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Ohne das Quäntchen Glück

1. Mannschaft unterliegt Viktoria Kirchderne mit 1:2

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Die Krönung der vergangenen Siegesserie ist ausgeblieben: Nach zuletzt vier Dreiern in Folge zog die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar gegen Viktoria Kirchderne am Ende einer ausgeglichenen Partie den Kürzeren und unterlag komplett unnötig mit 1:2 (1:2).

Somit verabschiedete sich der TuS mit einer Niederlage in die Winterpause und blickt auf eine Hinrunde mit vielen Stolpersteinen zurück, am Ende des Fußballjahres jedoch zieht Trainer Andreas Przybilla ein überwiegend positives Fazit: „Nach einem schweren Start haben wir uns stabilisieren können. Die Jungs haben die vom Trainerteam vorgelebte Mentalität mehr und mehr verinnerlicht und haben sich gerade in der jüngsten Vergangenheit mehrfach belohnen können.“

Der Lohn gegen Kirchderne blieb allerdings diesmal aus: Trotz einer kämpferisch starken und mannschaftlich disziplinierten Vorstellung reichte es nicht, den Tabellenvierten in die Knie zu zwingen. Dabei erwischten die Hausherren bei regnerischem Wetter vor einer diesmal vergleichsweise eher spärlichen Fangemeinde den perfekten Start: Nach einer ungestümen Attacke gegen Jashanica im Strafraum zeigte der Referee spontan auf den Punkt, Schöpf ließ sich die Elfmeterchance nicht entgehen und traf zum 1:0 (2.).

Die eigentlichen Schlüsselszenen folgten nur wenige Minuten später: Zwei riesige, fast tausendprozentige Möglichkeiten konnte die Westfalia nicht im gegnerischen Netz unterbringen, sodass die Viktoria im Spiel blieb und quasi mit der ersten eigenen Gelegenheit den Ausgleich markierte (18.). Als sich die Grün-Weißen dann ein totales „Kollektivversagen“ (Przybilla) leisteten, über die linke Seite einen Angriff ohne Gegenwehr zuließen und auch in der Mitte den Rückpass nicht verteidigten, kippte die Partie komplett – 1:2 (39.).

Die Einstellung stimmte jedoch weiterhin. Auch nach der nach der Pause setzte der TuS nach und wollte das vom Trainerteam ausgegebene Minimalziel in Form eines Unentschiedens unbedingt sicherstellen. Alle Beteiligten hatten bei Mhanis Querpass auf Heptner auch den Torschrei auf den Lippen, doch der Goalgetter brachte den Ball nicht unter. „Wir sind dennoch weiter angelaufen und haben alles versucht, uns fehlte wohl heute ein bisschen das Quäntchen Glück“, lobte Przybilla seine Elf, die tatsächlich alles unternahm, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen, doch am Ende sollte es nicht reichen.

„Ich meine, dass heute nicht die bessere, sondern eher die glücklichere Mannschaft gewonnen hat“, resümierte Wethmars Coach, der sich bereits jetzt auf den 8. Januar freut. „Dann ist unser Trainingsauftakt zur Vorbereitung auf die Rückrunde“, so Przybilla. „Der Kader wird sich etwas verändern, wir werden Jungs aus der U23 dabei haben und auch extern etwas tun. Ich bin mir sicher, dass wir im neuen Jahr eine wirklich gute Rolle spielen können und mehr Punkte holen als in der Hinrunde.“

TuS: N. Dvorak, Pöhlker, Kaufmann, Cillien (62. S. Dvorak), Jashanica, Mhani, K. Coerdt, El-Gaouzi, Schöpf, Heptner, Stork.

Tore: 1:0 Schöpf (2./Foulelfmeter), 1:1 (18.), 1:2 (39.).

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