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Oktober 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 01.11.2017
2017 >>

U23 unterliegt Langschede unglücklich mit 2:3

Bittere Pillen in der Nachspielzeit

(08.10.17) Bis zur 93. Minute sah die U23 des TuS Westfalia Wethmar wie der verdiente Sieger einer gutklassigen Partie aus, doch dann profitierte der bis dahin überwiegend harmlose Gast des SV Langschede von zwei echten Dusel-Momenten und gewann am Ende mit 3:2 (1:0).

Die Grün-Weißen führten bis in die Nachspielzeit mit 2:1 und hatten damit den Spielverlauf bestens widergespiegelt. „Wir lagen völlig zurecht gegen einen der stärkeren Gegner der Liga in Führung, doch dann lief so ziemlich alles schief, was schief laufen kann“, fasste Coach Philipp Bremer (Foto) ziemlich verdattert die Geschehnisse der Endphase zusammen.

Zunächst geriet eine Wethmarer Kopfball-Abwehr etwas zu kurz, ein SVL-Akteur fasste sich ein Herz und jagte den Ball sauber per Halbvolley aus 18 Metern in den langen Winkel. Doch damit noch lange nicht genug: Nachdem Rogge nach dem Wiederanpfiff deutlich sichtbar gefoult worden und der fällige Pfiff ausgeblieben war, flog ein weiterer hoher Ball in den TuS-Strafraum, ehe der Schiedsrichter nach einer harmlosen Attacke auf Foulelfmeter entschied – zur Verwunderung aller Wethmarer und Langscheder Beteiligten. Die Gäste ließen sich das Geschenk nicht nehmen und trafen zum 3:2-Endstand, die Partie wurde gar nicht erst wieder angepfiffen.

„Das ist natürlich extrem brutal für die Jungs!“, ärgerte sich Bremer, der seiner Truppe eine starke Teamleistung attestierte. „Wir haben bis in die Nachspielzeit nichts zugelassen, sehr gut verteidigt und stehen am Ende trotzdem leider mit leeren Händen da.“ Denn tatsächlich agierte die Westfalia sehr diszipliniert und hielt sich an den vorgegebenen taktischen Matchplan. Einzige Ausnahme bildete in der ersten Halbzeit (34.) eine Unaufmerksamkeit bei einem gegnerischen Freistoß, der diagonal in den Strafraum segelte und per Kopf den Weg ins TWW-Tor fand.

Ansonsten war der TuS eigentlich zu jeder Zeit Herr im eigenen Haus, legte eine furiose Anfangsphase mit einigen guten Chancen auf die grüne Kunstwiese und verpasste es jedoch, die Begegnung frühzeitig in positive und beruhigende Bahnen zu lenken. Allerdings setzten die Grün-Weißen ihre Bemühungen trotzdem auch nach dem Wechsel unbeirrt fort und wurden nach 66 Minuten endlich belohnt, als Schinck egalisieren konnte.

Wethmar setzte nun alles auf die Drei-Punkte-Karte und erkämpfte sich nach 83 Minuten durch einen Strafstoß endgültig die Chance zum verdienten Sieg: Erneut Schinck behielt die Nerven und netzte zum 2:1 ein, ehe die Nachspielzeit ein nicht mehr für möglich gehaltenes Ende brachte. „Diese Niederlage sitzt schon tief“, räumte der Trainer ein. „Allerdings können wir leistungsmäßig darauf aufbauen, damit wir auch in der Tabelle wieder einen Schritt nach vorne machen.“

TWW: Dvorak, F. Pella, A. Lohölter, Langenkämper, Schinck, Orlowski (72. Rogge), N. Pella (49. N. Lohölter), S. Hane, Kuruts, Resch (58. Selbstaedt), S. Rath.

Tore: 0:1 (34.), 1:1 (66.) Schinck, 2:1 (83./Foulelfmeter) Schinck, 2:2 (90.+3), 2:3 (90.+5/ Foulelfmeter).

A-Junioren verlieren Derby beim Lüner SV knapp

Großer Kampf bringt keine Punkte

(08.10.17) Es war ein rassiges, packendes und über 90 Minuten spannendes Bezirksliga-Derby am Sonntagvormittag zwischen den A-Junioren des Lüner SV und des TuS Westfalia Wethmar in der Kampfbahn Schwansbell, das letztlich durch einen einzigen Treffer von Emre Yildiz Mitte der ersten Hälfte entschieden wurde, so dass Wethmar den Platz als unglücklicher 0:1-Verlierer verließ.

"Kämpferisch und läuferisch haben die Jungs alles reingehauen. Auch fußballerisch sah das zumindest phasenweise ordentlich aus. Letztlich ist das Ergebnis aus unserer Sicht etwas unglücklich. Aber diese Leistung gibt Anlass zu Optimismus. Hätten die Jungs in den vergangenen Wochen immer so couragiert gespielt, ständen wir bei deutlich mehr als nur drei Punkten", sagte Co-Trainer Markus Wilczek.

Die Gäste standen sicher in der Defensive, waren präsent in den Zweikämpfen und versuchten nach Ballgewinnen immer wieder schnell umzuschalten. So hatte der LSV als Tabellenzweiter zwar mehr Ballbesitz, gute Möglichkeiten oder gar Schüsse auf das Tor gab es allerdings nur selten. Fast folgerichtig fiel das Tor deshalb nach einer Einzelleistung, als Yildiz sich zwischen den Wethmarer Abwehrketten aufdrehen und mit einer schnellen Bewegung Platz verschaffen konnte, um den Ball anschließend aus 22 Metern unhaltbar im rechten Eck zu versenken (24.).

"Das Tor hat uns aber nicht wirklich geschockt, wir waren weiter voll im Spiel, haben alles versucht", lobte Wilczek. Zwar kamen die Rot-Weißen nach einem Ballverlust der Gäste per Konter noch zu einem Lattenkracher, aber auch die Westfalia hatte durch Daniel Denk und Nico Sonnen zwei gute Einschussgelegenheiten.

Auch in Durchgang zwei zeigten die Grün-Weißen einen engagierten Auftritt, glaubten an ihre Chance. Zu klaren Möglichkeiten kamen die Lüner in einer hektischer werdenden Begegnung weiterhin nur selten. Und wenn, hatte nach wie vor Yildiz seine Füße im Spiel.

Auf der Gegenseite holte Wethmar einige Standards in aussichtsreicher Position heraus, ließ diese allerdings ungenutzt. In der Schlussphase ging ein Schuss von Nicolas Jansen nur knapp über die Querlatte und Joker Jordan Busche tauchte in halblinker Position frei vor dem LSV-Tor auf, schloss aber zu überhastet ab, so dass das Spielgerät nur in den Armen des Lüner Schlussmanns Koch landete.

"Einen Punkt hätten die Jungs für ihren Einsatz verdient gehabt. Aber leider sollte es nicht sein. Anders als noch in der Vorwoche in Diemelstadt haben wir uns heute jedoch nichts vorzuwerfen. Bestätigen wir dieses Leistung am nächsten Sonntag im Heimspiel gegen Holzwickede, wird es ganz sicher klappen, endlich wieder zu punkten", ist Wilczek überzeugt.

Mit dem Heimspiel gegen Holzwickede geht es für die A-Junioren in die Spielpause rund um die Ferien, die erst am ersten November-Wochenende mit einem weiteren Haimauftritt, dann gegen die zweite Mannschaft der Hammer SpVg, endet.

Wethmar: Schroeder; Adam, Schumann, Simsek, Wilberg, Sonnen, Jansen, Neutzner (76. Kastner), Neuhäuser (72. Weiß), Denk (83. Busche), Böllhoff (66. Ast).

Tor: Yildiz (24.).

Wethmar besiegt VfR Sölde deutlich mit 5:2

Dem ersten Auswärtssieg folgt der erste Heimdreier

(08.10.17) Nun hat es auch auf heimischer Wiese endlich geklappt: Nach dem Auswärtssieg beim FC Overberge legte die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar am neunten Spieltag nach und bezwang den Tabellennachbarn VfR Sölde deutlich mit 5:2 (2:0).

„Die Jungs haben nahtlos dort weitergemacht, wo sie am letzten Sonntag aufgehört haben!“, freute sich der Sportliche Leiter Rolf Nehling über den zweiten Sieg in Serie, der vollauf in Ordnung ging. „Wir haben erneut eine starke kämpferische Leistung gezeigt und ziemlich schnell über weite Strecken auch spielerisch überzeugt!“

Den Brustlöser lieferte allerdings der gegnerische Keeper nach knapp zehn Minuten, als er Tim Heptner (Foto) den Ball genau in die Füße spielte. Der Goalgetter – schon in Overberge dreifach auf der Anzeigetafel – ließ sich nicht lange bitten und erzielte das 1:0. „Das war natürlich extrem wichtig für unseren Kopf und das Selbstvertrauen“, gab Nehling zu, denn fortan war der Gastgeber phasenweise recht spielbestimmend. Probleme ergaben sich nur, wenn es hüben wie drüben über lange Bälle ging, da Sölde eine extrem große und damit kopfballstarke Mannschaft aufgeboten hatte. „Im Luftkampf war der Gegner überlegen“, so Nehling, dessen Truppe dann stattdessen über die flachen Pässe versuchte, Struktur ins Spiel zu bringen.

Dies gelang, sodass Torszenen im Sölder Strafraum keine Seltenheit blieben. Heptner und Anderson scheiterten zunächst, ehe Heptner dann von einem weiteren VfR-Geschenk profitierte und routiniert den 2:0-Pausenstand besorgte (40.). Wethmar blieb auch nach der Pause taktisch, kämpferisch und spielerisch weiter auf der Höhe und besorgte nach 63 Minuten die vermeintliche Vorentscheidung, als Heptner nach toller Kombination mit einem satten Direktschuss ins lange Eck den zweiten Dreierpack binnen einer Woche schnürte.

Nur wenige Minuten später aber verkürzte der Gast per Kopf und Wethmars Stabilität schien kurz ins Wanken zu geraten, doch Anderson fasste sich nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte ein großes Herz, umkurvte im Rahmen eines unwiederstehlichen 60-Meter-Sprints drei Gegenspieler und schob zum 4:1 ein.

Doch wieder hielt das Drei-Tore-Polster nur kurz, erneut schlug Sölde postwendend zurück und schnupperte wieder deutlich Morgenluft. „Glücklicherweise haben wir dann zum zweiten Mal im richtigen Moment getroffen“, meinte Nehling, der nach einem der vielen Konter das entscheidende und dazu noch ein besonderes Tor bejubelte: Nach Vorlage von Anderson stand Till Kowalski, nach monatelanger Verletzungspause endlich genesen, goldrichtig und stellte den Endstand zum 5:2 her. Der Flügelflitzer wurde im Anschluss von all seinen heranstürzenden und jubelnden Mitspielern beinahe komplett erdrückt.

Somit kann der TuS endlich etwas befreiter aufatmen und nach vorne blicken, denn mit dem zweiten Sieg in Folge verließ die Erling-Truppe sogar die Abstgiegsränge. Nun steht die Aufgabe beim bisher überragenden Spitzenreiter TuS Hannibal bevor. „Wir werden in der kommenden Woche in Ruhe weiterarbeiten und versuchen, auch in Hannibal zu bestehen. Nach den letzten beiden Partien können wir zuversichtlich sein und auf die Leistungen aufbauen“, erklärte Nehling abschließend.

Tore: 1:0 (10.) Heptner, 2:0 (40.) Heptner, 3:0 (52.) Heptner, 3:1 (64.), 4:1 (68.) Anderson, 4:2 (73.), 5:2 (80.) Kowalski.

Eröffnung bereits in dreieinhalb Wochen

Virtueller Blick in das Vereinsheim

(08.10.17) Der Countdown in Wethmar läuft: Mittlerweile sind es nur noch rund dreieinhalb Wochen bis zur Inbetriebnahme des Vereinsheim-Neubaus auf der Platzanlage am Cappenberger See. Eröffnungstag ist Donnerstag, 2. November, wenn neben dem normalen Betrieb unter anderem das Europa-League-Spiel des 1. FC Köln live gezeigt wird.

Anschließend wird das Vereinsheim auch am Freitag, Samstag und Sonntag, 3. bis 5. November, zu den zahlreichen Jugendspielen auf der Platzanlage sowie den Übertragungen der Fußball-Bundesliga-Partien geöffnet sein.

„Wir hoffen auf viele Interessierte, die bei uns mal vorbeischauen wollen. Jeder ist herzlich willkommen. Der ganze Verein hat jahrelang auf diesen Tag gewartet. Jetzt wollen wir in Kürze auch gemeinsam begehen“, sagt Heinz-Werner Krause, Leiter der Fachschaft Fußball, und einer der Verantwortlichen für die Bauprojekte am Cappenberger See, der bis zum Eröffnungstermin allerdings noch alle Hände voll zu tun hat.

„In den vergangenen Tagen sind die Restarbeiten ein wenig schleppend verlaufen. Wir wollten eigentlich schon etwas weiter sein. Auch was die Sanierung des ehemaligen Bauhof-Gebäudes und hier speziell den Außenbereich betrifft. Aber es bleiben noch ein paar Tage Zeit. Die werden uns müssen wir jetzt gemeinschaftlich nutzen. Dabei setze ich auch wieder auf die Unterstützung aus dem Verein“, sagt Krause.

Schließlich soll neben dem Vereinsheim ab Anfang November, zwei Wochen später auch das ehemalige Bauhof-Gebäude mit den neuen Kabinen nutzbar sein, wenn die Pokal-Endspiele der Jugend in Wethmar stattfinden. „Wir sind also in der Pflicht Gas zu geben“, so Krause.

Die eigentliche Eröffnungsfeier des Vereinsheims plant der Club für das Anfang 2018, wenn auch im Eingangsbereich die letzten Arbeiten abgeschlossen sein werden. „Der genaue Termin steht noch nicht fest. Klar ist aber, dass wir diesen besonderen Anlass für unseren Verein auch besonders und groß feiern müssen. Deshalb werden wir für diesen Tag sicherlich einiges auf die Beine stellen“, verspricht Krause, der sich mit den Details jetzt aber noch nicht beschäftigen möchte: „Priorität hat für uns einzig alle Arbeiten fristgerecht abzuschließen und dann mit dem Vereinsheim einen guten Start hinzulegen, so dass möglichst alle Gäste zufrieden sind.“

Wie es derzeit im Vereinsheim aussieht, seht Ihr hier!!!

U23 nach Schlusspfiff mit langen Gesichtern

Erste riecht frische Luft im Tabellenkeller

(09.10.17) Sechs Punkte aus zwei Spielen: Nach dem ernüchternden Auftakt mit sieben Partien ohne dreifachen Punktgewinn scheint der Knoten bei der 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar endlich geplatzt. Nach dem 7:1-Kantersieg in Overberge folgte am Sonntag am Cappenberger See ein ähnlich deutlicher 5:2-Erfolg gegen den VfR Sölde.

„Das verschafft uns weiter Luft!“, analysierte der Sportliche Leiter im Hinblick auf die vor zwei Wochen noch alarmierende Tabellensituation, als der TuS das Schlusslicht bildete. „Wir haben über den Kampf zu unserer Linie gefunden, und das muss auch in den kommenden Wochen die Marschroute sein.“

Zumal es am nächsten Sonntag zum noch ungeschlagenen Tabellenführer TuS Hannibal geht. „Auch dort werden wir alles in die Waagschale werfen. Ich sehe uns nicht als chancenlos“, sagt Nehling, der gegen den VfR Sölde eine geschlossen auftretende und stabile Wethmarer Mannschaft gesehen hatte. Über fast die gesamte Spielzeit hinweg war Wethmar das tonagebende Team und siegte am Ende völlig berechtigt mit 5:2, nachdem Heptner erneut dreifach erfolgreich gewesen war und Anderson und Rückkehrer Till Kowalski (Foto) die übrigen Treffer beigesteuert hatten.

„Für Till freut es mich besonders, er hat eine lange Leidenszeit hinter sich“, sagte Nehling über den Flügelflitzer, der sich nach monatelanger Verletzungspause gleich wieder nathlos einfügte und den Endstand herstellte.

Ein schier unglaubliches Finale einer schon gewonnen geglaubten Begegnung musste die U23 des TWW über sich ergehen lassen: Gegen den SV Langschede stand es bis zur 93. Minute 2:1 für den TuS, ehe der eigentlich harmlose Gegner ein grandioses Comeback feierte und den Spieß noch umdrehte.

Zunächst landete ein Volleyschuss unhaltbar im Wethmarer Knick, ehe der Schiedsrichter einen mehr als fragwürdigen Elfmeter verhängte und den Gastgebern somit auch noch den einen Zähler entriss, denn mit der letzten Aktion der Partie landete der Strafstoß im Netz und die Hausherren gingen komplett leer aus.

„Eigentlich unglaublich: Wir haben Langschede mit Ausnahme des Gegentores zum 0:1 (34.) total im Griff gehabt und aus dem Spiel genommen“, konstatierte Coach Philipp Bremer. „Nie und nimmer dürfen so ein Spiel verlieren.“ Denn nach einer schon guten Hälfte mit vielen hochkarätigen Chancen zur frühen Führung legte die Westfalia auch im zweiten Abschnitt nach, drückte letztlich effizient aufs Tempo und kippte durch zwei Schinck-Tore den Spielstand. Weitere Konter fanden nicht den Weg ins Langscheder Tor, sodass der SVL im Spiel blieb und eiskalt zurückschlug.

Der 9. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Kirchderne klettert mit Kantersieg auf Platz zwei

Youngster Till Kowalski gab gegen Sölde sein Comeback nach langer Verletzungspause und erzielte direkt einen Treffer.

(10.10.17) Westfalia Wethmar setzte am 9. Spieltag der Bezirksliga-Saison 2017/18 seinen Aufwärtstrend fort, gewann das Heimspiel gegen den VfR Sölde ebenso deutlich wie verdient mit 5:2 und verließ nach vielen Wochen endlich wieder die Abstiegsplätze.

Einen Lauf schon seit dem ersten Spieltag hat Tabellenführer TuS Hannibal, bei dem Wethmar am kommenden Sonntag antreten muss. Beim FC Nordkirchen schaffte es der Klassenprimus einmal mehr, ein enges und umkämpftes Spiel knapp mit 1:0 für sich zu entscheiden und baute seine Punktekonto auf 25 aus. Den entscheidenden Treffer erzielte Mustapha Hamdoui in der 72. Minute.

Neuer Tabellenzweiter ist Viktoria Kirchderne nach einem 7:0-Kantersieg gegen Kellerkind TSC Hamm. Kirchderne ging bereits in der zweiten Minute durch den Ex-Wethmarer Budnjo in Führung. Anschließend waren die Hammer allerdings mindestens gleichwertig, kamen zu einigen besten Gelegenheiten und verschossen durch Akyüz sogar einen Foulelfmeter. Trainer Erdal Akyüz sprach gegenüber dem Westfälischen Anzeiger deshalb von der besten Saisonleistung seines Teams in den ersten 45 Minuten: „In der Pause hatte ich den Jungs noch gesagt, wie stolz ich auf sie bin und dass sie sich noch belohnen werden. Aber am Ende war das nur noch Frust pur.“ Denn direkt nach Wiederbeginn erhöhte Bunk für Kirchderne auf 2:0 – und beim TSC brachen alle Dämme, so dass Ndubueze (2), El Yahyaoui, Olesch und erneut Budnjo leichtes Spiel hatten, fünf weitere Tore nachzulegen.

Ebenfalls auf 20 Punkte wie Kirchderne kommt SuS Kaiserau, der das Nachbarschaftsduell gegen den FC Overberge deutlich mit 5:0 gewann. In Durchgang eins stand der FCO noch sicher in der Defensive und ließ nur wenig zu, so dass es bis zur 38. Minute dauerte, ehe sich Kaiserau-Torjäger Milcarek als „Dosenöffner“ betätigte und zum 1:0 traf (38.). Als Milcarek per Strafstoß drei Minuten nach Wiederbeginn auch Tor Nummer zwei folgen ließ, kippte die Begegnung zu Gunsten der Hausherren, die fortan dominierten und durch Tore von Stender (2) und Bittner auf 5:0 erhöhten. „Ein hoch verdienter Sieg. Nach dem 2:0 haben wir besser gespielt“, sagt Kaiserau-Coach Marc Woller dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“. Sein Gegenüber Daniel Frieg sagte dem Internetportal: „Das 1:0 kassieren wir durch einen katastrophalen Fehler im Aufbau durch Eckelt. Gleiches Muster vor dem 3:0. Der Elfer nach der Pause zum 2:0 war für mich ein Witz, das war keiner. Das spielt dir dann nicht in die Karten bei so einer Mannschaft wie Kaiserau. Eine Topmannschaft. Mit unserer Truppe sind wir derzeit nicht bezirksligatauglich.“

Eine überraschende Niederlage kassierte der BV Brambauer mit 1:2 bei Aufsteiger RW Unna. In einem Spiel auf Augenhöhe lag das Chancenplus bei den Gastgebern. Der entscheidende Treffer fiel allerdings erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Nachdem Scharfe im Strafraum gefoult worden war, verwandelte Güven den fälligen Elfmeter sicher. Scharfe war es auch, der in der 73. Minute das 1:0 besorgt hatte. Neun Minuten später war für den BVB Torjäger Schuster zur Stelle und besorgte das zwischenzeitliche 1:1. „Der Strafstoß war auf jeden Fall berechtigt, denn der durchgebrochene Scharfe wurde unfair von den Beinen geholt. Ich freue mich riesig über den Sieg, das sind Bonuspunkte. Am Ende war der Dreier nicht unverdient“, sagte RWU-Linienchef Emre Aktas.

Ebenfalls 2:1 endete das Spiel zwischen dem Holzwickeder SC II und FC Roj. Matchwinner war Westfalenliga-Leihgabe Sebastian Schmerbeck, der beide Treffer erzielte. Er traf in Minute 38 zum 1:0 und nach dem schnellen Ausgleich von Demir (43.) auch in Durchgang zwei einer zu diesem Zeitpunkt äußerst umkämpften und engen Partie noch einmal (69.). „Sebastian Schmerbeck hat uns gut getan. Aufgrund der zweiten Halbzeit war unser Sieg etwas glücklich, dafür hatten wir in anderen Begegnungen zuvor nicht das Glück auf unserer Seite“, sagte HSC-Trainer Olaf Pannewig „Sport im Kreis Unna“.

Torreich war die Begegnung zwischen Union Lüdinghausen und SC Dorstfeld. Mit 4:3 hatten schließlich die Münsterländer das bessere Ende für sich. Die Gastgeber spielten eine bärenstarke erste Hälfte, trafen allerdings nur einmal durch Hüser (26.) zum 1:0-Pausenstand. „Wir hätten in der ersten Hälfte natürlich mindestens fünf Tore schießen müssen“, sagte Trainer Bülent Kara den Westfälischen Nachrichten. Der verschwenderische Umgang mit den Möglichkeiten hätte sich nach dem Seitenwechsel beinahe noch gerächt, denn die Dortmunder kamen durch Efthimiadis zum schnellen 1:1. Zwar gingen die Unionisten anschließend zwei Mal in Führung, doch der SCD hatte jeweils die passende Antwort. Einzig den Coerdt-Treffer zum 4:3 (79.) konnten die Gäste, bei denen Brodonkalla die Ampelkarte sah (90.), nicht mehr kontern.

Nach zuletzt einigen deutlichen Niederlagen erkämpfte sich Schlusslicht Eintracht Dortmund ein 1:1 beim VfL Kamen. Grauberger (89.) sicherte den Gästen mit seinem Tor spät einen Punkt. Zuvor hatte die Eintracht mächtig Druck gemacht und sich den einen Punkt damit verdient. Kamen dagegen fand nie zur Normalform, kam auch nach dem Führungstreffer von Rumpf (39.) nicht besser ins Spiel. „Das war eine schlechte Leistung meiner Mannschaft. Nach der Pause haben wir quasi um den Ausgleich gebettelt. Der fiel dann dummerweise auch noch“, sagte VfL-Trainer Sascha Siegner „Sport im Kreis Unna“.

G1-Junioren freuen sich über Sponsoring

Neue Trikots für die Jüngsten

(11.10.17) Erstmals spielten die G1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar am Samstag auswärts bei der Hammer SpVg in neuen Trikots.

Sponsor der grün-weißen Puma-Montur ist das Heizungsteam West aus Dortmund. "Wir bedanken uns bei den Firmenverantwortlichen ganz herzlich für die Spende, hoffen jetzt in den neuen Trikots erfolgreich zu spielen und so ganz viel Spaß zu haben", sagt Co-Trainer Christian Linde.

A-Junioren empfangen Holzwickede, C-Jugend in Dortmund

Letzte Chance zu punkten vor der Herbstpause

(12.10.17) Für den Bezirksliga-Nachwuchs des TuS Westfalia Wethmar steht vor der dreiwöchigen Herbstpause noch ein Spieltag an. Unter Druck stehen dabei besonders die A-Junioren.

Diese empfangen am Sonntag (11 Uhr) am Cappenberger See den Holzwickeder SC. Nach mittlerweile vier Niederlagen in Folge wollen die Grün-Weißen vor der Spielpause unbedingt den Abstiegs-Relegationsplatz verlassen. "Wir stehen unter Zugzwang, werden alles dafür tun endlich wieder zu punkten", sagt Co-Trainer Markus Wilczek.

Mit Holzwickede kommt eine Mannschaft, die vor der Saison zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden konnte. Auch nach einigen Verletzungsproblemen kommt der HSC bislang allerdings erst auf sieben Punkte, verlor zuletzt völlig überraschend auf eigenem Platz gegen Aufsteiger JSG Germete-Wormeln/Warburg/Rhoden mit 1:4. "Von diesem Ergebnis sollten wir uns nicht blenden lassen. Holzwickede gehört für mich in dieser Liga zu den stärksten Mannschaften", sagt Wilczek.

Nach der zuletzt starken Leistung im Derby bei der ebenso knappen wie unglücklichen Niederlage beim Tabellenzweiten Lüner SV, hofft Wilczek am Sonntag endlich auch ergebnismäßig die Wende zu schaffen. "Gegen den LSV haben die Jungs gezeigt was möglich ist, wenn jeder alles gibt. Diese Einsatzbereitschaft erwarte ich allerdings nicht nur im Derby, sondern in jedem Spiel. Die Jungs sind in der Pflicht, dies am Sonntag unter Beweis zu stellen. Dann sollte auch gegen Holzwickede alles möglich sein", sagt Wilczek.

Personell sind die Voraussetzungen gut. Verzichten müssen die Hausherren nur auf die verletzt fehlenden Torhüter Benjamin Feiweier und Fabian Franz sowie Mittelfeldmann Steven Potthoff (Schulfahrt). "Wir werden also wieder eine schlagkräftige Truppe auf den Platz schicken, wollen unbedingt die Trendwende schaffen", sagt Wilczek.

Ziemlich entspannt können dagegen die C1-Junioren den letzten Spieltag vor der Herbstpause am Samstag (13 Uhr) bei der zweiten Mannschaft von Eintracht Dortmund angehen. Nach einem starken Saisonstart mit schon acht Punkten hat der Aufsteiger als Sechster satte sechs Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Dennoch sieht Trainer Niklas Rath (Foto) sein Team vor dem Gastspiel beim Vierten (zehn Punkte) nur in der Außenseiterrolle. "Mit Eintracht Dortmund erwarte ich eine technisch extrem versierte, spielstarke und taktisch hervorragend ausgebildete Mannschaft. Das wird ein richtig dickes Brett, das wir am Samstag bohren müssen", sagt der Coach, der an der Spielausrichtung nach dem 0:0 zuletzt gegen SV Horst-Emscher II nicht viel ändern möchte.

Wethmar wird also weiterhin aus einer kompakten Abwehr heraus auf Konter setzen. "Defensiv haben wir es auch gegen Horst-Emscher richtig gut gemacht. Aber Dortmund ist da noch einmal ein ganz anderes Kaliber. Erwischen die Jungs jedoch einen guten Tag und steigern sich im Ballbesitzspiel, sind wir auch am Samstag ganz sicher nicht chancenlos", sagt Rath.

Neben Wethmar spielte auch Eintracht Dortmund am vergangenen Spieltag unentschieden (1:1 gegen TuS Eving-Lindenhorst), verpasste einzig deshalb die gemeinsame Tabellenführung mit dem SuS Olfen. "Dortmund wird bis zum Saisonende um die Meisterschaft mitspielen, aber wir werden versuchen auch diesem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen", verspricht Rath.

Erste muss zum Tabellenführer, U23 in Unna

Zwei extrem hohe Auswärtshürden

(13.10.17) 7:1 gegen den FC Overberge, 5:2 gegen VfR Sölde: Mit zwei zuletzt überzeugenden Leistungen scheint die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar nach zuvor sieben ziemlich enttäuschenden Auftritten endlich auf dem richtigen Weg zu sein. Wie weit die Konsolidierung des einstigen Titelanwärters schon vorangeschritten ist, wird sich am Sonntag sehr deutlich zeigen, wenn ab 15 Uhr das Spiel beim TuS Hannibal im Dortmunder Hoeschpark ansteht.

Die Gastgeber sind nach neun Spieltagen bislang das Nonplusultra der Bezirksliga 8, holten 25 von 27 möglichen Punkten und führen das Klassement deshalb bereits mit mindestens fünf Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz an.

"Hannibal ist bislang völlig verdient der Spitzenreiter. Für uns wird das ein sehr schwieriges Spiel. Aber aufgrund der Tabellenkonstellation haben wir natürlich überhaupt nichts zu verlieren, können nach den beiden Siegen zuletzt befreit aufspielen und wollen alles versuchen, Hannibal eine Menge Probleme zu bereiten", sagt Trainer Simon Erling.

Überragender Mann bei Hannibal ist bislang in dieser Saison der Ex-Wethmarer Samir Zulfic, der 13 der insgesamt 22 Treffer erzielte. "Mit Samir hat Hannibal einen absoluten Toptorjäger in seinen Reihen. Dazu kommen aber einige weitere richtig gute Spieler, die alle von ihren Möglichkeiten jederzeit in der Lage sind ein Spiel praktisch alleine zu entscheiden", sagt Erling. Dazu gehören mit Mohamed Camara und Frank Nkonogo Enoh noch zwei weitere frühere Westfalia-Kicker.

Offensiv können die Grün-Weißen allerdings absolut mithalten, erzielten mit 23 sogar einen Treffer mehr als der Tabellenführer. Defensiv dagegen sieht dies völlig anders aus. Während Hannibal mit erst fünf Gegentoren die mit Abstand beste Abwehr der Liga stellt, gehört Wethmar mit satten 24 Gegentreffern zu den größten Schießbuden.

"Wir müssen versuchen unseren Spielstil der vergangenen zwei Wochen auch gegen Hannibal umzusetzen, dann sollten wir auch gegen Hannibal alle Chancen haben", sagt Erling, der also auch gegen das beste Team der Liga mutig agieren lassen will.

Personell muss die Elf vom Cappenberger See weiterhin auf einige wichtige Kräfte verzichten. Nico Stork, Gianluca Kösling und Alexander Podszuck sind verletzt, Routinier Tim Holz fehlt urlaubsbedingt. "Auch Patrick Schöpf wird uns am Sonntag nicht zur Verfügung stehen", sagt Erling, der deshalb froh ist, wieder auf den gesperrten Christian Wantoch von Rekowski (Foto) zurückgreifen zu können.

Während die erste Mannschaft der Wethmarer die ersten Schritte raus aus dem Tabellenkeller bereits gegangen ist, kommt dieser für die U23 in der Kreisliga A2 Unna/Hamm immer näher. Nach der unglücklichen 2:3-Heimniederlage zuletzt gegen SV Langschede mit zwei Toren in der Nachspielzeit, beträgt der Abstand zum ersten Abstiegsplatz lediglich drei Punkte.

Und ausgerechnet jetzt wartet am Sonntag (15 Uhr) mit dem Tabellendritten RW Unna II eine der absoluten Topmannschaften dieser Liga - und Wethmar ist in dieser Spielzeit auf fremden Plätzen weiterhin sieglos.

"Die Niederlage gegen Langschede war einfach nur bitter und überhaupt nicht verdient. Diese Punkte wollen wir uns gegen Unna zurückholen, auch wenn wir wissen, dass Unna mit Rang drei aktuell richtig gut platziert ist", sagt U23-Co-Trainer Benjamin Fasse. Dafür fordert Fasse ein, auch auswärts endlich mal ein im Kollektiv gutes Spiel abzuliefern, wie es zuletzt in den Heimspielen fast Standard war.

Während Spielertrainer Philipp Bremer wieder einsetzbar ist, fallen Niklas Witte und Dominik Ciernioch sicher aus. "Aber das werden wir versuchen zu kompensieren", sagt Fasse.

A-Junioren gewinnen Heimspiel gegen Holzwickede

Mit drei Punkten in die Herbstpause

(15.10.17) Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge gelang den A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar in der Bezirksliga 3 die Wende zur richtigen Zeit. Die Grün-Weißen gewannen ihr Heimspiel gegen den Vierten Holzwickeder SC verdient mit 3:1 (2:0) und kletterten damit vom Relegationsplatz bis auf Rang sieben nach oben.

„Die Jungs haben nahtlos da weitergemacht, wo sie im Derby gegen den Lüner SV aufgehört haben. Kämpferisch und läuferisch und auch von der Zweikampfstärke her war das wieder hervorragend. Auch spielerisch klappt es nach Ballgewinnen mit dem Umschalten immer besser“, sagte Co-Trainer Markus Wilczek zufrieden.

Zwar kam der HSC gleich in der Anfangsphase zu zwei guten Möglichkeiten, nachdem der starke Keeper Max Schroeder diese jedoch entschärfen konnte, war Wethmar voll im spiel, arbeitete äußerst diszipliniert gegen den Ball und ließ aus dem Spiel heraus kaum noch Möglichkeiten für Holzwickede zu.

„Wir haben gut verschoben, in den entscheidenden Bereichen immer wieder Druck auf den Ball gemacht. In der Arbeit gegen den Ball hat sich die Mannschaft zuletzt wirklich deutlich verbessert“, sagte Wilczek. Und auch offensiv setzten die Grün-Weißen mit zunehmender Spieldauer immer mehr Akzente.

Den ersten Treffer erzielte Kapitän Nico Sonnen (Foto) nach gut einer halben Stunde, als er einen Freistoß aus 20 Metern unhaltbar im Tor versenkte. Die Führung gab der Westfalia weiter Auftrieb, so dass der Vorsprung bis zur Halbzeit noch ausgebaut wurde. In Minute 38 kam der Ball nach einer Rechtsflanke von Arne „Kaiser“ Wilberg bis auf den zweiten Pfosten zu Riaan Neutzner, der frei vor dem Tor die Nerven behielt.

„Auch mit Wiederbeginn haben wir unsere Ordnung nicht verloren, gegen den Ball weiter äußerst diszipliniert unsere Spielidee umgesetzt“, lobte Wilczek. Gegen nun immer hektischer werdende Gäste boten sich deshalb Chancen zu kontern. Nachdem Robin Böllhoff mit einem Schuss aus gut 16 Metern noch am HSC-Keeper gescheiterte war, machte es Daniel Denk in der 57. Minute besser und erhöhte auf 3:0.

Holzwickede bewies allerdings Moral, gab sich keineswegs geschlagen. Und so folgte nach genau einer Stunde der schnelle Anschlusstreffer. Zunächst hatte Schroeder zwar noch retten können, gegen den Nachschuss von Koschinski war dann aber auch der Wethmarer Schlussmann machtlos.

In der Folge wurde die Westfalia zwar immer stärker in die Defensive gedrängt und bei einigen Spielern wurden nach dem zuvor extrem hohen Aufwand auch die Beine etwas schwer, aber wirklich ins Schwimmen geriet die Abwehr nur selten.

„Natürlich hat Holzwickede viel Druck gemacht, aber wir haben weiter gut verteidigt und uns dabei kaum Fehler erlaubt. Wenn doch mal ein Ball durchkam, war Max als Torwart zur Stelle“, sagte Wilczek. Auf der Gegenseite hätte Wethmar nach Kontern auch weitere Treffer nachlegen können, aber die eingewechselten Jordan Busche und Norman Ast (2) bekamen den Ball frei vor dem Tor nicht am HSC-Schnapper vorbei.

„Der Sieg war extrem wichtig. Für unsere Tabellensituation, aber auch die Psyche der Jungs. Jetzt können wir die dreiwöchige Pflichtspielpause nutzen, um weiter intensiv an unseren Schwächen zu arbeiten“, sagte Wilczek.

Weiter geht es am Sonntag, 5. November, direkt wieder mit einem Heimspiel. Im Rahmen des Vereinsheim-Eröffnung ist zum Kellerduell dann die zweite Mannschaft der Hammer SpVg am Cappenberger See zu Gast.

Wethmar: Schroeder; Wilberg, Schumann, Simsek, Adam, Jansen, Sonnen (82. Schlein), Neuhäuser, Neutzner (65. Busche), Böllhoff (69. Kastner), Denk (77. Ast).

Tore: 1:0 Sonnen (33.), 2:0 Neutzner (38.), 3:0 Denk (57.), 3:1 Koschinski (60.).

U23 holt verdientes 1:1 bei Topteam Unna

Drei Minuten fehlen zum Auswärtssieg

(15.10.17) Nur drei Minuten fehlten der U23 des TuS Westfalia Wethmar, um einen etwas überraschenden Auswärtssieg beim Top-Team RW Unna II unter Dach und Fach zu bringen, doch kurz vor dem Ende schlugen die Gastgeber doch noch zu und stellten den 1:1 (0:0)-Endstand her.

Dennoch:„Mit dem Remis sind wir vollauf zufrieden! Das hätten wir vor der Partie sofort unterschrieben“, sagte Co-Trainer Benjamin Fasse nach den intensiven 90 Minuten, in denen sich seine Mannschaft endlich auch einmal auf fremdem Terrain komplett engagiert, läuferisch und kämpferisch auf der Höhe und erfolgsorientiert zeigte. Dies war zuletzt ganz und gar nicht der Fall gewesen, zu oft hatten die Grün-Weißen auswärts alle Tugenden vermissen lassen und nicht viel mit an den Cappenberger See gebracht.

In der Kreisstadt war dies anders: Aus einer defensiven Grundordnung heraus agierte der TuS stabil und immer wieder zielstrebig in Richtung des gegnerischen Tores und hatte durch Orlowski, der den Ball unglücklich vertändelte, und Schincks Freistoß an den Pfosten gute Einschussgelegenheiten. Auch die Hausherren waren gefährlich, doch fünf Minuten vor dem Wechsel schoss ein RWU-Angreifer knapp drüber.

Nach Wiederanpfiff ließ Unna dann die bis dahin größte Chance der Partie aus, als ein Kopfball aus völlig blanker Position nicht sein Ziel fand. Beide Teams gestalteten das Geschehen nun völlig offen, den vermeintlich entscheidenden Impuls setzte allerdings Fasse von der Außenlinie, als er Giesebrecht nach 72 Minuten aufs Feld schickte. Wenig später markierte der Joker dann auch mit einer energischen Einzelleistung das 1:0 und netzte mit Hilfe des Innenpfostens ein.

Wethmar hatte nun die Begegnung klar im Griff – und leistete sich doch noch ein totales Missgeschick, als nach einem Freistoß in der eigenen Hälfte ein Querpass völlig in die Fußball-Hose ging und ein Unnaer Stürmer dazwischen spritzte und egalisierte. Damit war die Punkteteilung perfekt, auch wenn Orlowski und Giesebrecht noch einmal am erneuten Führungstor schnupperten, am Ende fehlte aber die Kraft.

„Die Mannschaft hat eine starke und intensive Leistung abgerufen. Dass schließlich nur ein Punkt zu Buche steht, ist zwar ein wenig ärgerlich, aber dennoch im wahrsten Sinne des Wortes ein Teilerfolg“, resümierte Fasse.

TWW: N. Dvorak, F. Pella, Jankort, Bremer, Rogge, Langenkämper (46. Lange), N. Lohölter, Resch, Selbstaedt, Orlowski, Schinck (72. Giesebrecht).

Tore: 0:1 (77.) Giesebrecht, 1:1 (87.).

Erste unterliegt TuS Hannibal mit 1:3

Verdiente Niederlage beim Spitzenreiter

(15.10.17) Der Aufwärtstrend ist vorerst gestoppt: Nach zwei zuvor deutlichen Siegen und überzeugenden Auftritten konnte Westfalia Wethmar am Sonntag an diese Leistungen nicht anknüpfen, verlor trotz mehr als 45-minütiger Überzahl beim ebenfalls nicht überragend aufspielenden Tabellenführer TuS Hannibal letztlich verdient mit 1:3 (1:2).

„Vor allem in Überzahl haben wir zu hektisch und planlos agiert, statt den Ball geduldig laufen zu lassen, haben wir viel zu schnell den langen Ball gespielt. So hatte Hannibal dann wenig Probleme es zu verteidigen“, sagte Trainer Simon Erling.

Dabei hatte Wethmar einen Start nach Maß hingelegt. Nachdem Hannibal bei sommerlichen Temperaturen im Herbst auf eine längere Aktivierung vor dem Spiel verzichtet hatte, wurde der Klassenprimus gleich auch einmal kalt erwischt, als Tim Heptner (Foto) einen Freistoß aus 18 Metern im Tor versenkte (5.).

Auch in der Folge überließen es die Dortmunder Nordstädter Wethmar das Spiel zu machen, lauerten dann nach Ballgewinnen mit ihrer hochkarätigen Offensive auf Konter und waren vor allem nach ruhenden Bällen brandgefährlich. „Standards sind die große Stärke von Hannibal. Das mussten leider auch wir heute schmerzlich erfahren“, sagte Erling.

Nachdem Keeper Maik Müller und Bastian Quiering zwei Mal noch in höchster Not retten konnten, stand es in der neunten Minute 1:1, als Wethmar den Ball nach einer Ecke nicht aus dem Strafraum bekam und Paltian das Spielgerät letztendlich über die Linie bugsierte.

In der Folge war in der hitzigen und umkämpften Begegnung kein Unterschied zwischen dem weiterhin ungeschlagenen Ersten und dem Viertletzten zu erkennen, dennoch stand es in der 38. Minute plötzlich 2:1 für die Gastgeber, als der Ex-Wethmarer Samir Zulfic einmal mehr seine ganze Klasse und Cleverness unter Beweis stellte. Alleine gegen zwei Verteidiger im Strafraum, nahm er das zu ungestüme Einsteigen von René Harder dankend an, ging blitzschnell zu Boden und bekam dafür einen äußerst schmeichelhaften Elfmeter, den er selbst sicher verwandelte.

In der 45. Minute schien das Pendel dann aber eigentlich wieder zu Gunsten der Westfalia auszuschlagen, als ein Hannibal-Spieler – bereits mit der gelben Karte vorbelastet – tief in der gegnerischen Hälfte überhart in einen Zweikampf ging und zurecht die Ampelkarte sah.

Fast hätte Wethmar die numerische Überzahl kurz nach Wiederbeginn schnell ausgenutzt. Doch einen Schuss des eingewechselten Till Kowalski wehrte Torwart Nathen ab. Den Abpraller drückte Heptner zwar über die Torlinie, soll dabei jedoch im Abseits gestanden haben. „Leider eine Fehlentscheidung. Das war eigentlich ein reguläres Tor“, ärgerte sich Erling.

In der verbleibenden Spielzeit musste sich der Coach dann allerdings weniger über den Unparteiischen als die Spielweise seines Teams aufregen, denn dass die Grün-Weißen einen Mann mehr auf dem Platz hatten, war gegen nun sehr tief stehende Hausherren auf dem Kunstrasen im Hoeschpark längst nicht immer zu erkennen.

„Wir haben es schlecht ausgespielt, uns fehlten Tempo und Ideen“, gab Erling ehrlich zu. So hatte Wethmar zwar extrem viel Ballbesitz, wirklich gefährlich wurde es aber nur bei einem Heber von Dennis Anderson. Keeper Nathen kratzte den Ball allerdings mit letztem Einsatz aus dem linken Torwinkel, prallte dabei äußerst schmerzhaft gegen den Torpfosten. Nach einer kurzen Phase der Benommenheit konnte der Schlussmann jedoch weitermachen und war anschließend eigentlich auch nicht mehr gefordert nennenswert einzugreifen.

Das sah auf der Gegenseite völlig anders aus, denn Hannibal war über Konter die deutlich gefährlichere Mannschaft. Ein Schuss streifte die Querlatte, zwei Mal rettete Keeper Müller gegen einen freien Stürmer und ein Kopfball strich nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei.

So war es letztlich nur verdient, dass Najdi in der 88. Minute Paul Mantei enteilte und frei vor dem Tor zum 3:1 abschloss. Zwar sprach der Referee den Gästen noch eine gut sechsminütige Nachspielzeit zu, doch auch in dieser geriet das Hannibal-Tor nicht mehr wirklich in Gefahr. Was auch damit zu tun hatte, dass die Platzherren das Tempo immer wieder verschleppten und Wethmar damit endgültig entnervten.

„Eine verdiente Niederlage, die wir jetzt schnell abhaken müssen. Denn am nächsten Sonntag haben wir das brutal wichtige Spiel gegen Schlusslicht Eintracht Dortmund“, sagte Erling abschließend.

Wethmar: Müller; Felsberg, Mantei, Quiering, R.Harder (73. Lohölter), Cillien (46. Kowalski), Hillmeister, Osterholz (59. Wantoch von Rekowski), Anderson, Klink, Heptner.

Tore: 0:1 Heptner (5.), 1:1 Paltian (9.), 2:1 Zulfic (38./FE), 3:1 Najdi (88.).

Gelb-Rot: Gegen einen Hannibal-Spieler (45./wdh. Foulspiel).

U23 zeigt auswärts endlich ihr "Heimgesicht"

Aufwärtstrend der Erling-Elf gestoppt

(16.10.17) Nach zuletzt sechs Punkten aus zwei Spielen und zwei Kantersiegen gegen FC Overberge (7:1) und VfR Sölde (5:2) reichte es gegen den Tabellenführer nicht. Beim TuS Hannibal verlor die Bezirksliga-Erste des TuS Westfalia Wethmar verdient mit 3:1. Dies lag allerdings weniger an einem überragenden Auftritt der Dortmunder Nordstädter, die nun auf 28 Punkte aus zehn Spielen kommen und weiter auf die Landesliga zusteuern, als an der Westfalia selbst.

Denn die Grün-Weißen konnten über weite Strecken nicht an die Leistungen aus den beiden Vorspielen anknüpfen, ließen sogar eine mehr als 45-minütige Überzahl aus. "Eine verdiente Niederlage", sagte deshalb auch Coach Simon Erling (Foto).

Schon im Elf gegen Elf hatte Wethmar zwar mehr Ballbesitz, weil Hannibal den Gästen die Spielhoheit überließ, wirklich gefährlich wurde es nach dem frühen Treffer durch Tim Heptner (5.) aber kaum noch. "Auch gegen den Ball haben wir es zuletzt besser gelöst. Wir sind zu selten ins Pressing gekommen, hatten teilweise große Abstände zwischen den Mannschaftsteilen", sagte Erling.

Als bei Hannibal, mittlerweile 2:1 in Führung, ein Spieler fast mit dem Pausenpfiff nach einem harten Foul die gelb-rote Karte kassierte, blieb es auch mit Wiederbeginn bei sehr viel Ballbesitz für die Mannen vom Cappenberger See. Viel dabei heraus kam allerdings auch weiterhin nicht.

"Uns hat völlig die Ruhe gefehlt. Statt den Ball geduldig durch unsere Reihen laufen zu lassen und gegen einen Gegner, der erkennbar konditionelle Probleme hatte, geduldig auf die Lücke zu warten, haben wir es viel zu häufig mit der Brechstange versucht", kritisierte Erling.

So war die numerische Unterzahl für Hannibal kein großes Handicap. Der Klassenprimus geriet in der Abwehr nur selten in Verlegenheit, hatte dafür selbst nach Kontern gleich mehrere Hochkaräter, das Spiel schon deutlich früher als erst in der 88. Minute mit dem Treffer zum 3:1 zu entscheiden.

"Offensiv lief leider nicht viel zusammen", sagte Erling. Daran änderten auch die Einwechslungen von Till Kowalski und Christian Wantoch von Rekowski, der erstmals nach seiner Sperre wieder ran durfte, nichts.

"Wir müssen schnell wieder deutlich mehr Struktur in unser Spiel bekommen", sagte der Coach mit Blick auf das nächste Wochenende. Dann nämlich sollen gegen Schlusslicht Eintracht Dortmund unbedingt wieder drei Punkte eingefahren werden, um nicht wieder auf einen Abstiegsplatz abzustürzen.

Dann ist der in Hannibal gesperrte Spielmacher Patrick Schöpf (fünfte gelbe Karte) zurück und auch der spielende Co-Trainer Pascal Harder kann vielleicht wieder mitwirken.

Erst zur Rückrunde helfen kann Torjäger Maik Küchler, der vom SV Preußen zum Cappenberger See wechselt und seit der vergangenen Woche bereits mit den Grün-Weißen trainiert.

Die U23 des TuS Westfalia Wethmar beendete hingegen in der Kreisliga A2 Unna/Hamm ihren Auswärtsfluch: Nach zuletzt teilweise unterirdischen Leistungen auf fremder Wiese zeigte der Wethmarer Talentschuppen beim Top-Team RW Unna II eine Top-Leistung und holte ein hochverdientes 1:1.

Dass es am Ende „nur“ ein einziger Zähler wurde, hatte sich die Westfalia leider allerdings selbst zuzuschreiben: Drei Minuten vor dem Ende unterlief dem Defensivverbund ein ärgerliches und am Ende teures Missverständnis, das man mit zwei Verlustpunkten bezahlte.

Der Ärger von Co-Trainer Benjamin Fasse hielt sich jedoch in Grenzen. „Wir machen der Mannschaft absolut keinen Vorwurf!“, unterstrich Fasse stellvertretend für seinen Chef-Coach Philipp Bremer, der wieder 90 Minuten auf dem Platz stand. „Es ist sicherlich schade, dass wir uns nicht komplett belohnen konnten, aber wichtig war, dass wir endlich auch einmal auswärts so aufgetreten sind wie zuhause.“

In der Tat waren die Grün-Weißen im Vergleich zu den vergangenen Auftritten abseits des Cappenberger Sees nicht wiederzuerkennen: Leidenschaft, Motivation und Siegeshunger waren der jungen Elf zu jeder Zeit anzumerken. So blieben die Gäste bis zum Ende in Schlagdistanz und hatten sogar durch Giesebrechts Joker-Tor (77.) das Momentum auf ihrer Seite, letztlich sollte es jedoch nicht zum Dreier reichen.

„Damit können wir dennoch leben, weil wir einen weiteren Schritt nach vorne gemacht haben in den nächsten Wochen darauf aufbauen können“, meinte Fasse.

C-Junioren unterliegen Eintracht Dortmund mit 0:1

Zum zweiten Mal ohne Punkte

(16.10.17) Nach zuvor vier ungeschlagenen Spielen in Folge verloren die C1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar in der Bezirksliga 4 bei Titelanwärter TSC Eintracht Dortmund knapp mit 0:1 (0:0), stehen zu Beginn der dreiwöchigen Herbstpause als Siebte aber weiterhin im gesicherten Mittelfeld.

Gegen die erwartet technisch und spielstarken Dortmunder zeigten die Grün-Weißen erneut eine gute Leistung, standen sicher in der Defensive und ließen nur wenig Möglichkeiten zu, obwohl der Gegner deutlich mehr Ballbesitz hatte.

"Kämpferisch war das wieder top, die Jungs haben alles gegeben, hätten einen Punkt verdient gehabt", sagt Coach Niklas Rath (Foto), der krankheitsbedingt selbst nicht an der Seitenlinie stehen konnte und von seinen Co-Trainern Monty Beling, Klaus Borchardt und Udo Halbe vertreten wurde.

Mit der defensiven und auf Konter ausgelegten Grundordnung hatte auch der Jungsjahrgang der Eintracht jede Menge Probleme. So bestimmten die Platzherren zwar das Geschehen, wirklich gefährlich wurde es vor dem Westfalia-Tor aber nur selten.

Während die Defensive also einmal mehr richtig gut stand, bleibt das Angriffsspiel noch die Schwachstelle des aufsteigers vom Cappenberger See. "Da haben wir in der Tat noch viel Luft nach oben. Werden jetzt die Pflichtspielpause rund um die Herbstferien versuchen zu nutzen, um daran weiter zu arbeiten", sagte Rath.

In einem Spiel mit wenigen Torgelegenheiten war es dabei fast zwangsläufig, dass der einzige Treffer im Anschluss an eine Standardsituation fiel. in der 57. Minute brachte Dortmund einen Freistoß in den Strafraum, Wethmar bekam den Ball nicht weg, so dass Amir Hodza schließlich einnetzen konnte.

"Das Gegentor war aus unserer Sicht wirklich unglücklich, zumal der Freistoß auch noch sehr zweifelhaft gewesen sein soll", sagte Rath, der die Niederlage aber nicht als großen Rückschlag bezeichnen: "Wir haben jetzt als Aufsteiger nach sechs Spielen acht Punkte und sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Wenn mir das jemand vor der Saison gesagt hätte, hätte ich das sofort unterschrieben", sagte Rath.

Weiter geht es nach der Pflichtspielpause am Samstag, 4. November, mit einem Heimspiel. Gegner ist mit dem FC Brünninghausen dann gleich der nächste Meisterschaftsanwärter.

Wethmar: Sikora; S. Beling, Berka (44. Stiller), Richter (62. Fischer), Jäger (66. Hensler), Grohs, T. Beling, Hagen, Gabel, Knoke (50. Papior), Schmidt.

Tor: 1:0 Hodza (57.).

Der 10. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

TSC Hamm verlässt den letzten Platz

Paul Mantei und Westfali Wethmar verloren beim TuS Hannibal mit 1:3.

(17.10.17) Während Westfalia Wethmar am 10. Spieltag der Bezirksliga 8 bei Spitzenreiter TuS Hannibal verdient mit 1:3 verlor, konnte ein anderer Konkurrent aus dem Tabellenkeller dreifach punkten und hat nun nur noch einen Zähler Rückstand auf die Grün-Weißen, die weiterhin auf dem ersten Nichtabstiegsplatz stehen.

Der TSC Hamm gewann sein Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Holzwickeder SC ein wenig überraschend mit 1:0. Dabei profitierte das bisherige Schlusslicht von einem ganz schwachen Tag der Holzwickeder. In einer niveauarmen Begegnung fiel der einzige Treffer nach einem Freistoß, als die Hammer zunächst gleich zweimal Aluminium trafen, bevor Hizarci den Ball über die Linie bugsierte (77.). „Wir haben nicht unsere Leistung gebracht. Das war kollektives Versagen. Einzig Torhüter Harbott war die Ausnahme. Es war insgesamt kein gutes Fußballspiel, aber Hamm war um das eine Tor besser“, sagte Holzwickede-Trainer Olaf Pannewig dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

Wethmars nächster Gegner, das neue Schlusslicht Eintracht Dortmund, verlor sein Heimspiel gegen FC Nordkirchen mit 1:4. Dabei führte die Eintracht nach einem Treffer von Venhues (35.) bis kurz nach Wiederbeginn mit 1:0, ehe FCN-Goalgetter Fricke für zuvor schwache Gäste ausgleichen konnte. „Ich bin in der Halbzeit noch nie so lauf geworden wie jetzt. Das musste eine klare Ansage kommen“, sagte FCN-Coach Issam Jaber den Ruhr Nachrichten. Nachdem Trawinski schnell den zweiten Treffer für die Münsterländer nachgelegt hatte (55.), blieb das Spiel lange eng und die Dortmunder waren nah dran am 2:2, bevor Gündüz mit einem Doppelpack in der Nachspielzeit für klare Verhältnisse sorgte.

Tabellenzweiter bleibt Viktoria Kirchderne, der beim zuletzt schwächelnden BV Brambauer mit 2:1 gewann. Nach einer torlosen ersten Halbzeit legte Kirchderne durch Ndubueze (63.) und Schulz (68.) per Doppelpack zwei Treffer vor, ehe Kollakowski für die Platzherren verkürzte (72.) und damit noch einmal für eine spannende Schlussphase sorgte. Die Viktoria brachte den knappen Vorsprung aber letztlich über die Zeit und stockte ihr Punktekonto damit auf 20 auf.

Ebenfalls auf 20 Zähler kommt der SuS Kaiserau, der sich beim VfR Sölde mit 2:0 durchsetzte. In einer starken ersten Halbzeit bestimmte Kaiserau das Geschehen, kam zu vielen guten Möglichkeiten und nutzte eine davon zum 1:0 durch Schuster (36.). Nach dem Seitenwechsel wurde allerdings der Verein für Rasensport immer besser, baute mächtig Druck auf uns war vor allem durch Torjäger Adler gefährlich. Unter anderem trafen die Platzherren einmal nur die Querlatte. So musste Kaiserau bis in die Nachspielzeit hinein zittern, ehe Stender mit dem Treffer zum 2:0 den Sieg sicherte. „Die erste Halbzeit haben wir gut gestaltet, beherrschten den Gegner und hatten zwei, drei gute Chancen durch Bittner und Milcarek, die 1:0-Führung zu erhöhen. Nach der Pause haben wir unerklärlicherweise den Faden verloren und es wurde noch ein enges Ding“, sagte Kaiserau-Coach Marc Woller „Sport im Kreis Unna“.

Neun Treffer fielen im Spiel zwischen FC Roj und Union Lüdinghausen. Das bessere Ende für sich hatten schließlich mit 5:4 die Münsterländer. Kurioserweise blieb die erste Hälfte noch torlos, ehe die Unionisten nach einer Systemumstellung auf 4-3-3 nach der Pause bis zur 72. Minute ein 4:0 durch Tore von Coerdt, Hüser, Plöger und Schwegler herausschossen. Roj steckte aber dennoch nicht auf, verkürzte durch Dogan (74.) und Bouzekry (76.) per Doppelschlag auf 2:4 und gab auch nach dem 2:5 durch Hüser (83.) weiter Gas. Hamou (86.) und Bouzekry (87.) stellten den Spielstand auf 4:5, die komplette Wende konnten die Platzherren dann aber doch nicht mehr herbeiführen. „Es war ein Superspiel, fair und spannend. Wir haben es verdient gewonnen, hätten sogar höher siegen können“, sagte Union-Trainer Bülent Kara den Westfälischen Nachrichten.

Zu drei Auswärtspunkten kam der VfL Kamen, setzte sich beim SC Dorstfeld mit 2:0 durch. Nach der frühen Führung durch Milk (16.) standen die Gäste sicher in der Defensive und ließen nur wenig zu. Als Dorstfeld in der Schlussphase gezwungen war die Abwehr immer wieder zu entblößen, legte Zurstraßen den zweiten VfL-Treffer nach (88.). „Wir kamen zu einem verdienten Sieg. Unsere Abwehr stand gut, wir haben insgesamt nicht viel zugelassen. Einzig die 50. Minute, wo Dorstfeld eine Schussmöglichkeit hatte, die aber Torhüter Jens Lassak glänzend parieren konnte“, sagte VfL-Co-Trainer Bastian Gronert, der den erkrankten Sascha Siegner vertrat, „Sport im Kreis Unna“.

Nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen beendet der FC Overberge seine Talfahrt, gewann im Heimspiel gegen Aufsteiger RW Unna durch einen Dumanli-Doppelpack mit 2:1. Dabei hatten in Durchgang eins noch die Rot-Weißen mehr Spielanteile und führten deshalb durch ein Strafstoßtor von Lukas zunächst verdient mit 1:0 (24.), ehe Dumanli in Minute 41 erstmals zur Stelle war. Nach dem Seitenwechsel und der Einwechslung des früheren Wethmar-Spielers Volkan Gül bekam Overberge die Spielhoheit und ging durch den zweiten Dumanli-Treffer auch erstmals in Führung (73.). In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Dennoch blieb es letztlich beim Heim-2:1. „Zur zweiten Halbzeit haben wir umgestellt, das klappte dann besser. Insgesamt war das eine gute Leistung von uns. Wir haben auch verdient gewonnen“, sagte Yasin Isiktekin, Sportlicher Leiter des FCO, „Sport im Kreis Unna“. „Für mich sind das verlorene zwei Punkte, es war eigentlich ein Unentschieden-Spiel. Unter dem Strich eine unglückliche Niederlage“, sagte Unnas Emre Aktas dem Internetportal.

Zuletzt geändert am: 01.11.2017 um 18:06

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