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Rassiges Remis mit turbulenter Schlussphase

U23 holt im Lokalduell gegen GS Cappenberg ein 2:2

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Fast hätte es in einem abwechslungsreichen Derby zu drei Punkten gereicht, doch zwei Minuten vor dem Abpfiff kassierte die U23 des TuS Westfalia Wethmar gegen den Lokalrivalen GS Cappenberg das 2:2 und damit den Endstand.

Verdientermaßen, daran bestand schlussendlich kein Zweifel: „Auch wenn wir erst kurz vor Schluss den Ausgleich bekommen haben, sind wir froh, einen Punkt geholt zu haben“, bemerkte Co-Trainer Benjamin Fasse, der als Innenverteidiger selbst aufgelaufen war, ziemlich erleichtert. Diese auf den ersten Blick überraschende Analyse machte in jedem Fall Sinn, denn zum einen musste der TuS die letzte Viertelstunde in Unterzahl verbringen – Schinck hatte nach wiederholtem Foulspiel seinem Team unnötigerweise einen Bärendienst erwiesen -, zum anderen stand den Grün-Weißen Fortuna verlässlich zur Seite.

Denn in einer turbulenten und aufregenden Schlussphase verweigerte der Schiedsrichter zunächst einen klaren Cappenberger Elfmeter, bevor er kurz darauf ein ziemlich reguläres Tor wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht anerkannte.

So stand schließlich ein unter dem Strich ein gerechtes Unentschieden nach einer Partie, in der die Hausherren den besseren Start erwischt hatten: Orlowski schloss bereits nach sechs Minuten einen sauberen Spielzug gekonnt zum 1:0 ab. „Unser Matchplan ging in der ersten Halbzeit sehr gut auf!“, meinte Fasse, lediglich nach exakt einer halben Stunde setzte es einen Tiefschlag. „Dem 1:1 ging die einzige Unaufmerksamkeit unserer Mannschaft in der ersten Hälfte voraus. Umso ärgerlicher, dass es gleichbedeutend mit einem Gegentor war.“

Ansonsten erwies sich das TWW-Kollektiv als sehr robust, organisiert und stabil sowohl in der Defensive als auch im Vorwärtsgang. Auch im zweiten Abschnitt zeigte die Westfalia nämlich einige gute Ansätze und stellte nach 55 Minuten auf 2:1. Schinck schlenzte aus 18 Metern einen feinen Ball ans Lattenkreuz, Sajonz staubte goldrichtig stehend per Kopfball zur umjubelten Führung ab. Kurze Zeit später verpasste Schinck das fällige 3:1, sodass Cappenberg im Spiel blieb und erst recht nach dessen Ampelkarte mehr und mehr das Kommando übernahm.

Zum Auswärtsdreier sollte es jedoch nicht mehr reichen. So zog Fasse ein entspanntes Fazit. „Die Mannschaft hat trotz erneuter personeller Probleme einen guten Job gemacht. Auch wenn wir am Ende sicherlich ein bisschen Glück hatten, haben wir uns den Punkt aufgrund einer geschlossen guten Teamleistung redlich verdient.“

TWW: Dvorak, Strecker (34. Jankort), Schinck, Fasse, N. Pella, Sajonz, Orlowski (75. Resch), Witte, S. Hane (46. S. Rath), Selbstaedt, Kuruts.

Tore: 1:0 (6.) Orlowski, 1:1 (31.) Mantei, 2:1 (56.) Sajonz.

Gelb-rote Karte: Schinck (77., wiederholtes Foulspiel).

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