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November 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 12.12.2017
2017 >>

Erste schlägt sich wieder selbst

Lüdinghausen-Spiel ein Spiegelbild der ersten Serie

(20.11.17) Im Sommer als einer der ganz heißen Anwärter auf einen der Spitzenplätze in der Bezirksliga acht in die Saison gestartet, spricht davon nach dem Ende der Hinrunde beim TuS Westfalia Wethmar niemand mehr. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Union Lüdinghausen steht die Mannschaft nach 15 Spielen mit nur 15 Punkten lediglich knapp über der Abstiegszone.

Konstant war bei den Grün-Weißen in der ersten Serie einzig die Wechselhaftigkeit in den Leistungen, wobei die Ausschläge nach unten leider deutlich überwiegen. So auch am Sonntag wieder. "Nach dem 2:2 in Nordkirchen hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass wir nur eine Woche später so eine Leistung abliefern", sagte Trainer Simon Erling (Foto) verägert.

Hatte die Westfalia bei Topteam Nordkirchen noch Laufbereitschaft, Spielfreude und Zweikampfstärke gezeigt, war davon gegen die Unionisten nichts mehr zu sehen. "Mit Ausnahme der Anfangsviertelstunde waren wir die schlechtere Mannschaft, haben völlig verdient verloren", sagte Erling.

Nach einer Trainigswoche, in der die Spieleranzahl einmal mehr nur beim Abschlusstraining am Freitag zufriedenstellend war, fehlten Wethmar unter anderem Ideen in der Offensive, Stabilität in der Defensive und Kraft für 90 Minuten. "So haben wir es Lüdinghausen trotz unserer anfänglichen Führung letztlich ziemlich einfach gemacht. Dabei wäre heute leicht mehr möglich gewesen, denn wir sind sicherlich nicht auf einen übermächtigen Gegner getroffen", sprach Erling Klartext.

Am Fehlen der beiden etatmäßigen Sechser Nico Stork und Fabian Hillmeister wollte der Coach die Negativleistung nicht festmachen. "Natürlich haben uns beide auf dem Platz gefehlt. Aber ihr Ausfall erklärt nicht die fehlende Lauf-, Einsatz- und Zweikampfbereitschaft bei den elf Jungs, die auf dem Platz standen", sagte Erling.

Zwei Partien der Rückrunde hat die Mannschaft noch zu überstehen, bis es in die Winterpause geht. Nach dem spielfreien kommenden Wochenende (Totensonntag) geht es am ersten Adventssonntag, 3. Dezember, ausgerechnet zum souveränen Tabellenführer SuS Kaiserau.

Aufatmen konnte dagegen die U23 des TuS Westfalia Wethmar dank eines in der zweiten Halbzeit überzeugenden Auftritts gegen den TuS Niederaden. Trainer Philipp Bremer (Foto 2) war sicherlich keineswegs rundum zufrieden mit der Darbietung seiner Elf, wohl aber mit dem 3:0-Ergebnis und einer neu hinzu gewonnenen Qualität.

„Obwohl wir bestimmt nicht an unsere Leistungsgrenze gegangen sind, ist die Truppe mittlerweile so gefestigt, auch einmal ein qualitativ nicht so wertvolles Spiel für sich zu entschieden.“ Tatsächlich wäre die Beschreibung „Arbeitssieg“ ebenso treffend gewesen, denn Wethmar tat sich in der ersten Halbzeit überaus schwer, der Partie seinen Stempel aufzudrücken. Trotz einer nicht A-Liga-tauglichen Vorstellung gegen einen ebenso schwachen Gegner freuten sich die Grün-Weißen über das 1:0 von Langenkämper kurz vor dem Wechsel.

Dies beflügelte eindeutig, denn nach der Pause war der TuS-Talentschuppen Chef im Ring, erhöhte ziemlich schnell auf 2:0 durch Kuruts und machte den Deckel damit auf den Topf, auch wenn Niederaden noch zwei Konter fuhr und einen klaren Elfmeter nicht bekam. Dies störte auf Wethmarer Seite selbstverständlich niemanden, stattdessen jubelte Schinck noch über sein tolles Tor zum Endstand.

"Nach dieser Partie haben wir wieder besten Kontakt zum gesicherten Mittelfeld, in den letzten drei ausstehenden Spielen bis zur Winterpause wollen wir möglichst viele Punkte holen", erklärte Bremer zuversichtlich.

Als nächstes folgt am Dienstag, 28. November, ein Heimspiel: Nach dem Ausfall in der Vorwoche findet das abgesagte Spiel in Billmerich nach einigem Hin und Her mit der Staffelleitung nun doch in Wethmar statt. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

SSV-Jugendfußball-Fachschaft im Amt bestätigt

Vorrundengruppen zum Budenzauber sind ausgelost

(20.11.17) Rund viereinhalb Wochen vor Beginn der Hallenfußball-Stadtmeisterschaften traf sich die Fachschaft Jugendfußball zur letzten Sitzung vor dem Spektakel.

Zu Beginn der Veranstaltung stand jedoch die Neuwahl des Vorstands im Mittelpunkt: In rekordverdächtigen drei Minuten wurde zunächst der alte Vorstand entlastet und im Anschluss einstimmig wiedergewählt. Somit besteht die Crew weiterhin aus Detlev Eppmann (Fachwart), Jörg Minnerup (stv. Fachwart), Manfred Reimann (Schriftführer und Kassierer) sowie „Charly“ Hesener und Martin Wanata als Besitzer.

Im Vereinsheim des SV Preußen losten dann die Vorsitzenden der Senioren-Abteilung Cemil Arpaci und Sascha Holz die Vorrundengruppen der Junioren aus. Besonderheit in diesem Jahr: Den Anfang machen diesmal nicht die Nachwuchskicker, sondern die Senioren, die am Freitag, den 22. Dezember, den Reigen mit der Vorrunde und zehn Teams eröffnen werden. Einen Tag später folgt bereits die Endrunde, über deren Ablauf Arpaci kurz informierte. Somit steht der neue Stadtmeister schon zu Weihnachten fest.

In den sieben Jugend-Altersklassen werden bis zum Finaltag am Sonntag, den 7. Januar, die neuen Titelträger im Gruppen-Modus und den dann folgenden Endspielen gesucht. Einzige Ausnahme: Die C-Junioren spielen aufgrund der geringen Anzahl von fünf Teams den Sieger im Modus „Jeder gegen jeden“ aus. Die ersten Konkurrenzen finden am Samstag, den 30. Dezember, mit den Minis und der "F" statt.

Im Rahmen der Durchführungsbestimmungen wird es zudem eine Änderung geben. TWW-Jugendleiter Bernd Völkering regte an, die seit Jahren bestehende Beschränkung in Bezug auf die Anzahl von Trainern und Betreuern auf der Bank am Spielfeldrand aufzuheben. Bis jetzt sind lediglich zwei Trainer pro Mannschaft erlaubt. „Ich habe wenig Lust, einigen Coaches zu sagen, dass sie auf der Tribüne Platz nehmen müssen, obwohl das Trainer-Team aus drei oder sogar mehr Personen besteht“, sagte er. „Das passt nicht zusammen, wenn Trainer und Kinder bzw. Jugendliche das ganze Jahr über zusammenarbeiten und dann beim Höhepunkt des Winters auseinander gerissen werden.“ Der Vorschlag stieß auf breite Zustimmung. Einzige Bedingung für die Vereine ist, den kompletten Trainerstab vor dem Turnier zu melden, um Transparenz auf der Bank zu schaffen.

Außerdem veröffentlichte der alte und neue Fachwart Detlev Eppmann ein Papier, das präventiv zu Fairness und friedlichem Umgang miteinander mahnen soll. Nach zuletzt unschönen Vorfällen unter dem Dach der Rundporthalle wendet sich Eppmann an die große Fußballer-Familie. „Wir appellieren an alle Beteiligten – dazu zählen wir neben den Spielern ausdrücklich die Trainer und Eltern sowie die übrigen Fans – friedlich und fair mit der eigenen, aber auch mit der gegnerischen Mannschaft umzugehen.“ Ein diesbezüglich verfasster kurzer Text soll im Vorfeld an die Presse gegeben, auf der von Florian Dellbrügge erstellten Homepage veröffentlicht, in der Halle ausgehängt und an jedem Turniertag vor dem ersten Spiel über Mikrofon verlesen werden.

Die nächsten Termine im neuen Jahr stehen auch schon fest: Am 9. Februar treffen sich alle Jugendleiter und Vertreter zu einem gemütlichen Bowling-Abend, am 19. Februar lädt der Gastgeber VfB Lünen ab 19 Uhr zur nächsten Fachschaftssitzung ins Vereinsheim an der Dammwiese.

Die Auslosung im Einzelnen:

A-Jugend

Gruppe 1: Niederaden, Gahmen, Lüner SV, Wethmar, SV Preußen.

Gruppe 2: Alstedde, VfB Lünen, BV Brambauer, BV Lünen.

B-Jugend

Gruppe 1: Alstedde, VfB Lünen, BV Brambauer.

Gruppe 2: Wethmar, SV Preußen, Lüner SV.

C-Jugend

Gruppe 1 - jeder gegen jeden: SV Preußen, BV Brambauer, Wethmar, Alstedde, Lüner SV.

D-Jugend

Gruppe 1: VfB Lünen, BV Lünen, Niederaden, SV Preußen.

Gruppe 2: Wethmar, BV Brambauer, Alstedde, Lüner SV.

E-Jugend

Gruppe 1: Wethmar, Lüner SV, SV Preußen, BV Brambauer.

Gruppe 2: VfB Lünen, Alstedde, BV Lünen.

F-Jugend

Gruppe 1: SV Preußen, VfB Lünen, Lüner SV, Alstedde.

Gruppe 2: BV Lünen, BV Brambauer, Wethmar.

G-Jugend

Gruppe 1: BV Brambauer, Wethmar, Lüner SV, VfB Lünen.

Gruppe 2: BV Lünen, SV Preußen, Alstedde.

Der 15. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Spitzenduo siegt zum Abschluss der Hinrunde

Till Kowalski und Westfalia Wethmar verloren gegen Union Lüdinghausen verdient mit 1:3.

(21.11.17) Mit einer verdienten 1:3-Heimniederlage gegen Union Lüdinghausen beendete Westfalia Wethmar die Hinrunde in der Bezirksliga 8 mit gerade einmal 15 Punkten nur auf einem enttäuschenden zwölften Platz und muss in der aktuellen Form weiterhin um den Klassenerhalt bangen.

Voll die Erwartungen erfüllt hat dagegen SuS Kaiserau. Der Tabellenführer und Herbstmeister, in zwei Wochen der nächste Wethmarer Gegner, gewannen gegen den FC Nordkirchen mit 3:1. Nach einer torlosen ersten Halbzeit war es Joker Böcker, der mit dem 1:0 nur zwei Minuten nach Wiederbeginn die Weichen auf Sieg stellte. In der Folge war der Klassenprimus klar überlegen, legte durch Kropp (55.) und Wyborny (90.) die Treffer zwei und drei nach und erspielte sich noch weitere hochkarätige Möglichkeiten. Der FCN-Ehrentreffer durch Trawinski in der Nachspielzeit war lediglich ein Schönheitsfehler. „Nordkirchen war der erwartet schwere Gegner. Die haben gut verteidigt und waren vorne stets gefährlich. Wir haben teilweise zu kompliziert agiert. Nach der Pause haben wir das besser gemacht. Der eingewechselte Henri Böcker machte das 1:0. Das wirkte befreiend“, sagte SuS-Trainer Marc Woller dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

Aufsteiger RW Unna gewann das Kellerduell gegen den VfL Kamen mit 3:2. Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start, gingen durch Tore von Gehrmann (12.) und Scharfe (36.) verdient mit 2:0 in Führung, ehe es bei Kamen einmal mehr Mario Lindner war, der seinem Team mit dem Anschlusstreffer fast mit dem Halbzeitpfiff neues Leben einhauchte. Nach dem Seitenwechsel bestimmte Kamen das Geschehen, kam durch einen Foulelfmeter, den Zurstraßen verwandelte, schnell zum Ausgleich (51.) und drängte fortan auf Tor Nummer drei. Mitten in diese Phase hinein, schlug aber plötzlich RWU noch einmal zu: Nach einem Pass von Delker stand Scharfe am zweiten Pfosten frei und sorgten mit seinem zweiten Treffer des Tages für einen Sieg seiner Rot-Weißen. „Ab der 70. Minute waren wir wieder auf Augenhöhe, erkämpften uns wieder Vorteile und machten das 3:2. Ob das verdient war? Wir nehmen es gerne mit. Dem Spielverlauf hätte ein Unentschieden wohl eher entsprochen“, sagte Unnas Trainer Emre Aktas „Sport im Kreis Unna“. Sein Gegenüber Sascha Siegner sagte dem Internetportal: „„Es war wieder mal so wie in den letzten Spielen. Mehr Ballbesitz, gute Torchancen, wir machen aber die Tore nicht. Ich kann der Mannschaft spielerisch und taktisch keinen Vorwurf machen.“

Ein Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt sendete der VfR Sölde, der das Duell Letzter gegen Vorletzter beim TSC Kamen mit 3:2 für sich entscheiden konnte. TSC-Trainer Erdal Akyüz fand nach dem Schlusspfiff klare Worte, sagte dem Westfälischen Anzeiger: „Wir spielen nicht nur gegen den Gegner, sondern auch gegen den Schiri, und wir spielen gegen den Verband. Nach den Aussagen des Verbandes vor Saisonbeginn sind die Schiedsrichter uns gegenüber völlig eingenommen.“ Aufgeregt hatte sich der Coach, nachdem der Referee zunächst einem TSC-Tor zum vermeintlichen 3:1 kurz vor der Pause die Anerkennung verweigerte und dann auch noch Kocaalan auf dem Weg zu den Kabinen Rot zeigte, weil dieser seinem Gegenspieler laut Zeitung zwischen die Beine gegriffen haben soll. In Unterzahl hielten die Platzherren zwar auch nach dem Seitenwechsel zunächst weiter gut mit, ehe die Kräfte weniger wurden und Sölde zu einigen Möglichkeiten kam. Zwei davon nutzten Johann (55.) und Kastner (74.), drehten so das Ergebnis.

Mit drei Punkten Rückstand auf Platz eins bleibt der TuS Hannibal Tabellenführer Kaiserau auf den Fersen. Der Club aus dem Hoeschpark gewann das Dortmunder Derby beim FC Roj knapp mit 1:0. Matchwinner war Chidera Odum, der nach einer torlosen ersten Halbzeit den einzigen Treffer des Tages nach gut einer Stunde erzielte.

Erneut Federn ließ dagegen Viktoria Kirchderne und kam gegen Kellerkind SC Dorstfeld nicht über ein 2:2 hinaus. Dabei sahen die Gastgeber nach einer torlosen ersten Halbzeit eigentlich schon wie die sicheren Sieger aus. Losch (54.) und Routinier El Yahyaoui (77.) hatten eine Zwei-Tore-Führung herausgeschossen, ehe Dorstfeld mit zwei späten Treffern von Ohdamis (81.) und Secgel (90.) doch noch ein Unentschieden retten konnte. Mit jetzt satten sieben Punkten Rückstand auf Kaiserau hat Kirchderne den Kontakt zur Spitze zunächst verloren.

Der FC Overberge gewann ein wenig überraschend mit 1:0 beim BV Brambauer in der Glückauf-Arena. Denn die Gäste waren in der Lüner Vorstadt stark ersatzgeschwächt angetreten. Drei Minuten nach Wiederbeginn nutzte der aufgerückte Dworniczak jedoch eine Chance zum einzigen Treffer des Tages. Anschließend baute der BVB gegen immer müder werdende FCO-Spieler zwar mächtig Druck auf, bekam den Ball aber einfach nicht über die Linie, so dass Overberge sich letztlich über drei etwas glückliche Punkte freuen durfte. „Angesichts der Personalnot gewinnt der Sieg natürlich an Bedeutung. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und weitere Punkte eingefahren. Mit nunmehr 27 Zählern sind wir weit über Soll“, sagte Overberge-Linienchef Daniel Frieg „Sport im Kreis Unna“.

Bereits in der Vorwoche waren die zweite Mannschaft des Holzwickeder SC und Kellerkind Eintracht Dortmund aufeinander getroffen. Sportlich hat der HSC nach einem starken Auftritt mit 6:1 gewonnen, die Punkte gingen dennoch an die Gäste. Das Spiel wurde am Grünen Tisch mit 2:0 für die Eintracht gewertet, weil Holzwickede einen Spieler eingesetzt hatte, dessen Gelbsperre aus der Westfalenliga-Ersten noch nicht abgelaufen war.

Neue Trikots für grün-weißen Nachwuchs

Unterstützung für die E2-Junioren

(22.11.17) Über neue Trikots durften sich jetzt die E2-Junioren des TuS Westfalia Wethmar freuen. Gesponsert wurde das grün-weiße Outfit von der Lüner Firma Meso-Bau.

Inhaber Meso Gusinac übergab die Trikots am Wochenende an das Team und die Trainer Haci Kilinc und Senar Berisa. "Wir bedanken uns bei Meso Gusinac für die großzügige Unterstützung und hoffen mit den neuen Trikots unsere bisher sehr erfolgreiche Saison weiterhin fortsetzen zu können", sagte Teammanager Stefan Witte.

Wethmar lädt für 25. November auf Platzanlage ein

Lichtermarkt am Cappenberger See

 

(22.11.17) Am kommenden Samstag erstrahlt die Anlage des TuS Westfalia Wethmar wieder einmal in einem ganz besonderen Glanz, denn die Verantwortlichen laden – nach einer kurzen Pause im vergangenen Jahr – zum beliebten Lichtermarkt. Es ist bereits die achte Auflage der Veranstaltung.

„Wir freuen uns schon sehr und wollen mit allen Mitgliedern und Interessierten wieder ein tolles Familienfest feiern“, sagt Martin Hane, Vorsitzender des Fördervereins. „Nachdem wir im vergangenen Jahr aufgrund der Bauarbeiten des Vereinsheims auf eine Ausrichtung verzichten mussten, können wir nun wieder unsere Tore öffnen!“

Los geht es ab 15 Uhr mit dem ganz allmählichen Einbruch der Dämmerung. „Wir werden im Hof vor den Kabinen wieder unsere Weihnachtsmarktbuden aufbauen und mit vielen, vielen Lichterketten für eine angenehme Atmosphäre sorgen“, so Hane weiter.

In den Buden werden verschiedenste Dekorationsartikel und erste weihnachtliche Geschenkideen angeboten. Außerdem startet der Verkauf der neuen Wethmarer Fan-Kollektion. Zudem wird es wieder selbst gemachte Waffeln, ein Kuchenbüfett, Reibplätzchen sowie Leckereien vom Grill geben. „Und an diesem Tag wird es allmählich auch Zeit für den ersten Glühwein dieses Winters“, sagt Hane.

Das neue Vereinsheim bietet den Besuchern zudem die Möglichkeit, sich ein wenig aufzuwärmen und die Bundesliga-Spiele Borussia Dortmund gegen Schalke 04 (15.30 Uhr) und Borussia Mönchengladbach gegen Bayern München (18.30 Uhr) anzuschauen.

Der Nachwuchs darf sich unter anderem auch noch auf einen Luftballonwettbewerb freuen.

U23 empfängt SV BR Billmerich

Nachholspiel gegen das Schlusslicht

(27.11.17) Drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sind für die U23 des TuS Westfalia Wethmar am Dienstag Pflicht, wenn die Grün-Weißen das abgeschlagene Schlusslicht SV BR Billmerich (erst ein Zähler) zum Nachholspiel am Cappenberger See empfangen (Anstoß 19.30 Uhr).

Nachdem Staffelleiter Horst Weischenberg einem von beiden Teams gewünschtem Heimrechttausch zunächst nicht zugestimmt hatte und das Spiel auf Naturrasen in Billmerich anschließend wenig überraschend nicht stattfinden konnte, darf im zweiten Anlauf plötzlich doch in Wethmar gekickt werden. "Diese Entscheidung hätte man auch sofort treffen können, dann hätten wir jetzt nicht unter der Woche spielen müssen", kritisiert Wethmars Co-Trainer Benjamin Fasse (Foto).

Unabhängig vom ganzen Hin und Her um den Spielort zählt für den Wethmarer Nachwuchs aber nur ein Dreier. "Wir wollen nach dem Derbysieg gegen Niederaden unbedingt nachlegen und auch gegen Billmerich gewinnen", sagt Fasse. Denn mit einem Erfolg könnte sich die Westfalia vorerst aus dem Tabellenkeller verabschieden, bis auf Rang sieben klettern und den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf acht Punkte ausbauen.

"Das sollte Motivation genug sein, um mit der richtigen Einstellung ins Spiel zu gehen und den Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen", sagt Fasse, der mit einem gut besetzten Kader planen kann: "Personell sieht es gut aus. Fraglich ist einzig der Einsatz von Sebastian Hane."

U23 verliert gegen Billmerich verdient mit 1:2

Blamage gegen das Kellerkind

(28.11.17) Blamage gegen das bis dato noch sieglose Schlusslicht SV BR Billmerich: Die U23 des TuS Westfalia Wethmar verlor am Dienstagabend das Nachholspiel in der Kreisliga A2 Unna/Hamm am Cappenberger See gegen die Unnaer Vorstädter mit 1:2 (1:1). Und das nicht einmal unverdient. Damit verpassten es die Grün-Weißen sich weiter aus dem Tabellenkeller abzusetzen und stecken als Tabellenelfte weiterhin voll im Kampf um den Klassenerhalt.

„Wir haben die Chance vertan, bis auf Platz sieben zu springen. Das ist enttäuschend“, sagte Co-Trainer Benjamin Fasse. Unzufrieden war Fasse vor allem mit der Art und Weise, wie sein Team die Pflichtaufgabe anging. Die Platzherren nahmen den Gegner erkennbar auf die leichte Schulter, konnten so nie an die Leistung aus dem Derby gegen Niederaden anknüpfen (3:0), so dass sich die Partie nicht gerade zu einem spielerischen Leckerbissen entwickelte.

Billmerich stand erwartungsgemäß tief in der eigenen Hälfte und war eigentlich nur darauf aus, Gegentore zu verhindern und gelegentlich mal einen Konter zu fahren. Das reichte allerdings, um eine am Dienstag indisponierte Westfalia zu bezwingen.

„Wir haben häufig viel zu hektisch gespielt, haben es fast nie geschafft hinter die Abwehr zu kommen“, kritisierte Fasse. Dennoch kam Wethmar zu einigen Abschlüssen, ging aber gegen eine keineswegs sattelfeste BR-Abwehr viel zu verschwenderisch mit seinen Möglichkeiten um. Billmerich zeigte sich da deutlich effektiver vor dem Tor. „Der Gegner hatte drei gefährliche Szenen und macht daraus zwei Treffer, heute kam wirklich alles zusammen“, ärgerte sich Fasse.

Dennoch gelang Wethmar zunächst noch ein Start nach Maß. Nach einer der wenigen gelungenen Kombinationen kam Max Hane (Foto) im Strafraum frei an den Ball und zirkelte das Leder aus zwölf Metern unhaltbar in den rechten Torwinkel (14.).

Trotz der eigentlich längst aussichtslosen Tabellensituation zeigte Billmerich auch in der Folge eine couragierten Auftritt, setzte Wethmar im Aufbau immer wieder mit seinen limitierten Möglichkeiten unter Druck und wurde für Einsatz und Laufbereitschaft verdientermaßen belohnt.

Nachdem in der 38. Minute die gesamte Westfalia-Defensive inklusive Keeper Bendix Wagner nicht im Bilde war, landete der Ball bei Sven Knicker, der zum 1:1 vollstreckte. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf nur wenig. Billmerich überließ Wethmar die Spielhoheit. Der Nachwuchs vom Cappenberger See konnte mit dem vielen Ballbesitz aber nur herzlich wenig anfangen.

Zwingende Aktionen und mit Tempo vorgetragene Angriffe hatten absoluten Seltenheitswert. Nach 78 Minuten war der Abend für die Platzherren dann endgültig verkorkst. Nach einem Einwurf der Billmericher stimmte in der Westfalia-Defensive die Zuordnung überhaupt nicht, so dass Kevin Waschk nach einer Kopfballverlängerung völlig frei war und keine Mühe hatte den Ball über die Linie zu bugsieren.

In der verbleibenden Spielzeit versuchte Wethmar zwar noch einmal zu antworten. Die Angriffsversuche blieben allerdings meist uninspiriert, weil häufig auch die notwendige Bewegung fehlte.

„Aus diesem Spiel können wir eine Menge lernen. Hoffentlich tun das die Jungs auch. Denn so ein Auftritt darf sich nicht wiederholen“, sagte Fasse abschließend.

Wethmar U23: Wagner; A. Lohölter, Lange, Jankort (78. Resch), Bremer, Kuruts (46. Schinck), N. Pella, Orlowski (46. S. Hane), Selbstaedt, N. Lohölter, M. Hane.

Tore: 1:0 M. Hane (14.), 1:1 Knicker (38.), 1:2 Waschk (78.).

Kampf gegen Abstieg aus Bezirksliga geht weiter

"Sechs-Punkte-Spiele" für A- und C-Junioren

(30.11.17) Nach zwei spielfreien Wochenenden stehen für die A1- und C1-Junioren in der Bezirksliga jeweils extrem wichtige und richtungweisende Partien an. Mit Siegen gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt könnte sich der überkreisliche Nachwuchs vom Cappenberger See ins gesicherte Mittelfeld absetzen.

Für die A-Junioren geht es am Sonntag (Anstoß 11 Uhr) zur JSG Lippstadt/Overhagen. Beide Teams kommen aktuell auf neun Punkte, stehen damit zwei Zähler über dem Abstiegs-Relegationsplatz. „Wir dürfen in Lippstadt auf keinen Fall verlieren, müssen dementsprechend bereit sein alles zu geben. Ich denke aber, die Jungs kennen die Wichtigkeit der Partie sehr genau und werden darauf brennen mit drei Punkten den Gegner vorerst ein Stück zu distanzieren“, sagt Co-Trainer Markus Wilczek.

Während Wethmar das bislang letzte Spiel gegen Suttrop mit 2:1 siegreich gestalten konnte, verloren die Lippstädter beim SuS Kaiserau mit 1:3. „Ich erwarte ein enges und umkämpftes Spiel, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben können. Anders als zuletzt gegen Suttrop muss die Mannschaft deshalb über 90 Minuten eine konzentrierte Leistung abrufen. Andernfalls dürften wir Probleme bekommen“, sagt Wilczek.

Die Spielpause zuletzt spielte Wethmar in die Karten. „Viele Jungs, die zuletzt ein paar Probleme hatten, sind jetzt wieder fit. Wir freuen uns auf die Ausgabe“, sagt Wilczek. Einzig Riaan Neutzner (Foto) muss verletzungsbedingt weiterhin passen.

„Uns bleiben noch drei Spiele bis zur Winterpause. Am Sonntag in Lippstadt, dann gegen Tabellenführer Soest und zum Abschluss gegen Schlusslicht Ense. Aus diesen Begegnungen wollen wir mindestens sechs Punkte holen. Dann hätten wir eine ordentliche Hinrunde gespielt“, sagt Wilczek.

Die C-Junioren wollen am Samstag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den Hörder SC endlich ihre Negativserie beenden. Nach einem mehr als ordentlichen Saisonstart wartet der Aufsteiger mittlerweile seit ziemlich genau zwei Monaten auf einen Sieg. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die Tabellenplatzierung. Die Westfalia hat lediglich noch zwei Zähler Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz – und auf diesem steht ausgerechnet der Hörder SC.

„Wir sind also in der Pflicht zu punkten, wollen auf keinen Fall auf einen der Abstiegsplätze abrutschen“, sagt Trainer Niklas Rath, dem der bislang letzte Auftritt mit der 1:3-Niederlage bei der zweiten Mannschaft der Hammer Spielvereinigung noch immer in den Knochen steckt.

„Da wäre deutlich mehr möglich gewesen. Das war leider eine Einstellungssache und darf in dieser Form auf keinen Fall mehr vorkommen“, fordert der Coach eine Reaktion.

Mit erst neun Gegentoren stellt Wethmar zwar weiterhin die beste Defensive der Liga, sechs geschossene Tore in acht Spielen sind aber deutlich zu wenig. „Offensiv müssen wir uns steigern, wenn es für den Klassenerhalt reichen soll. Wir spielen uns zu wenige Möglichkeiten heraus, brauchen auch häufig noch zu lange, um nach Ballgewinnen auf Angriff umzuschalten. Gelingt das, sollte gegen Hörde alles möglich sein“, sagt Rath abschließend.

Zuletzt geändert am: 12.12.2017 um 13:59

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