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Punkteteilung im Spitzenspiel

B-Junioren ergattern ein 1:1 bei Westfalia Rhynern

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Das Spitzenspiel der B-Junioren in Rhynern blieb am Sonntag ohne Sieger, hielt aber, was es im Vorfeld versprach. Führte die Westfalia aus Wethmar zur Pause noch mit 1:0 gegen die Namenscousine aus Rhynern, trennte man sich am Ende leistungsgerecht mit einem 1:1.

So verloren die Grün-Weißen zwar die Tabellenführung, konnten sich aber in der Spitzengruppe festsetzen und liegen nun zwei Punkte hinter dem neuen Tabellenführer SuS Kaiserau. „Es war von beiden Mannschaften ein gutes Spiel, mit viel Leidenschaft und hoher Intensität. Man hat beiden Mannschaften angemerkt, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten“, so Trainer Daniel Nowak.

In einer temporeichen Partie sahen die Zuschauer zwei unterschiedliche Halbzeiten. War Wethmar in Halbzeit eins noch das spielbestimmende Team, so änderte sich das in der zweiten Hälfte, als die Westfalia über 25 Minuten im Mittelfeld kaum einen Zugriff auf das Spiel bekam und Rhynern somit Oberwasser gewinnen konnte. Erst in den letzten 15 Minuten fanden die Grün-Weißen zu ihrem Spiel zurück.

Beide Teams tasteten sich zu Beginn des Spiels erst einmal ab. Wethmar übernahm danach das Kommando, hatte aber immer wieder Ungenauigkeiten im Passspiel, die mögliche vielversprechende Angriffsaktionen gleich im Keim erstickten. Traten diese mal nicht auf, fehlte bei der Westfalia teilweise auch der Blick für den Mitspieler. Eine dieser Ungenauigkeiten führte dann zu der ersten hochkarätigen Möglichkeit des Spiels, doch der Rhyneraner Angreifer zielte knapp daneben.

Ansonsten stand die Grün-Weiße Defensive in der ersten Halbzeit zumeist sicher und ließ nicht viel zu. Der größte Aufreger in der ersten Halbzeit ereignete sich nach gut 20 Minuten. Wethmar kombinierte sich sehr gut vor das gegnerische Tor. Tittelbach war zur Stelle und beförderte den Ball in Richtung Tor, wo er erst hinter der Linie von einem Rhyneraner Verteidiger aus der Gefahrenzone befördert wurde. Der Schiedsrichter entschied allerdings zum Unverständnis aller Grün-Weißen auf Weiterspielten. „So langsam ist das echt nicht mehr akzeptabel mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter, da sind wir erneut klar benachteiligt worden. Erst wird uns gegen Lohauserholz ein regelkonformer Treffer nicht anerkannt und nun heute erneut nicht. Das muss ich aus seiner Position einfach sehen, dafür ist er da. Und beim Stand von 0:0 ist so etwas mit spielentscheidend. Selbst die Rhyneraner Spieler haben nach Spielschluss gesagt, dass der Ball deutlich über der Linie war“, war Nowak auch weit nach Spielschluss äußerst bedient über die Entscheidung des Schiedsrichters.

Wethmar ließ sich aber auch von der Entscheidung des Schiedsrichters nicht beirren und agierte nun zielstrebiger und mit weniger Ungenauigkeiten. Eine tolle Kombination über Benedikt Lehn, Niklas Bohle, Leon Beile und Niklas Tittelbach konnte Rhynern gerade so zur Ecke klären. Lukas Knoke war etwas zu spät eingerückt. Die anschließende Ecke konnte Rhynern nur unzureichend klären. Jonas Rudwill fasste sich aus 20 Metern Torentfernung ein Herz und ließ einen Volleyknaller aufs das Rhyneraner Gehäuse los, den der Schlussmann mit einer Glanzparade entschärfte.

Aber auch aus dem Spiel erarbeiteten sich die Grün-Weißen Möglichkeiten, dabei fehlte dann aber häufig die letzte Konsequenz im Abschluss. Die Jungs vom Cappenberger See sollten aber noch in der ersten Halbzeit mit dem verdienten Führungstreffer belohnt werden. Wethmar kombinierte sich gut nach vorne, ein Schuss von Frederic Fischer wurde aber zur Ecke abgewehrt. Beile brachte den Ball vors Tor, Pascal Schmidt stieg hoch in die Luft und hämmerte den Ball mit dem Kopf in den linken Winkel (39.).

Rhynern startete dann wie erwartet mit viel Druck in die zweite Halbzeit. Die Westfalia hatte zu große Abstände zwischen den Reihen sowie keine gute Staffelung, kam dadurch immer wieder zu spät oder nicht in die Zweikämpfe, sodass Rhynern immer wieder gute Kombinationen aufziehen konnte. Diese Situationen konnten dann zumeist noch gut wegverteidigt werden, teilweise spielte Rhynern dann auch zu ungenau, sodass keine Gefahr von diesen Angriffen ausging. Also war auch der Gastgeber auf eine Standardsituation angewiesen, um den Ausgleich zu erzielen. Ein Freistoß aus halbrechter Position wurde in die Box geflankt, der Rhyneraner Stürmer ging wuchtig in den Ball und köpfte diesen unhaltbar für Torwart Paul Sikora ins Netz (51.).

Auch danach blieb Rhynern dran, und wollte den Führungstreffer erzielen. Dieser sollte ihnen auch fast gelingen. Nach einer Flanke setzte ein Rhyneraner zum Fallrückzieher an und konnte diesen auch im Tor unterbringen. Da er aber aus Abseitsposition gestartet war, fand der Treffer keine Anerkennung. Aber auch Sikora sollte auf Wethmarer Seite noch in den Mittelpunkt rücken, denn so entschärfte er zwei gute Abschlüsse des Gegners. Zudem rettete einmal Schmidt für den geschlagenen Sikora klar vor der Torlinie.

Aber auch die Westfalia sollte dann wieder am Spiel teilhaben, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. So hatte Wethmar erneut Pech mit einer Schiedsrichterentscheidung, als Beile bei einem vielversprechenden Angriff, bei dem er dann frei auf das Tor hätte zugehen können, wegen einer vermeintlichen Abseitsposition zurückgepfiffen wurde. Zudem wurde die Westfalia immer wieder nach Eckbällen gefährlich, doch bekamen einmal Tittelbach und einmal Sebastian Czarnietzki den Ball nur neben das Tor gedrückt.

Kurz vor Schluss setzte Wethmar dann noch einmal alles auf eine Karte. Nach einer Ablage von Tittelbach kam der eingewechselte Jason Jäger an den Ball und schloss direkt ab, der Ball klatschte aber nur an den Querbalken. Kurz danach war es erneut Jäger, der den Torwart mit einem Schuss aufs kurze Eck prüfte. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden.

„Rhynern war der erwartet schwierige Gegner. In der ersten Halbzeit haben wir eine richtig gute Leistung gezeigt, haben den Gegner gut bespielt und sind auch verdient in Führung gegangen. Die Laufwege haben gestimmt, leider hatten wir immer wieder Ungenauigkeiten im Spiel oder haben uns zu spät vom Ball getrennt, was uns den einen oder anderen vielversprechenden Angriff gekostet hat. Wir haben im Spielaufbau immer wieder gute Lösungen gefunden, waren fast nie auf den langen Schlag angewiesen. In der zweiten Halbzeit war davon dann 25 Minuten lang fast nichts zu sehen. Wir haben keinen Zugriff auf das Spiel bekommen, haben immer wieder zu große Abstände und keine gute Staffelung gehabt, sind dadurch kaum in die Zweikämpfe gekommen. Aber danach haben wir uns wieder gut ins Spiel gekämpft und hatten auch noch Möglichkeiten, das Spiel für uns zu entscheiden“, sagte Nowak und fügte abschließend hinzu: „Insgesamt bin ich mit der Punkteteilung zufrieden, sie war auch leistungsgerecht. Rhynern wird auch den anderen Mannschaften im oberen Tabellendrittel noch Schwierigkeiten bereiten und kann ihnen auch Punkte abnehmen, das wäre für mich keine Überraschung. Wir schauen aber nur auf uns und von Spiel zu Spiel, wollen am kommenden Samstag in Heessen dann wieder drei Punkte einfahren. Dann würden wir mit 13 Punkten aus fünf Spielen in die Herbstferien gehen, das wäre vollkommen in Ordnung.“

TWW: Sikora – Schmidt, Beile (77. Abidi), Fischer, Tittelbach, Knoke (56. Jäger), Lehn (67. Grohs), Bohle, Czarnietzki, Gabel, Rudwill.

Tore: 0:1 (39.) Schmidt, 1:1 (51.).

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