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Nur noch ein Sieg

B1-Junioren haben nach 10:0 beim Kamener SC alle Trümpfe in der Hand

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Ihre Pflichtaufgabe auf dem Weg zum möglichen Titel haben am Sonntag die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar bewältigt. Beim Kamener SC gelang ein nie gefährdeter 10:0-Erfolg. Damit hat der TuS-Nachwuchs am letzten Spieltag alle Trümpfe in der eigenen Hand und kann mit einem Sieg gegen den Holzwickeder SC die Meisterschaft in der Kreisliga A perfekt machen. Zeitgleich empfängt Konkurrent SuS Kaiserau den VfL Mark.

„Das war eigentlich ein Spiel, wie es sich keiner wünscht. Es war nie auch nur ein Fünkchen Spannung vorhanden. Nach den ersten Toren haben wir dann für die Galerie gespielt“, sagte TuS-Coach Daniel Nowak, der mit Vorfreude schon auf den kommenden Sonntag blickt: „Auf die Pflicht folgt in der nächsten Woche hoffentlich die Kür. Wir freuen uns riesig auf das Spiel gegen Holzwickede und werden alles geben, um am Ende die drei Punkte und den Titel am Cappenberger See zu behalten.“

Nowak schmiss gegen den KSC die Rotationsmaschine an, wechselte im Vergleich zum vergangenen Sonntag gleich auf sieben Positionen in der Startelf. Lediglich Paul Sikora, Sebastian Czarnietzki, Leon Beile und Niklas Tittelbach verblieben in der ersten Elf. „Das haben sich die Jungs, die zuletzt weniger Spielzeit bekommen haben, auch verdient. Sie halten die Trainingsqualität oben, stellen das „Wir“ in den Vordergrund und tragen somit auch ihren Teil zum Erfolg bei“, lobte Nowak.

Die Westfalia bestimmte trotz der vielen Veränderungen von Beginn an das Geschehen und ließ keine Zweifel daran aufkommen, wer das Feld am Ende als Sieger verlassen würde. Die Grün-Weißen fuhren einige vielversprechende Angriffe in Richtung KSC-Tor, wollten es aber kurz vor der Box immer wieder zu schön und kompliziert gegen eine vielbeinige KSC-Abwehr ausspielen. So mussten für die ersten beiden Tore jeweils eine Standardsituation herhalten, mit denen die Weichen dann endgültig auf Sieg gestellt wurden. Nach jeweils gut getretenen Eckstößen von Kilian Grohs war es zuerst Felix Gabel, der gut auf den langen Pfosten lief und dann nur noch einzuschieben brauchte (6.). Den zweiten Eckstoß konnte dann Czarnietzki per Kopf in die Maschen setzen (15.).

So hatten sich die Jungs vom Cappenberger See ein beruhigendes Polster erspielt und konnte nun auch aus dem Spiel heraus Treffer erzielen. Nach einer Kombination durch das Zentrum über Grohs und Kapitän Niklas Bohle spielte dieser einen tollen Steckpass auf Tittelbach, der keine Mühen hatte, den Spielzug mit seinem ersten Treffer des Tages abzuschließen (20.). Kurz darauf war es dann erneut Tittelbach, der seinen zweiten Treffer auch mit einleitete. Einen Einwurf von Maxim Bittner zu Tittelbach leitete dieser ins Zentrum weiter und wurde über die Stationen Beile, Grohs und Julius Hövener wieder mustergültig freigespielt. Mit einem Schuss durch die Hosenträger ließ er dem KSC-Schlussmann keine Abwehrchance (28.). Nur eine Minute später musste Beile auf Vorlage von Lukas Knoke nur noch den Fuß hinhalten, um auf 5:0 zu erhöhen (29.). Den letzten Treffer der ersten Halbzeit konnte dann erneut Tittelbach, nach gutem Pass von Grohs, mit einem Schuss aus 18 Metern erzielen (34.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schöpfte Nowak das Wechselkontingent dann bereits aus und brachte vier neue Kräfte ins Spiel. Die Westfalia spielte nun zunehmend für die Galerie und behielt dabei auch nicht die Zielstrebigkeit der ersten Halbzeit bei. So sollte es dann in der zweiten Halbzeit nur noch zu vier weiteren Treffern reichen. Den ersten Treffer der Halbzeit sollte dann auch ein Joker erzielen. Steffen Beling leitete seinen Treffer mit einem Pass auf Knoke selbst ein. Dieser ließ ihn in den Lauf von S. Beling prallen, der dem KSC-Keeper mit seinem Distanzschuss dann keine Abwehrmöglichkeit ließ und seinen ersten Saisontreffer erzielen konnte (49.). „Damit hat Steffen seinem Bruder einen Treffer ins richtige Tor voraus. Hoffentlich gibt das keinen Krach“, schmunzelte Nowak.

Direkt nach dem Anstoß konnte der TuS-Nachwuchs sich den Ball vom Gastgeber erobern und erneut war Tittelbach mit einem Treffer zur Stelle (50.). Mit seinem fünften Treffer des Tages schraubte Tittelbach sein Torekonto auf beachtliche 30 Treffer und hat mit drei Treffern Vorsprung auch gute Chancen, sich die Torjägerkanone zu sichern. „Auch das wäre für die gesamte Mannschaft ein Erfolg, da sie Niklas immer wieder gut in Szene setzt und ihm die Abschlüsse ermöglicht. Aber auch Niklas arbeitet gut für Mannschaft. Das ergänzt sich hervorragend. Der wichtigere Erfolg ist allerdings der Gewinn der Meisterschaft, darüber sind sich auch alles Jungs einig. Da stellen alle ihre persönlichen Ziele hinten an“, so Nowak.

Erneut nur kurze Zeit später wurde Tittelbach von S. Beling freigespielt und ließ dem KSC-Keeper wiederum keine Abwehrchance (55.). Mit dem letzten Treffer des Tages konnte Wethmar das Ergebnis dann zweistellig stellen. Einen Eckstoß spielte Frederic Fischer flach auf Bohle, der den Ball aus dem Halbraum in die Box flankte. Dort war es dann Knoke, der per Kopf gegen die Laufrichtung des Torwarts abschloss (60.).

Im Anschluss ließen die Grün-Weißen, wie auch in Halbzeit eins, noch einige gute Tormöglichkeiten liegen und verpassten es damit, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten und – neben dem gewonnenen direkten Vergleich – auch über das Torverhältnis am Konkurrenten Kaiserau vorbeizuziehen. „Ich möchte gar nicht großartig viel über das Spiel sagen. Wir haben einige gute Spielzüge gezeigt, hätten in der zweiten Halbzeit aber noch deutlich zielstrebiger agieren müssen. Das ist nun aber auch egal, wir haben das Spiel gewonnen und die Pflichtpunkte eingefahren. Nächsten Sonntag wird es gegen Holzwickede deutlich schwieriger werden, da werden wir noch einmal zu 100 % performen müssen. Ich vertraue meinen Jungs aber vollkommen, dass sie das Spiel genauso wie das gegen Mark angehen werden. Und dann werden wir am Ende auch etwas zu feiern haben“, sagte Nowak und fügte abschließend hinzu: „Auch der E1-, D2- und D1-Jugend wünsche ich in ihrem Kampf um die Meisterschaft, der E1 zusätzlich im Pokalfinale, alles erdenklich Gute und den größtmöglichen Erfolg. Holt euch die Titel, Jungs. Und auch der A-Jugend drücke ich die Daumen für den Klassenerhalt.“

TWW: Sikora – Grohs (41. Fischer), Beile (41. Ebbeler), Tittelbach, Hövener (41. Bali), Knoke, Bohle, Bittner (41. S. Beling), Czarnietzki, Gabel, Rudwill.

Tore: 0:1 (6.) Gabel, 0:2 (15.) Czarnietzki, 0:3 (20.) Tittelbach, 0:4 (28.) Tittelbach, 0:5 (29.) Beile, 0:6 (34.) Tittelbach, 0:7 (49.) S. Beling, 0:8 (50.) Tittelbach, 0:9 (55.) Tittelbach, 0:10 (60.) Knoke.

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