuletzt Königsborn, war das Spiel zunächst nicht schön anzuschauen und hauptsächlich durch Zufälle geprägt.

„Es kam nie wirklich ein Spielfluss auf. Wir hatten unsere einzige Chance im Anschluss an einen Freistoß aus dem Halbfeld, als Patrick Ronneburger zu überrascht war, dass Marius Milcarek den Ball durchgelassen hatte und ihn deshalb knapp neben den Pfosten stolperte“, sagte Dvorak.

Auch nach dem Seitenwechsel wurde das spielerische Niveau nicht wirklich besser. Eine der wenigen Ausnahmen bildete die 50. Minute, als Milcarek schön freigespielt wurde und aus 16 Metern Torentfernung überlegt zum 1:0 abschloss.

Eine Viertelstunde später schlug der VfL zurück, als Wethmar in der Abwehr komplett die Zuordnung verloren hatte und der Kamen-Angreifer nach einem Pass in der Rückraum mühelos einschießen konnte. Anschließend rückte zusehends der Unparteiische in den Blickpunkt, der den Platzherren zunächst einen klaren Strafstoß verweigerte, nachdem Marcel Büscher deutlich am Trikot gezogen worden war, bevor er in Minute 80 doch auf den Punkt zeigte. „Das war für mich ein fragwürdiger Elfmeter“, sagte Dvorak ehrlich. Büscher musste gleich zwei Mal antreten, nachdem der VfL-Torhüter sich beim ersten Versuch zu früh von der Linie bewegt hatte. Beim zweiten Versuch zappelte der Ball im Netz.

Und als anschließend auch noch ein Gästespieler die rote Karte wegen Kritik am Schiedsrichter gezeigt bekam, schien der zweite Sieg in Folge zum Greifen nah. Doch in der letzten Aktion des Spiels leistete sich Wethmar eine Unaufmerksamkeit in der Defensive und wurde dafür brutal bestraft.

Wethmar: Heinrich; Splittgerber, Ronneburger, Buchholz, Pohl, Erling, Segieth, Puziak, Kress, Milcarek, Büscher, Jansen, Mowinkel, Brox, Hageneier, Zeppan.

Tore: 1:0 Milcarek (50.), 1:1 (65.), 2:1 Büscher (80./Foulelfmeter), 2:2 (90.+5).

Der 6. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

BVB springt vor Derby in Wethmar auf Platz zwei

Co-Trainer Pascal Harder und Westfalia Wethmar kamen beim Vorletzten Hamm nicht über ein 1:1 hinaus.

(19.09.17) Auch nach dem sechsten Spieltag in der Bezirksliga 8 und einem 1:1 im Kellerduell beim TSC Hamm wartet der TuS Westfalia Wethmar weiterhin als einziges Team der Staffel auf den ersten Saisonsieg.

Für Wethmars nächsten Gegner BV Brambauer stellt sich die Lage völlig anders dar, nach einem 2:0-Heimerfolg in der Glückauf-Arena gegen den FC Nordkirchen stehen die Schwarz-Weiß-Roten mit satten 13 Punkten auf Rang zwei, haben erst ein Spiel verloren. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Neuzugang Berger die Platzherren mit der ersten guten Chance der Partie nach gut einer Stunde in Führung, als er Keeper Sandhowe mit einem wuchtigen Schuss überwinden konnte. Tief in der Nachspielzeit legte Goalgetter Bieber das 2:0 nach, die Münsterländer hatten zu diesem Zeitpunkt längst alles nach vorne geworfen. Während FCN-Coach Issam Jaber nach Spielende gegenüber den Ruhr Nachrichten von einem schlechten Spiel beider Mannschaften sprach, interpretierte sein Gegenüber Jascha Keller das Gesehene völlig anders: „Ich denke, wir haben einfach nur geduldig auf unsere Chancen gewartet. Wir haben das Spiel über 90 Minuten kontrolliert. Das war eine reife Leistung von uns.“

Tabellenführer TuS Hannibal kehrte nach einem Remis in der Vorwoche am Sonntag schnell wieder in die Erfolgsspur zurück, gewann sein Heimspiel im Hoeschpark gegen Kellerkind TSC Eintracht Dortmund deutlich mit 3:0. Trotz des letztlich klaren Resultats, war das Spiel auf Kunstrasen allerdings lange Zeit eng. In Durchgang eins sahen die nur 50 Zuschauer keine Tore. Erst in der 56. Minute brach Odum für die Platzherren den Bann. Diese mussten sich anschließend jedoch trotz einer Ampelkarte gegen die Eintracht (65.) bis zur 83. Minute gedulden, ehe Najdi mit seinem Treffer für eine Vorentscheidung sorgte. Kurz vor Spielende war es dann einmal mehr der Ex-Wethmarer Zulfic, der seinen Torriecher unter Beweis stellte und für den Treffer zum 3:0-Endstand verantwortlich war.

Ein weiterer Titelaspirant kassierte dagegen eine überraschende Niederlage. Der SuS Kaiserau verlor beim FC Roj mit 2:3. Weil die Schwarz-Gelben vorne zu viele Möglichkeiten ausließen und hinten individuelle Fehler produzierten, führten die Gastgeber nach knapp einer Stunde durch Tore von Afriyie, Demir und Ibeme mit 3:0, ehe Kaiserau beinahe zumindest noch einen Teilerfolg realisiert hätte. Aber nachdem Milcarek (67.) und Prüfel (87.) auf 2:3 verkürzt hatten, blieben weitere Hochkaräter ungenutzt. „Diese Niederlage hat sich bereits in der Trainingswoche angedeutet. Die war nicht optimal. Die Jungs müssten erkannt haben, dass man mehr tun muss. Die Spannung fehlte. So darf man nicht verlieren“, sprach SuS-Linienchef Marc Woller nach der ersten Saisonniederlage gegenüber dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“ direkt Klartext.

Der eigentlich hoch gehandelte VfR Sölde kommt weiterhin nicht wirklich in Tritt, verlor das Aufsteigerduell auf eigenem Platz gegen den SC Dorstfeld mit 2:3. Nachdem Ribeiro (24.) und Brdonkalla (51.) die Gäste doppelt in Front geschossen hatten, zeigte der VfR aber zumindest Moral und konnte durch Tore von Adler (61.) und Leonhardt (73.) egalisieren. Anschließend war es allerdings am SCD zurückzuschlagen. Rogge brachte das Team vom Bummelberg in der 87. Minute erneut in Führung und sicherte damit letztlich alle drei Punkte.

Nach einem starken Saisonstart, unter anderem mit einem 5:2-Kantersieg gegen Wethmar, taumelt Aufsteiger RW Unna nun schon seit Wochen nur noch durch die neue Spielklasse. Am Sonntag setzte es mit 0:4 bei der zweiten Mannschaft des Holzwickeder SC eine weitere Klatsche. Nach zuletzt drei Niederlagen stand Unna tief in der eigenen Hälfte und baute ein Bollwerk auf. So dauerte es fast bis zum Pausenpfiff, ehe Routinier Tobio-Lemos den Bann brach. Als Hoppe nach knapp einer Stunde mit einem aus Sicht der Gäste unberechtigten Elfmeter das Resultat auf 2:0 stellte, war die Begegnung am Haarstrang praktisch entschieden, so dass die HSC-Zweite durch Heiß (76.) und Powilleit (85.) noch zwei weitere Tore nachlegen konnte. "Wir waren über die gesamten 90 Minuten die dominantere Elf. Wir haben unser Spiel sehr breit angelegt. Wir haben kaum Fehler gemacht“, sagte Holzwickede-Coach Olaf Pannewig „Sport im Kreis Unna“. RWU-Co-Trainer Sebastian Laub analysierte gegenüber dem Internetportal: „Es war eine Steigerung gegenüber den letzten Spielen bei uns zu erkennen. Uns fehlt jetzt ein Erfolgserlebnis. Daran werden wir arbeiten.“

Mit großen Erwartungen in die Saison gegangen, bleibt Union Lüdinghausen mit erst fünf Punkten bisher klar hinter den Erwartungen zurück. Am Sonntag verloren die Münsterländer bei Viktoria Kirchderne mit 1:2. Dabei schienen die Unionisten nach 70 Minuten alle Trümpfe in der Hand zu halten, nachdem Plöger (48.) die frühe Behrends-Führung (5.) ausgeglichen und der Viktoria-Angreifer Budnjo wegen Schiedsrichterbeleidigung soeben die rote Karte kassiert hatte. Doch in Überzahl ließ Lüdinghausen mehrere beste Möglichkeiten aus, unter anderem traf Hüser nur Aluminium. Wie so oft im Fußball wurde dies bestraft, als Ndubueze in der Schlussminute nach einem Einwurf das 2:1-Siegtor für Kirchderne aus dem Gewühl heraus über die Linie stocherte. „Es passt einfach zu unserer momentanen Situation“, sagte Union-Trainer Kolja Zeugner den Westfälischen Nachrichten.

Im Nachbarschaftsduell drehte der FC Overberge auf eigenem Kunstrasen einen 0:2-Halbzeitrückstand gegen den VfL Kamen noch, durfte in der Schlussphase über den 3:2-Siegtreffer jubeln, den Routinier Placzek nervenstark per Elfmeter erzielte. Zuvor hatte in Abschnitt eins der VfL zwei seiner wenigen Möglichkeiten genutzt und führte durch Tore von Hennig (29.) und Rothe (39.) mit zwei Treffern. Mit Wiederbeginn wurde der FCO aber immer offensiver und versuchte es mit vielen langen Bällen, die Mittelstürmer Placzek gekonnt ablegte. Mit seinem ersten verwandelten Strafstoß leitete Placzek die Wende ein (56.) und war es nach dem Ausgleich von Ayyildiz (79.) dann auch, der mit seinem zweiten Elfmeter an diesem Nachmittag für den FCO-Dreier sorgte. "So kann ein Derby ausgehen. Mustergültig. Man liegt 0:2 hinten durch zwei Situationen, wo man schlecht verteidigt. Das waren die einzigen Situationen, die der VfL in der ersten Halbzeit hatte. Unser Sieg war am Ende verdient. Wir haben drei Tore gemacht, der VfL nur zwei“, sagte Overberge-Trainer Daniel Frieg „Sport im Kreis Unna“. VfL-Coach Sascha Siegner war verständlicherweise weniger zufrieden, sagte dem Internetportal: „Ich habe in der Halbzeitpause die klarsten Worte in dieser Saison gefunden. Ich sagte, wenn wir so gedankenlos weiter spielen und den richtigen Gedanken erst dann haben, wenn es schon zu spät ist, dann können wir das Ding hier heute nicht gewinnen. So ist es dann auch gekommen.“

TuS richtet zum Jubiläum Meisterschaft aus

Die beste Jugendabteilung der Stadt

Frank Fischer und Bernd Völkering nahmen die Ehrung für den TuS entgegen.

(20.09.17) Große Ehrung für die Juniorenfußballer des TuS Westfalia Wethmar: Im Rahmen der ersten Sitzung der Fachschaft Jugendfußball des SSV erhielten die Grün-Weißen nicht nur sechs Stadtmeister-Trophäen, sondern auch folgerichtig zum sechsten Mal in den letzten zehn Jahren den Wanderteller für den erfolgreichsten Club während der Stadt-Titelkämpfe in der Halle und auf dem Feld.

„Das hat es unseres Wissens noch nicht gegeben“, erklärte Fachwart Detlev Eppmann im Clubhaus von BW Alstedde und gratulierte den anwesenden Frank Fischer (sportlicher Leiter) und Bernd Völkering (Jugendleiter) zur fast hundertprozentigen Ausbeute. Lediglich die C-Junioren, die parallel zum Stadtturnier auch die Aufstiegsrunde zur Bezirksliga bestritten, hatten den finalen Kampf um die Lüner Krone verloren. „Hier hat sich dann unsere C2 im Endspiel zur Verfügung gestellt und sich gegen das bärenstarke Team des neuen Stadtmeisters BW Alstedde super verkauft“, erinnert sich Völkering zurück.

Im Anschluss richteten sich die Blicke gleich wieder nach vorn, denn schon in knapp drei Monaten stehen die nächsten Titelkämpfe auf dem Spielplan: In der Rundsporthalle beginnen am 22./23. Dezember die diesjährigen Stadtmeisterschaften, die diesmal von den Senioren eröffnet werden. Nach Weihnachten haben dann die Junioren viel Raum und Zeit, ihre Vorrunden durchzuführen. Völkering bat den Vorstand um zügige Bekanntgabe des Rahmenspielplans, um auch für andere Turniere melden zu können. „In der nächsten Woche geht das Tableau den Vereinen zu“, versprach Eppmann. Ausrichter des Turniers ist der Lüner SV.

Der TuS Westfalia Wethmar hingegen wird die Stadtmeisterschaften auf dem Feld 2018 ausrichten. „Anlässlich unseres 70-jährigen Vereinsjubiläums haben wir den Antrag gestellt“, erklärt Völkering. „Die Versammlung billigte dies ohne Gegenstimme. Danke dafür!“

Als einziger Aspekt unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurde auf Anregung von Senioren-Vertreter Sascha Holz über Sicherheitsmaßnahmen während der Hallenmeisterschaften diskutiert, nachdem im letzten Jahr sogar Polizei-Präsenz von Nöten war. „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir im Fokus stehen“, so Holz. „Wenn es hart auf hart kommt, ist die Polizei auch möglicherweise gezwungen, ein Turnier abzubrechen.“ Daher sollen verschiedene Konzepte und Ansätze überlegt und in den nächsten Sitzungen der Senioren und der Junioren (Montag, 20. November beim SV Preußen) final beschlossen werden.

Zuletzt geändert am: 06.10.2017 um 20:32

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